Dritter Tag: Junibacken & Kungsholmen

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Nach dem Fernsehturm und Technischen Museum gings ins Astrid-Lindgren-Museum. Wenn Ihr einen Kinderwagen braucht, dann geht zum Kinderwagen-Parkplatz vom Junibacken. So viele nicht abgeschlossene und unbewachte Kinderwagen hab ich noch nie auf einmal gesehen. Es waren noch viel mehr als auf dem Bild zu sehen sind, auf der anderen Seite ging es nämlich noch weiter. Auf dem vierten Galeriebild kann man es halbwegs erkennen. Ich denke mal das zeigt ziemlich eindrucksvoll, was Schweden für ein sicheres Land ist.

Neuer Kinderwagen gefällig?

Neuer Kinderwagen gefällig?

Junibacken sollte laut Stockholm-Card Booklet ein Ort sein, an dem “ein Märchenzug Sie und ihre Kleinen auf eine spannende Reise durch die magische Welt Astrid Lindgrens” bringt. Bei “und ihre Kleinen” hätte ich aufwachen  sollen, aber ich hab nur Astrid Lindgren und im nächsten Satz noch Madita, Michel und Karlsson vom Dach gelesen. Naja jedenfalls stand ich dann in einem “Museum” voller Kleinkinder. Zunächst kam ich mir völlig fehl am Platz vor, denn mit dem Spielplatz im ersten Raum konnte ich wenig anfangen. Der zweite Gedanke war wohl ein typisch Schwäbischer – “wenigstens hast ja nichts extra dafür bezahlt”.  Aber dann stieg man in den Märchenzug ein und fuhr von Geschichte zu Geschichte. Später hob der Zug dann auch noch ab und man schwebte durchs offene Fenster in Karlssons Bude. Pro Wagen hätte eigentlich 4 Leute Platz gehabt, aber man schickte mich alleine auf Reise.

Im Wagen gab es Lautsprecher und von einer Erzählerin wurden die unterschiedlichen Geschichten vorgelesen, natürlich auf Deutsch. Immer passend zu den Orten, an denen man gerade war. Und urplötzlich fühlte ich mich gar nicht mehr so fehl am Platz. Wahrscheinlich wurde ich wieder zum Kind. Eigentlich durfte man nicht fotografieren, aber ihr kennt mich ja, hohe ISO eingestellt und Blitz aus, schon merkt’s eh keiner mehr. Die Reise durch das Museum fand ich echt beeindruckend gemacht. Als zum Beispiel Ida am Fahnenmast in Lönneberga hing, da waren die Akteure nur 10-15cm groß. Einmal um die Ecke gebogen und man war in Michels Schuppen. Hier war die Figur dann lebensgroß.

Am Ende stieg man wieder aus dem Zug aus und konnte sich nochmals in der Villa Kunterbunt austoben. Ich jetzt eher nicht so. Ich bin gleich weiter ins Restaurant, hier gabs lecker Köttbullar mit rote Beete und Kartoffelbrei. Essen konnte man auf der Terrasse draußen, direkt am Wasser. Danach wollte ich eigentlich mit dem Hop-On Hop-Off Boot zur nächsten Insel fahren, aber die Stockholm-Card gilt nur im September auf dem Boot. Dumm gelaufen. Dann eben zu Fuß und mit dem Bus.

Nächste Station war dann der Bootsanleger am Stadshuset. Auf dem Weg dahin hab ich mir noch das Musikmuseum und den Reichstag von außen angeschaut. Danach stand die historische Kanaltour rings um Kungsholmen (Königsinsel) auf dem Programm. Bilder davon hab ich wenig gemacht. Man sah nicht so wirklich viel. Es war jetzt übrigens viertel 3 und ich hatte doch schon ein ganzen Pensum abgearbeitet. Freitag war wohl mein härtester Tag. Ich bekam Panik, dass ich am Samstag und Sonntag nicht mehr alles schaffen würde, was ich noch auf meinem Wunschzettel stehen hatte.

Die Bilder findet ihr natürlich auch wieder im Picasa-Album. Am Mittag gings im Stadshus und auf Riddarholmen weiter.

Stockholm - Dritter Tag: Junibacken & Kungsholmen

Bilder im Astrid-Lindgren-Museum Junibacken sowie rund um die Königsinsel (Kungsholmen)

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Dritter Tag: Fernsehturm & Techn. Museum

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Der dritte Tag begann auch wieder recht früh. Schon kurz nach 9 Uhr war ich am andern Ende der Stadt am Fernsehturm oder Kaknästornet auf schwedisch. Als ich dort ankam war noch überhaupt nichts los. So mag ich das. Eintritt musste ich auch keinen zahlen, war ja schon in der Stockholm-Card inbegriffen.

Der 170 Meter hohe Kaknästornet

Der 170 Meter hohe Kaknästornet

Auf 155 Meter im 32. Stockwerk angekommen konnte man nochmal 2 Treppen nach oben und war dann im Freien. Gesichert durch eine Art Vogelvoliere. Ihr seht das auf den Bildern. Außer mir war nur einer da oben und der hatte einen Schlüssel für die Gucklöcher, als ich das gesehen hab musst ich den natürlich auch haben. Durchs Gitter hindurch fotografieren brachte mit dem großen Objektiv nämlich unschöne Effekte, wie auf dem ersten Bild noch zu sehen ist.

Aber mit dem Schlüssel bewaffnet konnte ich wunderbare Fotos in alle Richtungen machen. Um den Schlüssel zu bekommen, muss man lediglich seinen Perso hinterlegen und dafür garantieren, dass man nichts runter wirft. Ich fands erstaunlich windstill auf der Plattform. Und ja meine Höhenangst war irgendwie auch kaum spürbar. Aber wehe ich hätte Treppen hoch steigen müssen, bei denen man zwischen den Stufen nach unten schauen kann.

Nachdem ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte gings zu Fuß ins Technische Museum – unweit vom Fernsehturm. Dort fand ichs jetzt nicht so spannend, vielleicht lags auf zum Großteil daran, dass die Erklärungen nur auf schwedisch vorhanden waren. Arg lang hab ich mich dort dann nicht aufgehalten, danach wollt ich eigentlich noch ins Polizeimuseum gucken, aber das hatte noch zu, so fiel das eben aus. Kurz vor 11 Uhr ging es dann wieder in Richtung Innenstadt. Mehr dazu im nächsten Blogeintrag.

Die Fotos hab ich auch wieder zu Picasa hochgeladen. Bei den Bildern auf der Aussichtsplattform hab ich sie in der Karte einfach in Richtung Blickrichtung einsortiert. Nächste Station war dann Junibacken.

Stockholm - Dritter Tag: Fernsehturm & Technisches Museum

Am Morgen auf dem 170 Meter hohen Kaknästornet und anschließend im Technischen Museum.

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Frage an die Deutsche Bahn und den VVS

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Liebe Deutsche Bahn, lieber Stuttgarter Verkehrs- und Tarifverbund,
ich hätte da mal eine Frage an Euch. Meine Fahrt ging vom Stuttgarter Flughafen zum Bahnhof Gaildorf West, zwei Stationen außerhalb des VVS-Gebiets. Die Bahnwebseite und der Fahrtkartenautomat nennt mir für diese Strecke mit dem Nahverkehr 15,80 Euro als Preis.

Stuttgart Flughafen - Gaildorf West

Stuttgart Flughafen – Gaildorf West

Nun bin ich nicht der Typ Bahnfahrer, der sich mit der erstbesten Lösung zufrieden gibt, also hab ich weitergesucht und will Euch mal verraten, wie ich letzten Sonntag heimgefahren bin.

VVS-Fahrschein (6 Zonen) und extra Bahnfahrkarte.

VVS-Fahrschein (6 Zonen) und extra Bahnfahrkarte.

Ich hab einfach eine Fahrkarte vom VVS bis zur letzten Station im Verbund (also Fornsbach) gekauft und von dort eine Art “Anschlussticket”. Anstatt 15,80 Euro hab ich dadurch für die gleiche Strecke nur 8,85 Euro gezahlt und somit 6,95 Euro (43 %) gespart.

Meine Frage jetzt: War mein Vorgehen so in Ordnung oder habe ich gegen irgendeine Bestimmung  in Euren Tarifbebedingungen verstoßen? Wohlgemerkt, der Zug hat in Fornsbach gehalten. Das scheint mir nämlich das entscheidende Detail an der ganzen Sache zu sein.

Antwort der Deutschen Bahn:

Und nächste Frage: Angenommen ich will die Strecke von Gaildorf nach Stuttgart fahren. Wo kann ich dann das VVS-Ticket kaufen? Handyticket bietet ihr ja nicht an und in Fornsbach aussteigen will ich ja auch nicht.

Warum das so ist weiß ich auch nicht so genau. Das teuerste Ticket im VVS ist eins über 6 Zonen, von Fornsbach an gerechnet sind die schon in Bad Cannstatt erreicht. Die restlichen 3 Zonen von Cannstatt bis zum Flughafen fuhr ich also kostenlos, wenn man es so sagen will. Noch extremer ist dieser Unterschied zum Beispiel von Neufen nach Gaildorf. Regulärer Preis liegt da nämlich bei 21,30 Euro, mit VVS-Ticket auch wieder 8,85 EUR. Und ein BaWü-Ticket gibt’s für 21 Euro.

Zweiter Tag: Skeppsholmen & Kastellholmen

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Schon eine Woche aus Stockholm zurück und immer noch nicht alles gebloggt. Zum Glück kenne ich mich und hab vorsichtshalber Notizen zu jedem Tag gemacht. Außerdem kann ich den Tagesverlauf anhand meiner Fotos natürlich auch wieder rekonstruieren.

Nach dem Bootsausflug nach Sandhamm kam ich kurz vor 18 Uhr wieder in Stockholm an, die verbleibende Zeit hab ich dann einfach mal Skeppsholmen und Kastellholmen angeschaut. Ersteres eine kleine Insel, letztere eine noch viel kleinere. Beide nett. Wenn man in anderen Großstädten seine Ruhe will und entspannen will, dann muss man raus ins Grüne fahren. In Stockholm fährt man mitten ins Zentrum. Das, das viele Wasser und die netten Leute machten die Stadt für mich so liebenswert.

Mein Leseplätzchen auf Långholmen.

Mein Leseplätzchen auf Långholmen.

Am Abend war ich dann Mexikanisch essen und war gegen 8 im Hotel, da hab ich mich aber nicht lange aufgehalten. Ging gleich wieder raus, nur die Tasche habe ich umgepackt. Kamera und Sonnenbrille raus, zwei Flaschen Bier, Taschenlampe und mein Buch rein und mit der Tunnelbana nach Långholmen. Da hab ich dann bis weit in die Nacht hinein am Ufer gelesen.

Das Fotoalbum findet ihr auch wieder in meinem Picasa-Album. Dürfte ja inzwischen bekannt sein.

Stockholm - Zweiter Tag: Skeppsholmen & Kastellholmen

Am frühen Abend nach dem Tagesausflug nach Sandhamm war ich noch auf den beiden Inseln Skeppsholmen und Kastellholmen.

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