Kleine App-Empfehlung: WhatsApp

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Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich WhatsApp selbst entdeckt habe. Gehört hab ich zwar ab und an mal davon, aber ich dachte, es wär eine reine iPhone-App. Dem ist aber nicht so, es gibt auch eine Android-, Blackberry- und Symbian-Version. Sie ist also plattformübergreifend.

Ich verwende die Android-App jetzt knapp 2 Wochen auf meinem HTC Desire HD. Die App läuft permanent im Hintergrund, aber dass mein Akku dadurch übermäßig beansprucht wurde konnte ich nicht feststellen. Ach ja, installiert die App nur, wenn ihr eine Datenflatrate habt, denn alle Nachrichten werden übers Internet verschickt.

Das Programm lässt sich gar nicht so einfach beschreiben, es ist irgendwie Mischung aus SMS und ICQ. Vorweg, die Nachrichten in WhatsApp sind kostenlos aber mindestens genauso schnell und zuverlässig bei der Zustellung. Das erste Jahr ist WhatsApp komplett kostenlos, danach fallen 1,99 $ pro Jahr an. Das entspricht bei einem SMS-Preis von 19 Cent knapp 8 SMS. Aber das erste Jahr könnt ihr ja ohnehin einmal kostenlos testen.

Nachtrag: für’s iPhone kostet die App einmalig 79 Cent beim Runterladen. Fragt mich nicht, wieso das nicht einheitlich ist. Wahrscheinlich erlaubt das Steve das andere Preismodell nicht.

WhatApps Unterhaltung mit Uwe

WhatApps Unterhaltung mit Uwe

Wenn ihr eine Message verschickt und diese korrekt an den WhatsApp-Server übermittelt wurde, dann erscheint ein grüner Haken an der Nachricht. Zwei grüne Haken bedeuten, dass die Nachricht auch korrekt beim Empfänger ankam, jetzt muss er sie nur noch lesen. 😉

Wie werden Kontakte gefunden?

Beim Installieren fragt die App eure Handynummer ab. Man bekommt dann einmalig eine herkömmliche SMS, nun wissen die WhatsApp-Server, dass die Handynummer zu dir gehört. Danach sucht das Programm einfach alle Kontakte aus deinem Telefonbuch anhand der Handynummer im Verzeichnis auf den WhatsApp-Servern und schon findet ihr die Leute in eurer Adressliste in der App. Kinderleicht also. Datenschutztechnisch sag ich mal naja, man versprich aber, die Telefonnummer niemals an Dritte weiterzugeben. Wichtig ist nur, dass ihr die Nummern im Telefonbuch im internationalen Format abgespeichert habt – also in dieser Form: +49 173 1234567. Gott sei Dank speicher ich ohnehin immer alle Nummer so!

Zurück zur App, es lassen sich nicht nur Textnachrichten gepaart mit unzähligen Smilies verschicken, auch Fotos, Videos, Audionachrichten, Standorte oder Kontakteinträge aus dem Telefonbuch können übertragen werden. Das mit dem Standort finde ich besonders praktisch, wenn man sich irgendwo in einer fremden Stadt treffen will, man sagt einfach „Ich bin hier“ und übermittelt den Standort. Beim Gegenüber kommen dann die GPS-Daten an und man wird gefragt, wie die Daten geöffnet werden sollen. GoogleMaps, NAVIGON-Routenplaner, DB Navigator stehen bei mir zu Auswahl, um nur mal ein paar zu nennen.

Leider funktionierts bei mir nur mit der GoogleMaps, da aber perfekt. NAVIGON und die DB-App suchen nicht nach den GPS-Daten, sondern nach Straßen und Orten, die so heißen wie der Kontakt. Hier muss noch nachgearbeitet werden von WhatsApp.

Jetzt das tollste an der App.

Es ist die erste App, die ich gefunden hab, bei der ein richtiger Push-Dienst auch für Android angeboten wird. Einmal geöffnet und die App läuft irgendwo im Hintergrund. Anders als ICQ nervt sie nicht mit Meldungen wie „Verbindung zum Server verloren“, falls mal in ein Funkloch kommt. Kommt dann eine Nachricht rein, dann wird man folgendermaßen benachrichtigt. Auch ein Sound wird abgespielt, lässt sich alles einstellen.

So sehen die Push-Nachrichten aus.

So sehen die Push-Nachrichten aus.

Bei einem Klick auf Anzeigen kommt man direkt ins Chatfenster und kann unmittelbar antworten. Weitere Extras wie zum Beispiel die Eingabe Möglichkeit einer Statusnachricht erklären sich von selbst. Den solltet ihr wenigstens einmal ändern,  standardmässig steht er nämlich auf „Hey there! I am using WhatsApp“.

Vielleicht noch ein kleiner Kritikpunkt:

Im ersten Screenshot erkennt ihr ganz oben unter dem Namen „letzter Kontakt heute um 14.04 Uhr“. Dieser Zeitpunkt ist für alle Leute, die eure Handynummer im Telefonbuch haben sichtbar. Letzter Kontakt bedeutet, dass der User um diese Uhrzeit letztmalig eine Nachricht verschickt hat. Ich hab heute Morgen zum Beispiel ein paar meiner Kontakte durchgeschaut und mich darüber ein wenig darüber amüsiert, wer da um 4:22 Uhr noch wach war. 😉

Und da die Frage bestimmt auftaucht.

Wie erstellt man Screenshots? Es sind keine root-Rechte notwendig, dafür aber ein PC und USB-Kabel. Die Anleitung dazu findet ihr hier. Danke für den Tipp Micha!

Das Handy-Stöckchen…

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Nach langer Zeit wurde mir wieder mal ein Stöckchen zugeworfen, wie eigentlich die meisten von @m4ki. Und da ich meistens mitmache, leg ich gleich mal los 😉

1. Welches war dein erstes Handy?

Ein Nokia 3310. Was soll ich sagen – vielleicht das Beste von allen. Man konnte telefonieren und es war das erste Handy, das überlange SMS mit bis zu 459 Zeichen verschicken konnte. Und es hatte Snake II. Und jetzt kommts. Es läuft immer noch! Außerdem fand ich die auswechselbaren Handyschalen toll. Ich hatte ein Set hell- und dunkelblau. In meiner Jugend war ich so verrückt, ich hab die beiden sogar gemischt!

Nicht totzukriegen. Mein allererstes Handy!

Nicht totzukriegen. Mein allererstes Handy!

2. Wie viele Handys hattest du seitdem?

Ich bin mir immer nicht zu 100% sicher, ob ich alle zusammen bekomm. Nach dem Nokia 3310 folgte ein Sony Ericsson T68i, dann das Siemens S65, mein Samsung D900 und als vorletztes mein Samsung i8910HD, gekauft im August 2009. Wer den alten Blogeintrag nachlesen möchte, kann dies natürlich noch tun. Und natürlich mein aktuelles Modell, das HTC Desire HD, gekauft im November 2010. Macht also 6 Stück.

Alles in allem habe ich meine Handys immer pfleglich behandelt, hatte noch nie einen Defekt und immer gute 2 Jahre lang benutzt. Macht also 12-13 Jahre, das heißt 1998 mein erster Handyvertrag. Das kommt hin. Hab also wohl keins vergessen.

3. Besitzt du schon ein Handy Baujahr 2010-2011 (Smartphone, iPhone, Blackberry…)?

Ja klar. Eigentlich hab ich die Frage ja auch schon beantwortet.

4. Wenn ja, welches System läuft auf deinem Handy (Android, iOS, Symbian, Win 7,…)?

Noch Android 2.2. Aber ich will endlich das Update auf Android 2.3. Mach hinne liebe Deutsche Telekom. Wenn ihr euch nicht beeilt, dann root ichs doch und dann könnt ihr mich mal…

5. Bist du zufrieden mit deinem Handy, oder gibt es etwas was dich daran stört?

Ganz selten mal, dass sich was aufhängt. Am meisten stört mich der Akku, der könnte doppelt so leistungsstark sein!

6. Wofür benutzt du dein Handy am meisten – telefonieren oder simsen?

Twitter, Facebook, im Internet surfen, Fotografieren, Filmen und als Navi. Manchmal telefonier ich sogar und all Schaltjahr verschicke ich auch noch eine SMS….

7. Prepaid oder Vertrag?

Hatte immer Vertrag. Nach vierjährigem Ausflug zu o2 wieder bei Vodafone.

8. Ich nutze mein Handy auch als …

Alles außer Bieröffner!

9. Hast du noch eins deiner alten Handys in irgendeiner Schublade herumfliegen und wenn ja, welches?

Beantwortet ja das Foto schon. Das Bild ist von heute! Auch das S65, das D900 und das i8910 habe ich noch. Nur wo das T68i abgeblieben ist, keine Ahnung.

10. Denkst du darüber nach, dir ein neues Handy zuzulegen?

Meins ist doch erst ein halbes Jahr alt, also nein.

11. Wenn ja, hast du schon eins ins Auge gefasst (Marke, Modell)?

Damit beschäftige ich mich auch erst in 1,5 Jahren wieder. 2 Jahre find ich einen guten Rhythmus für Handys. Vielleicht ja ein iPhone 6. Den Hersteller hab ich ja ziemlich oft gewechselt, was übrigens nicht heißt, dass ich immer komplett unzufrieden war. Ich hatte mich eben jedesmal intensiv mit den neusten Modellen beschäftigt. Und damit Uwe wieder ruhig schlafen kann: ein Apple-Produkt wird es wohl wahrscheinlich trotzdem nicht werden. 😉

Weiterwerfen müsst ich es auch noch, aber mir fällt gerade niemand ein – daher geht es eben an alle meine Leser im Blog!

Was der Secret Service nicht bedacht hat…

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Da reist der Secret Service doch immer Monate vorher an und prüft und checkt alles bis ins kleinste Detail und dann passiert ihnen sowas! Ne, ne du… 😉

Direkt an der Ausfahrt der US-Botschaft, fuhr da vorher noch nie ein Beast raus?

Leider bricht das Video relativ früh ab, wie es weiter ging, das kann man in einem zweiten ziemlich verwackelten Video sehen. Aber so richtig sehen tut man dort auch nichts, es wurde nämlich der Bus als Sichtschutz davor gestellt. 😉

Nachdem der Präsident – sofern er im ersten Beast der Kolonne saß – umgeladen wurde, verließ der Tross die Botschaft dann durch einen anderen Ausgang.

Leben auf 24 Quadratmeter

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Das Video hab ich gestern Nacht auf YouTube entdeckt. Hat echt was!

Allerdings frage ich mich, ob das Bett im Winter nicht arschkalt ist, wenn man es unter den Balkon schiebt. Oder er hat gut isoliert. Oder es wird in Barcelona sowieso nicht kalt im Winter 😉

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