Auf Reise 22. August 2008

Rückblick auf Trip #24: Trier

Reise Nummer 24 war dann die Rückfahrt von Luxemburg, hab aber noch einen Zwischenstopp in der ältesten Stadt Deutschlands eingelegt – in Trier.

In Trier wurde man dann nett empfangen, gleich am Ausgang vom Hauptbahnhof eine große Infotafel und Wegweiser für Fußgänger, die den Weg in Richtung Altstadt und Porta Nigra zeigten, so wie’s sein muss. Davon können sich noch viele Städte eine Scheibe abschneiden, Leipzig und Dresden mal ausgenommen, denn hier war auch gut beschildert.

Das Wahrzeichen der Stadt - das Schwarze Tor (Porta Nigra)

Das Wahrzeichen der Stadt - das Schwarze Tor (Porta Nigra)

Natürlich hat mich der erste Weg auch gleich mal zum Wahrzeichen der Stadt geführt. Gleich daneben lag auch das Tourismus-Büro, dort hab ich mal mit nem Stadtplan-Flyer versorgt und eine einstündige Stadtrundfahrt gebucht. Ist irgendwie doch einfacher alles gezeigt zu bekommen als selbst suchen zu müssen. War beides auf seine Art und Weise gut, in Aachen hatte ich eine Führung, in Salzburg einen Stadtführer von Marco Polo und weil ich vom Wochenende noch total müde war hab ichs gleich vom Bus aus angeschaut *g*.

Die Innenstadt mit dem Dom, der Römerbrücke und so weiter aber nach der Rundfahrt nochmal zu Fuß auf eigene Faust, denn Bilder machen ging vom Bus aus nicht, so hab ich von der Stadtrundfahrt nur die Bilder vom Petrisberg, von dem man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt hat.

Der Ausblick vom Petrisberg

Der Ausblick vom Petrisberg

In der Innenstadt hab ich mir dann auch ein Buch gekauft, „Senk ju vor traewelling with Deutsche Bahn“ aber mehr dazu später oder vielleicht im nächsten Artikel.

Nachdem ich dann meinen Rucksack und Koffer aus dem Schließfach im Hauptbahnhof wieder geholt hab, sollte dann die Heimfahrt von Trier wieder über Koblenz und Mainz nach Frankfurt führen. Bis Koblenz im RE verlief alles problemlos, allgemein waren fast die Züge in Rheinland-Pfalz im Gegensatz zu MeckPomm immer alle pünktlich.

Der Petrusbrunnen, wenn man genau hinsieht hat er 2 Schlüssel, einen für die Himmelspforte und einen für die Weinkeller der Stadt

Der Petrusbrunnen, wenn man genau hinsieht hat er 2 Schlüssel, einen für die Himmelspforte und einen für die Weinkeller der Stadt

Von Koblenz sollte es dann in einem InterCity am Rhein entlang nach Mainz gehen, der kam aber nicht pünktlich sondern hatte 20 Minuten Verspätung aufgrund eines Feuerwehreinsatzes hieß es.

Also hab ich meine Reise ändern wollen, über Köln anstatt über Mainz. Waren zwar paar hundert Kilometer Umweg, aber wen interessiert das schon. Wollte einen EuroCity nehmen bis Köln und dann die Neubaustrecke nach Frankfurt, die eh meine Lieblingsstrecke ist. Aber der Zug kam dann auch 15 Minuten später und durfte nicht die linke Rheinstrecke nehmen sondern musste wegen der Streckensperrung und dem Feuerwehreinsatz die rechte Seite nehmen. Alle Halte zwischen Koblenz und Köln entfielen somit (4 Stück) und Ersatzhalt gibt’s dann immer nur für Bonn, alle anderen haben die totale Arschkarte, wenn sowas passiert und Köln sollte aufgrund der Umleitung erst 50 Minuten später erreicht werden, also hab ich die Idee wieder verworfen und bin doch mit dem IC nach Mainz gefahren.

Die Strecke am Rhein entlang von Koblenz nach Mainz

Die Strecke am Rhein entlang von Koblenz nach Mainzeine, eine der wenigen Strecken, bei denen ich zum Fenster rausschau.

In Mainz natürlich verspätet angekommen und den ICE nach Frankfurt Flughafen verpasst. Dafür dann einen RE genommen, der aber dooferweise im Regionalbahnhof ankam und von dort sinds min. 6-7 Minuten Fußmarsch zum Fernbahnhof, es hätte reichen können wenn wir nicht 6 Minuten zu spät gewesen wären. Also war der ICE nach Würzburg auch weg. Das war aber eigentlich auch nicht weiter schlimm, denn von Frankfurt fährt ja alle 30 Minuten ein ICE nach Würzburg. Also nur 25 Minuten warten, mit WLAN am Bahnhof vergeht die Zeit ja eh wie im Flug, nur leider war der Zug auch durch die Streckensperrung und Umleitung verspätet, sodass der auch 25 Minuten zu spät kam.

Aber irgendwann gegen 22 Uhr war ich dann doch in Würzburg, eine Stunde später als eigentlich geplant aber was soll‘s. Der nächste planmässige ICE fuhr übrigens nur 5 Minuten hinter uns. Und so kams, dass zwischen 22:00 Uhr und 22:10 Uhr 3 ICE von Würzburg nach Nürnberg fuhren. Meiner aus Kiel über Dortmund, Mainz, Köln , einer aus Essen, Köln nach Nürnberg und der aus Hamburg nach München.

Bilder aus der ältesten Stadt findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #22 – 24: insgesamt:
Bahnkilometer: 1441,5 km 19.662,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 19h 06min 204h 38min
Regulärer Fahrpreis: 182 EUR 3670 EUR


Dieser Artikel wurde am 22. August 2008 um 00:36 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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2 Kommentare

  • Reply Trierer 20. April 2010 at 13:18:46

    Schön geschrieben – und danke für den Hinweis *g* (hattest mir den Link hierher unter meinen anderen Comment geschrieben) Wer lesen kann, ist klar im Vorteil *g* Übrigens, falls Du mal wieder nach Trier willst: Ende Juni ist hier Altstadtfest.

  • Reply mahrko – co2-neutral durchs web » Wenn ihr nicht wisst, was ihr mit euren Sommerferien anfangen sollt…. 9. Juli 2011 at 12:56:23

    […] Trip #24 Trier Auf der Rückfahrt von Luxemburg hatte ich noch einen Abstecher in Römerstadt gemacht. Klassisches Tour-Programm inkl. Stadtführung. Ich war einfach zu müde alles selbst zu suchen! […]

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