Links der Woche (KW30): Versagen der Medien, Oslo, ORF, Kotzvideo & auf dem Landweg von Australien heim

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Typisch: gleich in der zweiten Woche vergess ich am Freitag zu bloggen. Naja, dann holen wir es eben am Sonntag nach. Über besonders viel bin ich diese Woche aber auch nicht gestolpert.

  • Oslo, Anders Behring Breivik und das Versagen der Medien (via fixmbr.de)
    Wenn sich nach dem gestrigen Tag schon ein Fazit ziehen lässt, dann folgendes: Die Medien haben epochal versagt. Als am Nachmittag die ersten schrecklichen Meldungen aus Oslo veröffentlicht wurden, dauerte es nur wenige Minuten, bis Islamisten, sogar dem gesamten Islam, die Verantwortung zugeschoben wurde.

Genau meine Meinung. Viel zu schnell wurde da wieder in Richtung Bombenterror = Islamisten argumentiert. Den Vogel abgeschossen hat aber der ORF (Lokalstudio St. Pölten) ein paar Tage später, als folgende Mitteilung per Rundmail an die Redakteure raus ging.

 

  • ORF St. Pölten: Attentäter nicht christlich nennen (via derstandard.at)
    St. Pölten – Robert Ziegler, Vize-Chefredakteur des ORF Niederösterreich, bittet “Kolleginnen und Kollegen” per Rundmail, den Attentäter von Norwegen nicht als “christlichen Fundamentalisten” zu bezeichnen: “Das Wort ‘christlich’ und den Mord an mehr als 90 Menschen in einem Atemzug zu nennen – da empfinden wohl die meisten einen deutlichen Widerspruch.

Aber bei Moslems wär’s OK gewesen? Wieso darf man Christen nicht über einen Kamm scheren, Muslime aber schon? Manchmal muss ich mehr kotzen…

 

Dazu passend auch das folgende Video, darauf gestoßen durch @BenFlavor. Je nach Stimmungslage darf es auch ruhig 2-3 angeschaut werden.

 

Dann doch wieder zu was schönem: diese Bildergalerie schwirrte durch meinen GooglePlus-Stream. Erstellt hat sie ein Reisender auf dem Rückweg von Australien nach Europa. Allerdings ohne zu Fliegen! Lohnt sich anzuschauen. Echt tolle Bilder! Haben mir so gut gefallen, dass ich den Kerl gleich mal in einen neu erstellten Circle mit “Fotografen” gesteckt habe.

Echtes Fotobuch: belichtet nicht bedruckt von Fotoservice sparfoto.de

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Ehemalige Trigami-Review:

sparfoto.deNach einer größeren Reise lasse ich meistens hinterher ein Fotobuch erstellen. So hab ich es jetzt auch mit den Fotos aus Oberstaufen gemacht.

Die Reise war zwar nicht so groß und nicht so weit, aber ausreichend schöne Fotomotive hat das Allgäu trotzdem geliefert. Ausprobiert habe ich hierbei einen neues Produkt von sparfoto.de. Das Fotobuch wird nicht gedruckt, sondern wie belichtet, so wie man es von echten Fotos kennt.

Die Seite besteht vollflächig aus Fotopapier, spürt man auch ganz deutlich, wenn man mal über die Seite fährt. Gefällt mir sehr gut. Auch vor Ausbleichung sind die Aufnahmen besser geschützt. 70 bis 200 Jahre “Haltbarzeit” gibt fotobuch.de an. Gut, das hab ich jetzt in der kurzen Zeit nicht testen können, das müssen dann meine Enkel und Urenkel beurteilen. Vorder- und Rückseite des Fotopapiers werden dann zu einer Seite zusammen geklebt, dadurch bekommt das Buch relativ starke Seiten, was aber kein Nachteil ist. Mir ist es nur aufgefallen, daher wollt ich es erwähnen.

Am Buch selbst habe ich gar nichts auszusetzen, auch die Lieferzeit war superkurz. Was ich jedoch noch nicht so perfekt fand, das war die Software, um das Buch zu erstellen. Wer einfach nur Bilder auswählen will und dann auf automatisches Füllen klicken will hat wohl weniger auszusetzen, aber ich bin’s gewohnt meine Fotobücher nahezu perfektionieren. Hier fehlte mir noch etwas die gestalterische Freiheit.

Die Anwendung ist in Adobe Air programmiert, läuft daher sowohl auf Windows, Mac als auch Linux, frisst aber auch ganz schön Arbeitsspeicher und hing bei mir das eine oder andere mal. Also wenn an der Fotosoftware noch etwas gearbeitet wird, dann wird es ein rundes Angebot. Das Ergebnis hat mich jedenfalls überzeugt.

Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Fotobuch echtfoto, so lautet die Produktbezeichnung.

Außenansicht.

Außenansicht.

Vollflächig bedruckte Seite.

Vollflächig bedruckte Seite.

Mehrere Bilder auf einer Seite mit Rahmen.

Mehrere Bilder auf einer Seite mit Rahmen.

Mein Versuch die Papierstärke zu fotografieren.

Mein Versuch die Papierstärke zu fotografieren.

Fighting viruses, defending the Net!

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Zu GooglePlus hab ich noch gar nichts gebloggt, werde ich aber auch jetzt nicht wirklich. Momentan ist es für ein Zwischending zwischen Facebook (Freundeskreissammlung) und Twitter (Linkschleuder).

Aber darüber wollt ich jetzt eigentlich gar nicht bloggen. Ich wollte eigentlich nur ein Video aus dem G+-Stream (Uwe, hier haben wir jetzt das Problem, das du schon mal angesprochen hattest, plus-Zeichen und Bindestrich, das schaut idiotisch aus!) von Mirko Lange (@talkabout) in meinem Blog weiter verbreiten.

Mikko Hyppönen: Fighting viruses, defending the Net!

It’s been 25 years since the first PC virus (Brain A) hit the net, and what was once an annoyance has become a sophisticated tool for crime and espionage. Computer security expert Mikko Hyppönen tells us how we can stop these new viruses from threatening the internet as we know it.

Ich guck nicht viele englischsprachige Vorträge an, aber bei ihm lohnt es sich!

Links der Woche (KW29): Ghostwriter- Gehalt, Sarrazin in Berlin, Arbeitsmethoden bei RTL & persönlicher Newsaggregator

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Ich weiß noch nicht, ob ich das so regelmäßig wie der Hubert machen werde, aber ich fange einfach mal damit an.

 

  • Tipps vom Ghostwriter (via ZEIT.de)
    Wie schreibt man schnell eine gute wissenschaftliche Arbeit? Unser Interviewpartner muss es wissen. Er wurde jahrelang dafür bezahlt.

Interessant zu Lesen, aber mal unter uns. 25 Euro für eine DinA4-Seite wissenschaftliche Arbeit: da bekomme ich ja für einen Trigami-Artikel bei mir im Blog mehr Geld – und da werden nur 300 Wörter verlangt. Und bei 2 Wochen Arbeit, da schafft er gerade mal 2 Arbeiten pro Monat, macht dann 2000 Euro. Der verkauft sich viel zu billig. Doch kein so helles Köpfchen. Aber ruhig den ganzen Artikel lesen. Lohnt sich!

 

  • Essen und essen lassen (via ZEIT.de)
    Warum es besser gewesen wäre, Thilo Sarrazin einen leckeren Döner zu servieren.

Man kann schon ein wenig erkennen, ich hab eine Lieblingszeitung. Der letzte Absatz bringt es am besten auf den Punkt, daher zitiere ich ihn: “Und dennoch: Liebe Kreuzberger, beim nächsten Mal weniger Hysterie. Es müssen ja keine Rosen sein. Aber gebt dem Mann bitte einen ordentlichen Döner, einen bequemen Stuhl. Und redet mit ihm.

Damit ist zu dem Thema eigentlich alles gesagt. Leider machen BILD, RTL und Co. wieder eine große Story daraus. Kennt man ja.

 

Einmal VSDL bitte – und was daraus wurde. Scheinbar hat die Telekom keinen zahlenden Kunden (insbesondere Firmenkunden mehr nötig. Macht ein wenig traurig beim Lesen. In Teil 2 scheint sich das Blatt aber doch noch zu wenden. Aber nicht zu früh freuen, die Telekom ist Spezialist für Sachen verbocken… ;-)

 

Gerade noch über bild.de gelästert und schon verlinke ich auf sie. Aber wirklich nur ausnahmsweise, denn ihnen wurde Originalmaterial von einem RTL-Dreh zugespielt. Einfach nur das Video angucken, den Text braucht man auf bild.de ja nicht lesen.

 

  • summify.com – Marco Bereth’s Summary

Und dann möcht noch einen Dienst vorstellen. summify.com aggregiert meine persönlichen News, also im Prinzip ähnlich wie paper.li. Nur  paper.li mochte ich nie, da es mir viel zu unübersichtlich war, außerdem waren gefühlte 50% davon immer irgendwelchen US-Techblogs.

Bei summify ist es deutlich übersichtlicher und  bei mir errechnet es jetzt morgens und abends jeweils um 6 Uhr die sieben wichtigsten Links aus meinen Netzwerken und schickt mir eine E-Mail, außerdem setzt es einen Tweet ab (vielleicht schalt ich das wieder ab, weiß noch nicht). Jedenfalls muss man dem Dienst dazu Zugriff auf die Timeline bei Twitter und Facebook geben. Außerdem untersucht es meine abonnierten RSS-Feeds über den GoogleReader. GooglePlus wird noch nicht unterstützt, aber kommt bestimmt noch.

Ich nutze es nun schon ein paar Tage und meistens war es so, dass ich 5 von 7 Artikeln schon kannte. Also waren es ohne Frage für mich relevante Links. So verpasse ich an Tagen, an den ich nicht rund um die Uhr vor dem PC sitze, hoffentlich trotzdem nichts wichtiges. Wie oft die Zusammenstellung  pro Tag erstellt werden soll und ob nun 5 oder 10 Links rein sollen, das lässt sich alles individuell einstellen.

 

Nächsten Artikel gibt es dann vielleicht wieder am Freitag. Mal sehen. Mal sehen, was sie so ansammelt…

 

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