Buchtipp: “Senk ju vor träwelling”

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Muss euch heute mal ein Buch empfehlen, das echt spitze ist *g*

Nach meinen 4 Wochen Bahnfahrt war das Buch (Spiegel Bestsellerliste ist es glaub Platz 6 oder 7 im Moment) eigentlich ja fast Pflicht für mich. Und so hab ich mir es am 29ten Tag dann in Trier gekauft und ich musst echt fast immer zustimmend nicken. Das Buch ist gut geschrieben, klar übertreibts manchmal ein bisschen aber im Prinzip sitmmt alles.

Senk ju for träwelling!

Senk ju for träwelling!

Ich hab das Buch natürlich im Zug gelesen, gerade eine Pasage über unfreundliche Schaffner hinter mir, die immer “ich kümmer mich drum” sagen, wenn man seinen Anschlußzug droht zu verpassen aber dann nichts machen und genau so einer kam 5 Minuten später auch durch den Zug :-D

Aber angst bekommen hab ich, als ich im IC von Nürnberg nach Crailsheim saß (meine letzte Fahrt) und es drin stand: “lehnen sie sich entspannt zurück, wenn ihr IC bei Ansbach auf freier Strecke anhält, sie können sowieso nichts ändern”

Und den Satz hab ich kurz nach Ansbach gelesen und der Zug wurde auch langsam *lol* aber ging dann doch weiter *g*

Senk ju vor träwelling – Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen

# ISBN-10: 3451298090
# ISBN-13: 978-3451298097

PS: Traut euch ja nicht mich zu fragen, wieso es “Senk ju…” und nicht “Thank you…” heißt. Setzt euch einfach mal in den nächsten IC oder ICE und hört gespannt den Zugdurchsagen des Zugchefs zu :-)

Achja: Es fehlen jetzt nur noch die Artikel zu Trip #25 Hamburg, Flensburg und Dänemark sowie #26, die “Rundfahrt” sowie noch ein Abschlussbericht, muss euch ja noch zeigen, wie meine Fahrkarte nach 4 Wochen aussieht *g*

Rückblick auf Trip #24: Trier

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Reise Nummer 24 war dann die Rückfahrt von Luxemburg, hab aber noch einen Zwischenstopp in der ältesten Stadt Deutschlands eingelegt – in Trier.

In Trier wurde man dann nett empfangen, gleich am Ausgang vom Hauptbahnhof eine große Infotafel und Wegweiser für Fußgänger, die den Weg in Richtung Altstadt und Porta Nigra zeigten, so wie’s sein muss. Davon können sich noch viele Städte eine Scheibe abschneiden, Leipzig und Dresden mal ausgenommen, denn hier war auch gut beschildert.

Das Wahrzeichen der Stadt - das Schwarze Tor (Porta Nigra)

Das Wahrzeichen der Stadt - das Schwarze Tor (Porta Nigra)

Natürlich hat mich der erste Weg auch gleich mal zum Wahrzeichen der Stadt geführt. Gleich daneben lag auch das Tourismus-Büro, dort hab ich mal mit nem Stadtplan-Flyer versorgt und eine einstündige Stadtrundfahrt gebucht. Ist irgendwie doch einfacher alles gezeigt zu bekommen als selbst suchen zu müssen. War beides auf seine Art und Weise gut, in Aachen hatte ich eine Führung, in Salzburg einen Stadtführer von Marco Polo und weil ich vom Wochenende noch total müde war hab ichs gleich vom Bus aus angeschaut *g*.

Die Innenstadt mit dem Dom, der Römerbrücke und so weiter aber nach der Rundfahrt nochmal zu Fuß auf eigene Faust, denn Bilder machen ging vom Bus aus nicht, so hab ich von der Stadtrundfahrt nur die Bilder vom Petrisberg, von dem man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt hat.

Der Ausblick vom Petrisberg

Der Ausblick vom Petrisberg

In der Innenstadt hab ich mir dann auch ein Buch gekauft, „Senk ju vor traewelling with Deutsche Bahn“ aber mehr dazu später oder vielleicht im nächsten Artikel.

Nachdem ich dann meinen Rucksack und Koffer aus dem Schließfach im Hauptbahnhof wieder geholt hab, sollte dann die Heimfahrt von Trier wieder über Koblenz und Mainz nach Frankfurt führen. Bis Koblenz im RE verlief alles problemlos, allgemein waren fast die Züge in Rheinland-Pfalz im Gegensatz zu MeckPomm immer alle pünktlich.

Der Petrusbrunnen, wenn man genau hinsieht hat er 2 Schlüssel, einen für die Himmelspforte und einen für die Weinkeller der Stadt

Der Petrusbrunnen, wenn man genau hinsieht hat er 2 Schlüssel, einen für die Himmelspforte und einen für die Weinkeller der Stadt

Von Koblenz sollte es dann in einem InterCity am Rhein entlang nach Mainz gehen, der kam aber nicht pünktlich sondern hatte 20 Minuten Verspätung aufgrund eines Feuerwehreinsatzes hieß es.

Also hab ich meine Reise ändern wollen, über Köln anstatt über Mainz. Waren zwar paar hundert Kilometer Umweg, aber wen interessiert das schon. Wollte einen EuroCity nehmen bis Köln und dann die Neubaustrecke nach Frankfurt, die eh meine Lieblingsstrecke ist. Aber der Zug kam dann auch 15 Minuten später und durfte nicht die linke Rheinstrecke nehmen sondern musste wegen der Streckensperrung und dem Feuerwehreinsatz die rechte Seite nehmen. Alle Halte zwischen Koblenz und Köln entfielen somit (4 Stück) und Ersatzhalt gibt’s dann immer nur für Bonn, alle anderen haben die totale Arschkarte, wenn sowas passiert und Köln sollte aufgrund der Umleitung erst 50 Minuten später erreicht werden, also hab ich die Idee wieder verworfen und bin doch mit dem IC nach Mainz gefahren.

Die Strecke am Rhein entlang von Koblenz nach Mainz

Die Strecke am Rhein entlang von Koblenz nach Mainzeine, eine der wenigen Strecken, bei denen ich zum Fenster rausschau.

In Mainz natürlich verspätet angekommen und den ICE nach Frankfurt Flughafen verpasst. Dafür dann einen RE genommen, der aber dooferweise im Regionalbahnhof ankam und von dort sinds min. 6-7 Minuten Fußmarsch zum Fernbahnhof, es hätte reichen können wenn wir nicht 6 Minuten zu spät gewesen wären. Also war der ICE nach Würzburg auch weg. Das war aber eigentlich auch nicht weiter schlimm, denn von Frankfurt fährt ja alle 30 Minuten ein ICE nach Würzburg. Also nur 25 Minuten warten, mit WLAN am Bahnhof vergeht die Zeit ja eh wie im Flug, nur leider war der Zug auch durch die Streckensperrung und Umleitung verspätet, sodass der auch 25 Minuten zu spät kam.

Aber irgendwann gegen 22 Uhr war ich dann doch in Würzburg, eine Stunde später als eigentlich geplant aber was soll‘s. Der nächste planmässige ICE fuhr übrigens nur 5 Minuten hinter uns. Und so kams, dass zwischen 22:00 Uhr und 22:10 Uhr 3 ICE von Würzburg nach Nürnberg fuhren. Meiner aus Kiel über Dortmund, Mainz, Köln , einer aus Essen, Köln nach Nürnberg und der aus Hamburg nach München.

Bilder aus der ältesten Stadt findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #22 – 24: insgesamt:
Bahnkilometer: 1441,5 km 19.662,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 19h 06min 204h 38min
Regulärer Fahrpreis: 182 EUR 3670 EUR

Rückblick auf Trip #23: Blankenberg (Belgien)

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Trip #23 war am letzten Sonntag. Dort ging es von Kleinbettingen (westlich von Luxemburg-Stadt) mit dem Bankenberg-Express über Brüssel und Brügge nach Blankenberg, an der Nordseeküste in Belgien.

Ziel war hier nicht das Meer sondern viel mehr die Fahrt, dreieinhalb Stunden gings durch Belgien im Party-Zug der CFL. Ein richtig antiker Zug, wenn man aufs Klo ging, dann gings direkt auf die Strecke… pfui pfui… etliche Waggons im Zug waren umgebaut, einer mit Bierzapfanlage versehen und ein anderer umgebaut zum Stehwagen mit Live-Musik und einem DJ von Radio DNR.

Wir im Zug irgendwann am Vormittag :-)

Wir im Zug irgendwann am Vormittag :-)

Das Boardbistro war auch ganz anders als man es der DeutschenBahn kennt. Ihr müsst euch einen Waggon vorstellen, linke und rechte Wandseite die Küche mit Gasherd usw. und als Fahrgast lief man einfach mitten durch, vorbei an der Tischplatte, auf der die belegten Brötchen belegt wurden und so.

Aufstehen war an dem Tag um kurz vor sechs Uhr angesagt, denn um 7 mussten wir bereits am Bahnhof sein, die erste halbe Stunden saßen wir dann noch auf unseren reservierten Plätzen, jeder hatte einen reservierten Sitzplatz, aber dann sind wir in den Partywaggon gewechselt und die erste Runde Meter Bier wurde bestellt. Wie viele es letztendlich wurden kann ich aber nicht sagen.

Ankunft war dann so gegen halb 12 in Blankenberg, dort sind wir durch die Touri-verseuchte Innenstadt und haben erst mal Mittag gegessen. Ich hatte ein Wiener Schnitzel und belgische Pommes. :-)

Danach gings an die Strandpromenade, an der ich, Berichten zu folge die ganze Zeit nur geschlafen hab, aber ich weiß nicht mehr so genau *g* Da ist aber auch folgendes Bild entstanden.

Sehr bequeme Sandsack-Sessel

Sehr bequeme Sandsack-Sessel

Rückfahrt war dann um sechs nach sechs. Und die Rückfahrt verlief eigentlich genauso wie die Hinfahrt *g* abends gabs noch Pizza bei nem Kumpel von Jo und gegen Mitternacht oder halb 1 waren wir dann auch endlich wieder zuhause. Normalpreis wären glaub 35 € gewesen für die Fahrt, aber wir haben alle beim Radiosender DNR, der die Fahrt schon jahrelang mehrmals im Jahr durchführt alle „gewonnen“.

Aber trotzdem nochmal Danke an alle Beteiligten, war ein lustiger Tag und thematisch (Bahnreise) hat er ja auch super gepasst. Was ich noch vergessen habe, auch wenn ich vom letzeburgisch nur ca. die Hälfte versteh, zum Glück singen die Luxemburger ausschließlich deutsche Sauflieder.

Noch mehr Bilder von der Fahrt gibt’s auch, die kommen auch bald online. Statistik bezieht sich auf alle 3 Tage in Luxemburg.

Meine Bahn-Statistik Trip #22 -24: insgesamt:
Bahnkilometer: 1441,5 km 19.662,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 19h 06min 204h 38min
Regulärer Fahrpreis: 182 EUR 3670 EUR

Rückblick auf Trip #22: Luxemburg

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Trip Nummer 22 sollte wieder mit Übernachtung sein, 2 Übernachtungen sogar und er führte mich wieder ins Ausland, nach Luxemburg um genau zu sein. Dort hab ich bei Jo Asyl gefunden.

Die Fahrt über Frankfurt, Mainz, Koblenz Trier war zwar am Rhein und an der Mosel entlang echt schön aber ansonsten ereignislos, keine Idioten oder sonstige Trottel :-)

Kleines Land - aber riesen Fahnenmast *g*

Kleines Land - aber riesen Fahnenmast *g*

In Luxemburg angekommen wurde ich von Jo’s Neffe am Bahnhof abgeholt, Jo hatte auch extra dreimal nachgehakt, dass er mich auch ja nicht vergisst und pünktlich ist*g*. Danach gabs eine kleine Stadtführung durch Luxemburg-Stadt. Vom Bahnhofsviertel über die Schlucht zum Ewigen Feuer, der Kathedrale, einigen Regierungsgebäuden und durch die Fußgängerzone. Überall wars sehr sauber und Graffitis gibt’s in Luxemburg auch nicht :-)

Danach fuhren mit dem Bus raus aufs Land nach Redange, 35 Kilometer Bus, einfache Fahrt nur 1,50 Euro, in Deutschland hätte das sicherlich 5 Euro gekostet*g* Schüler erhalten in Luxemburg außerdem eine MobiltyCard für 50 Euro im Jahr fürs komplette Land, dafür zahlen sich die Luxemburger dann aber für Grundstücke und Wohnungen dumm und dämlich und ziehen reihenweise ins Ausland.

Nach kurzem Aufenthalt in Redange gings weiter nach Useldange aufn Fußballplatz. Später kam dann auch Jo dazu und abends hat er uns alle zum Pizza essen eingeladen. Danke hierfür nochmal. Außerdem hab ich aufm Sportplatz den Fritz kennen gelernt, der’s 71 und hat mir in 30 Minuten sein fast komplettes Leben erzählt *g*

Meine Bahn-Statistik Trip #22 – 24: insgesamt:
Bahnkilometer: 1441,5 km 19.662,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 19h 06min 204h 38min
Regulärer Fahrpreis: 182 EUR 3670 EUR
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