Rückblick auf Trip #8: Hamburger Hafen & Queen Mary 2

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Trip Nummer 8 führt mich also wieder nach Hamburg, obwohl ich ja bisher erst umgestiegen bin. Los gings morgens um 9:27 Uhr in Crailsheim mit dem IC nach Nürnberg und von dort weiter mit einem ICE nach Würzburg. Da war ich mal kurz in der WG, habe gegessen und Wasser gekauft und meinen Rucksack umgepackt und dann gings eine Stunde später auch schon wieder weiter auf die Reise.

Um 12:32 Uhr kam mein ICE nach Hamburg, besser gesagt, da sollte er kommen, hatte aber 5 Minuten Verspätung und jetzt sitze ich gerade darin, total überfüllt leider. Hunderte Wacken-Anhänger Pilgern heute zusammen mit 5 Liter Bierfässern und großen Geschrei nach Norden. Und dann wurde ich kurz nach Würzburg auch noch von meinem Sitzplatz verscheucht, weil er reserviert war, aber nix dran stand. Und dann stand der ICE jetzt noch eben kurz vor Kassel in einem Tunnel, sodass wir jetzt etwa 15 Minuten Verspätung haben, aber mir ist jetzt ja egal, ich muss heute nicht mehr umsteigen.

Speicherstadt Hamburg

Speicherstadt Hamburg

In Hamburg angekommen lief ich zunächst in die Speicherstadt und von dort aus gleich weiter zum eigentlichen Ziel, der Queen Mary 2. Leider lag das Schiff ziemlich blöde hinter ein Baustelle und einem halbfertigen Betonbau. Aber mit der Zeit hat man Plätze gefunden, wo man trotzdem eine schöne Sicht auf das Schiff hatte. Und so entstanden in Hamburg zum ersten mal bei einem Trip über 1000 Bilder, von denen ich aber natürlich einige gleich wieder aussortiert hab. Insbesondere nachts hab ich viel experimentiert. Aber ca. 650 Bilder sind jetzt noch auf meinem Rechner.

Queen Mary 2 im Hafen

Queen Mary 2 im Hafen

Nach der QM2 hab ich das neue Hafenviertel angeschaut, an jeder Ecke eine Baustelle und mitten drin Luxus-Eigentumswohnungen für 1,4 Mio. Euro und mehr. Nach dem Hafenviertel bin ich einfach mal irgendwo hingelaufen, Grobe Richtung war Heiligengeistfeld. Dort bin ich dann auch angekommen, war gerade Dom (Volksfest). Rein bin ich aber nicht, sondern bin von dort, weil’s schon spät war wieder zurück mit dem Bus zum Rathaus.

Da hab ich dann auch endlich eine Sparda-Bank gefunden, wo ich Geld abheben konnte und danach bin ich Pizza essen gegangen und hab nebenher die ersten 400 Bilder kurz angeschaut und auf dem Laptop geladen. Die restlichen Bilder hab ich dann im Zug vollends angeschaut und aussortiert.

Gegen Mitternacht wurde es ziemlich leer in der Hafencity. Nur noch andere verrückte mit Stativ und großen Kameras waren unterwegs. Gegen 1 hab ich dann nochmal einen kurzen Abstecher zum Rathaus gemacht. War lustig, da fährt man nach Hamburg und dann findet man dort das Stuttgarter Weindorf auf dem Rathausvorplatz, aber auch da war es um halb 2 schon völlig leer und wie ausgestorben. Also bin wieder zurück in die Hafencity und hab mich auf einer Bank ein wenig ausgeruht. Da hab ich einen Typen kennengelernt, der seinen letzten Zug verpasst hatte und nun einfach an wenig am Wasser rumsaß bis morgens wieder der Erste fährt.

Queen Mary 2 bei Nacht (Belichtungszeit 25 Sekunden)

Queen Mary 2 bei Nacht (Belichtungszeit 25 Sekunden)

Gegen 3 Uhr bin ich dann nochmal auf die 30 Meter hohe Aussichtsplattform gestiegen und hab mir nochmal einen Überblick verschafft. Danach noch ein letztes Mal ganz nah an dem Schiff gewesen und dann hab ich mich aufgemacht, einen guten Platz zu suchen und bin ca. einen halben Kilometer elbabwärts gelaufen. Da hatte man dann freie Sicht auf das Schiff. Leider wars dann aber auch nach 60 Sekunden schon alles vorbei. Aber wenigstens hat mich die Technik im entscheidenden Moment nicht im Stich gelassen, hatte kurz davor extra den vierten Akku rein :-)

Hafencity bei Nacht

Hafencity bei Nacht

Nachdem sich das Viertel um 4 kurz gefüllt hat, war es dann aber auch genauso schnell wieder leer. Ich hab mich dann gegen 5 auf den Weg zum Bahnhof gemacht, wieder durch die Speicherstadt, vorbei am Rathaus bis zum Jungfernstieg an der Alster. Von da hab ich dann die S-Bahn genommen bis zum Hauptbahnhof. Als ich in die Bahn stieg sollte die eigentlich gleich abfahren, aber da sich bahnfremde Personen im Gleis befanden verzögerte sich die Weiterfahrt um 6-7 Minuten. Ein Bauarbeiter war schon voll am Durchdrehen und hat rumgeschrien in der S-Bahn-Station bis er dann vom Bahnsicherheitsdienst rausgeworfen wurde. Am Hamburger Hauptbahnhof war ich dann um kurz vor 6 und ich hatte Glück, denn 6:19 Uhr fuhr mein ICE ab, direkt nach Basel ohne Umstieg.

Im Zug hab ich dann ein 6er Abteil gewählt und mich dann breit über 3 Sitze hingelegt und bis Göttingen geschlafen. Ein Schweizer, der auch die Nacht durchgemacht hat, hats mir gleich getan. Und jetzt sitz ich gerade im ICE nach Basel, will aber noch einen kurzen Zwischenstopp in Freiburg einlegen, aber das kommt dann in den Artikel von Trip #9. Unser Abteil haben wir übrigens von Hamburg über Frankfurt bis Freiburg, weil da bin ich ja ausgestiegen frei gehalten von anderen Leuten, habe mich aber auch wohnlich ausgebreitet hier, beanspruch 2 Steckdosen (Ladegerät und Laptop, den Tisch und 3 Sitze, aber dafür sind bis Freiburg hoffentlich auch wieder alle Akkus voll, spätestens bis Basel dann :-)

Bilder aus Hamburg bei Tag findet ihr hier, und von Hamburg bei Nacht hieeer.

Meine Bahn-Statistik Trip #8: insgesamt:
Bahnkilometer: 878,8 km 6435,9 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 5h 23min 58h 29min
Regulärer Fahrpreis: 138 EUR 1252 EUR

Rückblick auf Trip #7: Stuttgart Mercedes Museum

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So weiter geht’s, es war also 5:30 Uhr als ich aufgestanden bin und um 6 ging die Autofahrt von der Einöde schlechthin – aber schön ruhig ist es da – los nach Düsseldorf.

Hier wurde ich durch die Sicherheitschleuse ins Siemens-Gebäude geschmuckelt und hatte nochmal eine Stunde zum richtig wach werden. Um halb 8 kam dann Marcels Kollege und er konnte mich um 8 Uhr kurz zum Hauptbahnhof fahren, es hätte ja auch gereicht mich zur nächsten S-Bahn Station zu bringen, aber sowas kennt er ja nicht *g*

Übrigens nochmal danke, dass du deinen Kollegen extra abends noch angerufen hast, dass der auch pünktlich kommt. Meine Fahrt von Düsseldorf sollte dann mit einem Eurocity nach Köln Hbf gehen, der war aber 15 Minuten zu spät als ich dort ankam, am selben Bahnsteig gegenüber fuhr aber genau im selben Moment ein verspäteter ICE über Frankfurt nach München ein. Also bin ich kurzerhand einfach dort eingestiegen und bis Frankfurt Flughafen mitgefahren.

Dort hatte ich 10 Minuten Aufenthalt und weiter ging die Fahrt mit einem ICE nach Mannheim. Da hab ich dann gemerkt, dass ich blöderweise das Ladegerät für meine Kamera-Akkus im ICE 529 gelassen hab, Wagen 23, Platz 62. Das hab ich dann auch gleich im ICE von Frankfurt nach Mannheim beim Zugchef gesagt, aber der unfreundliche Drecksack, der wollte das nicht aufnehmen, hat mir gesagt ich soll im Mannheim am Bahnhof eine Verlustmeldung aufgeben. Er könne da jetzt nicht anrufen.

Nach nur 30 Minuten musst ich ja schon wieder umsteigen, damit ich weiter konnte bis Stuttgart und in dem Zug war dann die Zugcheffin wesentlich netter, sie hat im andern ICE angerufen und jemand zu meinem Platz schicken lassen. Als das Ladegerät gefunden war, wurde sie zurückgerufen und hat mir gleich Bescheid gesagt. Abends in Stuttgart hab ich dann die Meldung aufgegeben, dass das Dings mit gehört mit der Adresse und so weiter, damit es zugeschickt wird.

So jetzt war aber gerade mal halb 12 und ich wurde im Stuttgarter Hauptbahnhof von Thomas abgeholt, mit einem seeeeeeeeeeehr geilen Schild, schaut selbst. Nächstes Mal dann aber bitte auch noch mit einer Durchsage im kompletten Bahnhof *g*

Mein Abholkommitee

Mein Abholkommitee

Mit dem Auto gings dann vom Hauptbahnhof nach Cannstatt zum Mercedes-Museum. Die Autofahrt und Parkplatzsuche dort hat ungefähr genauso so lang gedauert wie die 107 km von Mannheim nach Stuttgart :-)

Gegenüber vom Museum liegt das Trainingsgelände vom VfB, da haben einige gewartet, wahrscheinlich war gleich Trainingsbeginn, aber uns wurde zu warm in der Sonne und so sind gleich ins Museum. Von außen ja schon ein imposanter Bau, aber von innen auch. Man fährt mit dem Aufzug hoch in den 8ten Stock und läuft dann auf einer Spindel wieder nach unten.

Galerie der Helden

Galerie der Helden

Hat sich gelohnt der Besuch im Museum, da stehen echt ein paar nette Autos. Nach dem Museum kommt man unterirdisch gleich noch in ein großes Mercedes-Autohaus. Hier waren wir natürlich noch drin, anfangen tut’s unten mit A und B-Klassen und oben stehen dann die richtig dicken S-Klassen. Da saß ich mal in einem S500 lang mit Exklusiv-Ausstattung hinten drin, das war echt… ^^

Gegen 15 Uhr wurde ich dann wieder zurück zum Bahnhof gebracht. Da war ich dann noch „kurz“ im Reise-Center wegen dem verlorenen Akkuladegerät. Und um 16:07 fuhr dann mein IC nach Ellwangen. Zuhause war ich dann um halb 6, da hab ich dann auch übernachtet.

Trip #8 soll mich dann nach Hamburg bringen. Dort wird die Queen Mary2 im Hafen sein, die will ich sehen. Und von Hamburg geht’s dann am 31. Juli wohl direkt nach Basel.

Noch viel mehr Bilder aus Stuttgart findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #7: insgesamt:
Bahnkilometer: 473,7 km 5665,3 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 3h 48min 52h 06min
Regulärer Fahrpreis: 117 EUR 1114 EUR

Rückblick Trip auf #6: Düsseldorf, Unna, Ennepetal

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Trip #6 begann morgens um 6:56 Uhr in Würzburg, leider komm ich aber erst jetzt 2 Tage später dazu, den Artikel zu schreiben. Daher weiß ich nicht mehr so genau, was meine Notizen mir sagen sollen. Auf dem Blatt steht „Psycho… Kaffee ..sich versaut ausm Fenster schauen und Schlümpfe“.

Sehr wirres Zeugs, hab wohl noch halb geschlafen :-) Den Rest weiß ich dann aber wieder. Der ganze Waggon hat gelacht, als kurz vor Köln ein Mr. Very Important seinem Gesprächspartner am Handy und dem ganzen Abteil gleich auch noch mitgeteilt hat, dass er im Zug nach Köln sei und irgendeiner am andern Ende vom Waggon zurück geschrien hat „riiiiiiiiiichtöööööch Köllle simma“.

In Düsseldorf wars dann morgens um halb 11 schon total schwül und mir ein bisschen schwindelig. Bin aber trotzdem ein bisschen durch die Altstadt gelaufen. Zur Kö natürlich auch, da hatte echt jeder Laden einen Securitydeppen vor der Tür.

Nach der Innenstadt bin ich zur Rheinpromenade, Landtag, Fernsehturm und anschließend in das neue Hafen-Medien-Viertel. In der ganzen Stadt hat man voll gemerkt, dass gerade Modemesse ist. Überall schicke Leute und Assis, die Werbezeugs verteilt haben. Auch ich hab eine große Tasche mit etlichen Modezeitschriften bekommen.

In Düsseldorf am Rheinufer

In Düsseldorf am Rheinufer

Nachdem ich noch ein bisschen in einem Park ausspannen war, gings dann mit einem IC nach Duisburg und von dort weiter mit einem ICE nach Dortmund, normalerweise fährt man die Strecke glaub anders und mit Regionalexpress oder S-Bahn, aber darauf hatte ich keine Lust, daher der Umweg. Hätte ich aber vielleicht besser mal lassen sollen, denn in Bochum gabs dann Probleme mit einer Regionalbahn, die unsere Stecke blockiert hatte. Wir standen dann 10 Minuten in Bochum und nochmal 10 Minuten in Essen, danach heiß es, es würde nun eine Ersatzstrecke nach Dortmund zur Verfügung stehen. Gegen dreiviertel 4 (hihi extra für dich Lena*g*) kamen wir dann in Dortmund an.

Weiter gings um 16:07 mit einem uralt mega-wäää RE. Im Waggon zusammen mit 2 Pennern und einem Pennerhund nach Unna. Der Hund war fast am abkratzen so warm wars, außerdem hat er noch auf den Fußboden gepisst, sodass ich in einen anderen Waggon bin.

Am Hauptbahnhof Unna wurde ich dann von Lena abgeholt und wir sind in die Stadt, Eis essen und es gab auch noch eine „Stadtführung“. 2 Kirchen und ein 1 Marktplatz haha…. mehr gab’s irgendwie nicht :-) War schön dass aber trotzdem noch so kurzfristig geklappt hat, hab ihr ja erst ne gute Stunde vorher Bescheid gesagt.

Lenalein und ich

Lenalein und ich

Um 19:18 wollte ich dann mit einem RE über Hagen, Wuppertal nach Köln-Messe und von da weiter mit einem ICE nach Frankfurt und von dort ein ICE nach Würzburg. Dooferweise gab’s aber einen Lokschaden kurz vor Hagen. Hab am Anfang noch drüber gelacht, als die Durchsage kam „Zugchef bitte beim Lokführer melden“, weil so hats am Nachmittag vor Essen auch angefangen.

Wir fuhren dann noch bis Hagen Bahnhof und da zunächst mal 20 Minuten ungewollten Aufenthalt. Es gab glaub einen Lokwechsel. Dann sollte es weitergehen, wir fuhren wieder. Leider nur 10 Meter!

Dann wieder ein Stopp und die Durchsage „es tut uns leid aber unser Zug will nicht mehr, es hat keinen Sinn, ihnen wird ein Ersatzzug bereit gestellt“. Toll…Verspätung war inzwischen bei 35 Minuten und ich hatte in Köln 10 Minuten Zeit zum Umsteigen. Nächster Zug wär nur noch bis Frankfurter Flughafen gefahren und von da wärs dann erst um 5 morgens weitergegangen nach Würzburg. Also hatte ich ein kleines Problem.

Hab aber dann kurzerhand Marcel angerufen, der mir schon angeboten hatte, dass ich doch mal auf ein Bier vorbei kommen soll, und gefragt wie weit denn Hagen von ihm weg sei, er sagte 15 Kilometer und dass kein Problem sei. 20 Minuten später hat er mich vom Bahnhof gerettet, weil Hagen ist wirklich der asozialste Bahnhof bisher, nur Deppen da, die ihre Runden um den Busbahnhof mit ihren hässlichen 3er BMWs drehen und Hartz4-Empfänger, die am Busbahnhof sitzen und Oettinger saufen.

Marcel hat dann erst mal lecker Abendessen für mich gemacht und noch ein kühles Bier bereit gestellt, die Couch umgebaut und eine Leselampe sowie LAN-Kabel besorgt, besserer Service hat man in einem 5-Sterne Hotel auch nicht. Da hab ich dann gut geschlafen, nur leider bis halb 6 morgens.

Soo Ende Trip #6, weiter geht‘s im Artikel von Trip #7.

Bilder aus der Landeshauptstadt und ein paar von unterwegs findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #6: insgesamt:
Bahnkilometer: 463,2 km 5196,7 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 6h 01min 49h 18min
Regulärer Fahrpreis: 119 EUR 997 EUR

Rückblick auf Trip #5: Kiel & Sylt

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So, nachdem gestern schon wieder kein Eintrag online kam, muss ich mal wieder morgens im ICE tippen. Heutiges Ziel: Ruhrgebiet, ganz wage gesagt :-) Was mir ein bisschen Angst macht, heute Morgen kam mir der Schaffner zum ersten Mal im Fernverkehr bekannt vor.

Also los ging Trip #5 am Samstagmorgen um 7:30 Uhr über Hamburg nach Kiel. Katschi hatte ich freundlicherweise erst in der Nacht davor gegen 1 nachts per SMS Bescheid gesagt, was sie aber gar nicht mehr mitbekommen hat. Erst nachdem ich gegen Mittags schnubbi darüber informierte, dass Katschi gar nicht antwortet wurde Katschi von schnubbi geweckt, war dann aber noch fast pünktlich gegen halb 2 am Kieler Hauptbahnhof. In Hamburg war ich zwischendurch mal 10 Minuten zuspät, sodass sich die Umstiegszeit von 25 auf 15 Minuten verkürzt hat, aber hat noch gut gereicht, sogar noch zum Online gehen.

Bis Katschi ankam hab ich halt paar Kreuzfahrtschiffe fotografiert und ein paar vieeele Quallen. Das sind dann auch schon die einzigen Fotos aus Kiel *g* Weil’s so heiß war und auf Stadtführung eh keiner Lust hatte sind wir danach an Strand, für mich war’s das Meer aber genau genommen war’s glaub nur die Kieler Förde, aber sei’s drum. War zusammen mit Sven, Katschis Freund bei 17 Grad Wassertemperatur in der Ostsee baden, die zum Glück quallenfrei war, Katschi wars aber zu kalt, obwohl es eigentlich kein bisschen mehrkalt war, nachdem wir erst mal im Wasser waren.

Großes Schiff in Kiel

Großes Schiff in Kiel

Nach dem Strandausflug sind wir dann zu Katschi ins Verbindungshaus und in ALDI (war aber nur ein beschissener Aldi-Nord) zum Grillzeugs einkaufen. Nachm Einkaufen sind wir dann in Garten zum Chillen und Grillen (hui reimt sich fast…) und danach noch bisschen vorn TV, alle waren saumüde.

Abends gegen 11 sind wir dann aber trotzdem noch in die Innenstadt zum einen Cocktail trinken, ja nur einen, aber der war dafür XXXL. Geschlafen habe ich dann irgendwann gegen 2 Uhr im Keller in einem Gästezimmer, zwar ohne Kissen, aber ich wollte ja auch keins :-)

Weiter gings dann am Sonntag um 10 Uhr mit aufstehen und halb 11 sind wir zum Bahnhof gefahren. Katschi’s Zug nach Freiburg fuhr um 10:55, meiner nach Westerland auf Sylt um 11:03 Uhr.
Am Bahnhofsautomat wurden wir regelrecht belagert von Leuten, die noch Mitfahrer fürs Schleswig-Holstein-Ticket gesucht haben, in alle Richtungen.

Eigentlich hatte ich mich ja auf eine Fahrt in einer total heißen Regionalbahn eingestellt, aber die Nord-Ostsee-Bahn war klimatisiert :-) Die Fahrt bis Husum war recht entspannt, aber dort musste ich dann umsteigen in den Regionalexpress Hamburg-Altona – Sylt. Der war fast so proppen voll wie der Zug nach Straßburg, nur dass nach Sylt viel länger war und noch viel mehr Fahrräder an Board hatte.

Strand bei Westerland

Strand bei Westerland

Die Bahnhöfe nach Niebüll kam dann so gut wie garkeiner mehr in den Zug rein, aber ich hatte ja sogar einen Sitzplatz. Ankunft in Westerland war dann um 13:37 Uhr. Ohne jegliche Ahnung bin ich einfach der Meute hinterher gelaufen und so direkt an den Strand gekommen. 3,50 € wollten die da, aber gut, wenigstens war der Sand sehr sauber und es lagen kein Müll und Scherben rum.

Bin dann am Richtung Norden gelaufen so ca. 3-4km, erst am Strand entlang, dann die Uferpromenade und als die aufgehört hat noch ein Stück auf Wegen in den Dünen, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und ich hab mir die nächste Bushaltestelle gesucht und auf gleich gefunden. Von da bin ich dann die restlichen 15km nach List gefahren, der nördlichste Punkt der Insel und gleichzeitig auch nördlichster Punkt in Deutschland. Aber Sylt war schon nicht gerade billig, 3,80 € einfacher Fahrpreis, dafür hab ich in Straßburg ein 24 Stunden Ticket bekommen.

Die Fähre nach Dänemark

Die Fähre nach Dänemark

In List dann ein kleiner Rundgang im Hafen danach wieder zurück in die Stadtmitte von Westerland und nochmal zu Trinken gekauft. Mein Zug sollte dann um 17:22 Uhr fahren, da ich aber Sorge hatte, dass ich gar nicht mehr reinkomme, war ich schon um 5 am Bahnhof. Kurze Zeit später fuhr dann auch mein Zug ein und ich war so ziemlich als einer der ersten im Zug, wieder mit Klimaanlage zum Glück.

Alle Sitzplätze um mich rum wurden dann von einer Gruppe belagert. 15 Mädels aus Hamburg, die nur eine Nacht auf Sylt waren und schon am Strand gut gefeiert gehabt haben müssen. Keine 2 Minuten nach Abfahrt wurden brühwarmer Sekt und hochprozentiges sowie Ghetto-Buster ausgepackt und ich dacht schon, ohje das kann ja heiter werden. Das muss man mir wohl angesehen haben, denn ich wurde vorgewarnt, dass es noch schlimmer wird und man hat mir nahe gelegt, wenn‘s mich störe, dann müsst ich halt‘s Abteil wechseln.
Hab ich natürlich nicht gemacht, ich hab nur gemeint, dass ichs wohl nüchtern nicht überleben würde *g*. Die Anspielung kapiert man auch im Norden und so wurde ich ab da guuuut mit Korn-Cola, DirtyHarry, irgendwelchem grünen Zeug und und und versorgt.

Noch ziemlich am Anfang der Fahrt...

Noch ziemlich am Anfang der Fahrt...

Im CD-Player lief übrigens Wolle Petry, daher hab ich auch gesagt, dass es nüchtern nicht zu Überleben sei. Als der Rest des Waggons mitbekommen hatte, was wir für ein Heidenlärm machen, haben sich alle partyunwilligen auch relativ schnell verkrümmelt.

Wie viele Personen passen auf 4 Sitze?

Wie viele Personen passen auf 4 Sitze?

Die Fahrt hat jedenfalls die Fahrt von Ulm nach Augsburg letzten Montag noch getoppt, vor allem ging das ganze knapp 3 Stunden lang bis Hamburg-Altona. Dort mussten die aussteigen und ich umsteigen. Ich musst um 20:47 dann auf den ICE nach Nürnberg, Gleis weiß ich nicht mehr, ist ja auch egal. In dem Zug saßen dann 3 Weiber aus definitiv und unüberhörbar – dem oberschwäbischen Raum. Der Dialekt hat sich echt lustig angehört, arg lang hab ich die aber nicht belauscht, da ich dann Musik gehört und Bilder aussortiert hab.

Daheim war ich dann in Würzburg um Punkt 1 Uhr, mit 12 Minuten Verspätung, die wir aber schon seit Hamburg hatten. Soo das waren also Samstag und Sonntag. Jetzt ist Montag und ich sitz gerade im ICE auf der Neubaustrecke von Frankfurt nach Köln und auf dem Tacho steht gerade, dass wir ungefähr 270km/h fahren.

Weitere Bilder wieder bei Google.

Meine Bahn-Statistik Trip #5: insgesamt:
Bahnkilometer: 1551,7 km 4728,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 13h 16min 44h 17min
Regulärer Fahrpreis: 242 EUR 878 EUR
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