Besuch bei der „Harald Schmidt Show“

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Noch ein Nachtrag zu letzter Woche. Ich komm ja irgendwie nicht mehr zum Bloggen in letzter Zeit. Als Ende März bekannt wurde, dass die Harald Schmidt Show abgesetzt wird, da hatte ich eigentlich nur noch einen Gedanken: „Wenigstens einmal bei der Aufzeichnung live dabei sein“.

Glücklicherweise tickt meine Twitter-Timeline ähnlich und so einigten sich sieben Menschen binnen 20 Minuten auf einen gemeinsamen Termin. Vorsichtshalber hatte ich gleich 5 Tickets bestellt, man weiß ja nie. Am 18. April war es dann soweit.

Der Eingang zum Studio 449.

Der Eingang zum Studio 449.

So ging’s dann also letzten Mittwoch gegen Mittag los. 400km einfache Strecke nach Köln. Glücklicherweise ohne Stau. Aber auch dafür wären wir gewappnet gewesen, ich hatte vorsichtshalber eine Stunde mehr einkalkuliert, die verbrachten wir nun eben kölsch-trickend im Foyer des Studio 449. Fast alle waren pünktlich. Nur die zwei aus dem Saarland brauchten etwas länger. Ob’s nun an den Fahrkünsten von @dominikhammes oder Navigierfähigkeiten von @koerber lag? Man weiß es nicht so genau.

Jedenfalls haben die zwei den Warmup verpasst. @koerber drängte sich dann wenige Sekunden vor Aufzeichnungsbeginn noch ins Studio, @dominikhammes wurde leider wieder zurück geschickt und hat sich die Sendung auf einem Monitor im Vorraum anschauen müssen. Aber das können die zwei ja am besten selbst erzählen, nämlich in Ausgabe 110 der MedienKuH.

Den Warmup, das beste an der Sendung, haben aber trotzdem beide verpasst. Ich sag mal nur ZDF-Fernsehgarten und Görlitz. Wer dabei war weiß, was gemeint ist. Den Warmup macht der Schmidt seit geraumer Zeit selbst, das merkt man als TV-Zuschauer zuhause auch öfters mal, nämlich immer wenn dann, wenn er einen Witz über sein Publikum macht, den man gar nicht kapieren kann, wenn man nicht schon beim Warmup dabei war.

Sendung selbst war auch sehr kurzweilig. Wirklich komplett live on Tape. Keine Unterbrechung, kein Neustart. Rausgeschnitten wurde soweit ich gesehen habe auch nichts. Selbst der dumme Rohrkrepierer-Witz des Zuschauers blieb drin. Ich kann mich hier nur wiederholen: versucht als Gast niemals lustig zu sein. Das sagt Harald Schmidt doch auch immer selbst, indem er Rudi Carrell zitiert:  „Die Gags mache ich!“  Wer’s trotzdem versucht, der muss eben damit rechnen von Dirty Harry bloß gestellt zu werden.

Was mir sonst noch aufgefallen ist: achtet mal darauf, wie oft man das Publikum im Studio überhaupt sieht – nämlich so gut wie überhaupt nicht. Aber wer braucht schon klatschende Blondinen? Sollte sich der Raab mal als Beispiel nehmen. Anschließend ging’s dann noch in der Kölner Innenstadt Burger Essen. Nicht bei Burger King. Schon richtig bei „Hans im Glück„. Hat die Vera gut ausgesucht!

Kurzzusammenfassung: wieder mal 3 Follower persönlich kennen gelernt und einen super Tag gehabt. Auch im echten Leben zwei nette Kerle und ein nettes Mädel. Vielen Dank auch nochmal an @schorschle und @livefields für’s Fahren.

Achja: da ich jetzt Geschmack daran gefunden hab, großen Entertainern im Zeitraum zwischen „Bekanntwerden der Einstellung“ und dem „Absetzen der Show“ live beizuwohnen, dürft ihr jetzt raten, wo ich am 2. Mai zu Gast sein werde. In Berlin. Am Vorabend. Hab wieder 5 Tickets besorgt. 4 sind schon vergeben, eins hätte ich noch abzugeben. Kontaktiert mich einfach! Jetzt alle vergeben.

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Kommtare:

2 Antworten zu “Besuch bei der „Harald Schmidt Show“”


  1. Tolle Zusammenfassung! Mir hat’s auch riesig Spaß gemacht. Wie schon gesagt: wenn er nen neuen Sendeplatz bekommt können wir das gerne mal wiederholen.


  2. […] zu betreiben. Kurz vor 4 ging es dann aber runter vom Gelände Richtung Gendarmenmarkt. In einem Blogpost hatte Marco (@mahrko) erwähnt, dass er noch eine Karte für eine Aufzeichnung von „Gottschalk […]

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