Kleines Lebenszeichen

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Wer mir auf  Twitter folgt, der bekommt ja eigentlich genug Lebenszeichen von mir, aber im Blog ist es gerade ein wenig stiller geworden.

Zurzeit verfolge ich mit großem Interesse die Dinge, die in Tunesien und jetzt vor allem in Ägypten, abgehen. Infoquelle Nummer 1 für mich ist hierbei Twitter, nicht weil ich jedem einzelnen Ägypter folgen will, nein das nicht. Aber dort bekomme ich die neusten (Zeitungs-)Artikel, Bilder, Videos ja quasi auf dem Servierbrett geliefert. Man muss nur den richtigen Leuten folgen!

Im TV wird man am besten bei BBC News und Al Jazeera (International) informiert. Die TV-Sender schau ich aber immer noch auf die herkömmliche Weise, Livestreams brauch ich hierfür nicht. Schließlich empfang ich ja auch 3 verschiedene Satelliten, da ist alles dabei.

Auf den Straßen Kairos (26. Januar 2011) via Al Jazeera

Auf den Straßen Kairos (26. Januar 2011) via Al Jazeera

Die Bilder stellt Al Jazerra auf Flickr kostenlos unter CC-Lizenz zur Verfügung.

Unsere deutschen Sender hinken hier leider alle etwas hinterher. Besonders negativ hervortun sich die beiden N-Sender. Das N sollte ja eigentlich für Nachrichten stehen, aber sooft ich rein zapp: Dokus. Entweder historische Schlachten aus dem Zweiten Weltkrieg oder Propaganda für US-Kriegsmaschinerie. Man sollte sie in D24 und d-tv umbenennen.

Zurück zu den aktuellen Ereignissen in Ägypten: dazu noch ein guter Kommentar eines ZEIT-Journalisten.

Und zum Schluss noch: “Blogger” Richard Gutjahr ist heute Abend von Tel-Aviv (seiner zweiten Heimat) nach Kairo eingereist und twittert und bloggt ab jetzt live aus Ägypten für seine Follower und Blogleser. Meine Hochachtung davor! Komm gesund wieder!

Bisher scheint es ihm trotz Problemen in die Stadt zu kommen und im Airport-Hotel ein Bett zu bekommen perfekt zu gehen. Er hat bei Starbucks im Flughafen Kairo eingecheckt :-D.

CSU-Wahlspott: Ein Landrat steht im Bierzelt — ganz blau und dumm…

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Eigentlich könnt ich das Video auch unkommentiert hier reinstellen, aber, dass es die geilste Antwort auf das scheiß Anti-Grünen-Video der CSU ist, das muss ich schon noch loswerden!

Danke liebe heute-show Autoren ;)

Schwertransport am 6. Januar: Woher er kam, wohin es ging & was geladen war.

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Eigentlich hätte ich nicht darüber gebloggt, aber dann hab ich so eine nette Pressemitteilung dazu gefunden, dass ich jetzt halt doch darüber blogge.

Am Dreikönigstag (6. Januar) fuhr gegen Mittag ein Schwertransport durch Fronrot und ich war erst mal ziemlich sauer, weil ich 5 Minuten warten musste, bis die beiden LKW die Kreuzung passiert hatten und man wieder Richtung Schwäbisch Hall fahren durfte. Alles groß abgesperrt mit Polizei und Lautsprecherdurchsagen. Kurz richtig Action in Fronrot :-D

Also schnell die Fakten aus der Pressemitteilung: bei dem Schwertransport handelte es sich um eine ColdBox. Ich zitier dazu mal kurz:

Coldbox in Frankreich gebaut
Als Coldbox wird eine Anlage bezeichnet, die bei tiefkalten Temperaturen (-180 Grad und kälter) betrieben wird („Cold“) und in einem Metallgehäuse („Box“) installiert ist. Das technische Innenleben der Coldbox für Gundelfingen wurde im französischen Vitry-sur-Seine, einem Vorort von Paris, durch das Air Liquide Engineering gebaut. Die viereckige Hülle aus Stahl und Aluminium anschließend im lothringischen Epinal, nahe Nancy, gefertigt.

Also irgendwas, was Luft zerlegt – so 100% hab ich es nicht kapiert. Der Transport mit den beiden Teile (117 Tonnen und 76 Tonnen) setzte sich am 28. November von Nancy nach Straßburg in Bewegung. Von da gings per Schiff über den Rhein und Neckar bis Heilbronn und dann wieder über die Landstraßen nach Gundelfingen an der Donau (Nahe dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen).

Einsetzender Winter und das Hochwasser brachten den Konvoi mehrmals zum Stoppen, sodass er dann erst am 8. Januar in Ulm ankam. Direkter Weg wären 408 Kilometer. Und dafür 42 Tage. Pro Tag wurden im Schnitt also gerademal 10 Kilometer zurück gelegt. Bei 10 Stunden Transport pro Nacht wären das 1km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

Was man mit so einer Bahncard 100 alles anstellen kann: hier an 2 Beispielen.

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Auf die eine Geschichte bin ich vor einiger Zeit via Twitter gestoßen. Ich fand es eine hochinteressante Reportage in der FAZ.

Da lebt also ein Obdachloser seit 10 Jahren in den Zügen und Lounges der DeutschenBahn AG. Wie er das macht? Er leistet sich eine Bahncard100 (3800 EUR Jahresgebühr) und fährt mit dieser tag-täglich die gleiche Strecke. Besucht die gleichen DB Lounges und verzehrt dort Suppe, Kaffee und Kekse. Verrückt oder?

Arg viel erfährt man ja nicht über den Mensch da, aber es spricht fränkisch und sein Elternhaus liegt in einer Stadt mit Bahnhof, welcher keine DB Lounge aber eine Bahnhofsmission besitzt. Und der erste Bahnhof seines Tages ist seine Heimatstadt.

Ich hätte meinen Arsch darauf gewettet, dass der erste Zug der CityNightliner aus Kiel, Neumünster, Hamburg nach Würzburg ist. Aber vermutlich seit dem 12. Dezember (letzter Fahrplanwechsel) fährt der Nachtzug nicht mehr von Kopenhagen über Würzburg nach München sondern über Frankfurt nach Basel. Aber wer weiß, wann die Geschichte geschrieben wurde. An den Fahrplanwechsel wurde da bestimmt nicht gedacht.

So sieht sie also aus, die "schwarze Mamba" (Harald Schmidt)

So sieht sie also aus, die "schwarze Mamba" (Harald Schmidt)

Die zweite Geschichte wurde erst heute in der ZEIT veröffentlicht. Da macht eine Studentin ein Jahr Pause und hat Wohnung gegen Bahncard eingetauscht. Bis auf ihre Facebook-Paranoia und dass alles Offline abläuft auch eine schöne Geschichte. Nur ein wenig zu kurz wie ich finde. Man hätte da noch viel mehr interessante Infos unterbringen können.

Kennt ihr noch mehr solche Geschichten? Schickt mir doch die Links ;-)

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