Fotografie Heimat 7. April 2013

Bühlertalwanderweg und Vellberger Städtle

Als Anfang März der Schnee schmolz und die ersten Sonnstrahlen rauskamen war ich rund um Vellberg wandern. Inspiriert wurde ich durch einen Zeitungsartikel im Haller Tagblatt, denn dort wurde die Tour vorgestellt. Die vorgeschlagene Einkehr zum Schlemmern habe ich jedoch gegen einen Abstecher in einen Gipsbruch getauscht.

Die Tour folgt große Teile dem Bühlertalwanderweg entlang der Bühler, der Rückweg erfolgt auf der Hohenloher Ebene. Für die 8 Kilometer-Tour habe ich inklusive Fotopausen knapp 3 Stunden gebraucht. Ausgangspunkt der Runde ist das Vellberger Städtle, gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich!

Der Blick zurück auf der Vellberger Städtle.

Der Blick zurück auf der Vellberger Städtle.

Wanderroute inkl. Anmerkungen

Die komplette Route inkl. aller Hinweise unterwegs habe ich in einer Karte bei GoogleMaps angelegt. Wer möchte kann sich die kml-Datei für sein Wandernavi oder Smartphone auch runterladen oder die Karte in einem neuen Browserfenster größer anzeigen lassen.

Damit sich keiner verläuft habe ich der Tour in der Karte viele Hinweise spendiert.

Höhenprofil

Das Höhenprofil der 8 Kilometer langen Tour.

Das Höhenprofil der 8 Kilometer langen Tour.

Das Höhenprofil der Route ist nicht besonders anspruchsvoll, nur der Mittelteil, der direkt auf Steinplatten entlang der Bühler führt, der verlangt etwas Aufmerksamkeit und gutes Schuhwerk. Bei Hochwasser kann dieser Teil schnell unpassierbar werden. Für Radfahrer ist die Route nicht geeignet, da es teilweise über Steine, Treppen und Leitern direkt an der Bühler entlang geht.

Der Mittelteil der Route. Gutes Schuhwerk sollte man hier nicht vergessen!

Der Mittelteil der Route. Gutes Schuhwerk sollte man hier nicht vergessen!

Weitere Fotos

Damit einen besseren Eindruck bekommt, nun einfach einmal ein paar Bilder! Wie bereits erwähnt sind die Bilder bereits Anfang März entstanden. Inzwischen dürfte das Eis weg sein und die Wiesen etwas grüner.

Im ersten Abschnitt geht es herrlich durch den Wald.

Im ersten Abschnitt geht es herrlich durch den Wald.

Das nennt man dann wohl Specht-Doppelhaushälfte.

Das nennt man dann wohl Specht-Doppelhaushälfte.

Letzte Eisreste an den Steinwänden.

Letzte Eisreste an den Steinwänden.

Die Stadt weist auch nochmals auf den Mittelteil hin.

Die Stadt weist auch nochmals auf den Mittelteil hin.

Direkt am Ufer der Bühler.

Direkt am Ufer der Bühler.

Der Mittelteil im weiteren Verlauf.

Der Mittelteil im weiteren Verlauf.

Die schimmernde Bühler - herrlich idyllisch.

Die schimmernde Bühler – herrlich idyllisch.

Der Name der Bühler leitet sich nicht umsonst vom keltischen bilerna (die Schimmernde) ab. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum der Bühlertanner „Biller“ und nicht „Bühler“ sagt.

Bei Niedrigwasser werden viele Inseln in der Bühler sichtbar.

Bei Niedrigwasser werden viele Inseln in der Bühler sichtbar.

Die Eisenbahnbrück der Hohenlohebahn.

Die Eisenbahnbrück der Hohenlohebahn.

Augen auf im Straßenverkehr. Und im Wald!

Augen auf im Straßenverkehr. Und im Wald!

Wieder auf der Höhe geht es am Waldrand entlang.

Wieder auf der Höhe geht es am Waldrand entlang.

Bevor es schließlich bei Rappolden wieder ins Tal geht.

Bevor es schließlich bei Rappolden wieder ins Tal geht.

Rappolden ist eine ehemalige Mühle. Ein paar Reste sind noch zu erkennen.

Rappolden ist eine ehemalige Mühle. Ein paar Reste sind noch zu erkennen.

Für Fotofreunde finden sich hier Motive in Hülle und Fülle.

Für Fotofreunde finden sich hier Motive in Hülle und Fülle.

Es geht nun das Bühlertal auf der anderen Hangseite empor. Wer will kann hier – und zwar besser nur am Wochenende – einen Abstecher in den Gipsbruch einlegen. Aber bitte nur mit alten Schuhen!

Keine Angst! Am Wochenende finden keine Arbeiten im Gipsbruch statt.

Keine Angst! Am Wochenende finden keine Arbeiten im Gipsbruch statt.

Kraterlandschaft im Vellberger Gipsbruch.

Kraterlandschaft im Vellberger Gipsbruch.

Beeindruckende Wände.

Beeindruckende Wände.

Mein Schuhabdruck im Schlamm. Daher die Empfehlung ältere Schuhe zu tragen.

Mein Schuhabdruck im Schlamm. Daher die Empfehlung ältere Schuhe zu tragen.

Auf dem Weg zurück Richtung Vellberg. Auf der Anhöhe die Stöckenburg.

Auf dem Weg zurück Richtung Vellberg. Auf der Anhöhe die Stöckenburg.

Wer möchte kann noch einen Abstecher auf die Stöckenburg machen. Ihr seht es an den langen Schatten, es war schon etwas spät geworden, daher habe ich ihn weggelassen und bin direkt wieder ins „Städtle“ zurück gewandert.

Das Vellberger Stadttor und Brücke über den Burggraben.

Das Vellberger Stadttor und Brücke über den Burggraben.

Zum Anschluss der Runde empfehle ich Euch noch einen Gang durch den Wehrgang. Der Eingang befindet sich am Sixturm. Ihr kommt anschließend am Pulverturm raus. Und findet durch ein paar kleine Gassen zurück zum Parkplatz.

Im Wehrgang der Stadtanlage.

Im Wehrgang der Stadtanlage.

Abschließend noch ein einige Aufnahmen im Vellberger Städtle.

Nochmals der Stadttor-Turm.

Nochmals der Stadttor-Turm.

Frühere Kaserne des Oberamtes Hall.

Frühere Kaserne des Oberamtes Hall.

Möglichkeiten zur Stärkung gibt es in Vellberger Städtle sowie im Sommer im Vereinsheim des TSV Vellberg. Eine Eisdiele befindet sich direkt vor dem Stadttor.

Das Vellberger Schlössle am Ende der Stadtanlage.

Das Vellberger Schlössle am Ende der Stadtanlage.

Wenn Euch der Blogpost und die Tour gefallen haben, dürft ihr Euch freuen. Inzwischen bin ich noch eine zweite Tour an der Bühler entlang gelaufen. Diese werde ich auch demnächst „verbloggen“.


Dieser Artikel wurde am 7. April 2013 um 19:47 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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