Heute Vormittag bin ich via Twitter auf eine Shitstorm-Skala im Blog von feinheit.ch gestoßen. Gravierende Unterschiede zwischen schweizer und deutschen Shitstürmen scheint es nicht zu geben.
Das wichtigste, wenn man mal im Mittelpunkt eines solchen steht: ruhig bleiben und überlegt handeln. Ach und keine Tweets löschen, das ist auch noch sehr wichtig
Ansonsten find ich die Skala einfach nett gemacht. Stufe 4 bis 5 hab ich auch schon durchgestanden. Stufe 6 ist mir bisher Gott sei Dank erspart geblieben.

Ein Versuch die Beaufort-Skala auf die Social-Media-Welt anzuwenden.
Shitstorm-Skala: Wetterbericht für Social Media von Daniel Graf und Barbara Schwede steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Noch ein Nachtrag zu letzter Woche. Ich komm ja irgendwie nicht mehr zum Bloggen in letzter Zeit. Als Ende März bekannt wurde, dass die Harald Schmidt Show abgesetzt wird, da hatte ich eigentlich nur noch einen Gedanken: “Wenigstens einmal bei der Aufzeichnung live dabei sein”.
Glücklicherweise tickt meine Twitter-Timeline ähnlich und so einigten sich sieben Menschen binnen 20 Minuten auf einen gemeinsamen Termin. Vorsichtshalber hatte ich gleich 5 Tickets bestellt, man weiß ja nie. Am 18. April war es dann soweit.

Der Eingang zum Studio 449.
So ging’s dann also letzten Mittwoch gegen Mittag los. 400km einfache Strecke nach Köln. Glücklicherweise ohne Stau. Aber auch dafür wären wir gewappnet gewesen, ich hatte vorsichtshalber eine Stunde mehr einkalkuliert, die verbrachten wir nun eben kölsch-trickend im Foyer des Studio 449. Fast alle waren pünktlich. Nur die zwei aus dem Saarland brauchten etwas länger. Ob’s nun an den Fahrkünsten von oder Navigierfähigkeiten von lag? Man weiß es nicht so genau.
Jedenfalls haben die zwei den Warmup verpasst. drängte sich dann wenige Sekunden vor Aufzeichnungsbeginn noch ins Studio, wurde leider wieder zurück geschickt und hat sich die Sendung auf einem Monitor im Vorraum anschauen müssen. Aber das können die zwei ja am besten selbst erzählen, nämlich in Ausgabe 110 der MedienKuH.
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