Wenn ihr auf Twitter folgt, dann wurden Euch die letzten 5 Tage jede Menge Eindrücke aus ganz Deutschland in die Timeline gespült. Wie schon länger geplant hat sich der “Bahncard 100″-Besitzer ein paar Tage Urlaub genommen um sein #bahnlotto-Projekt durchzuziehen.
Ganz kurz erklärt funktionierte dies so: er ging zum Bahnhof und stieg in den nächsten abfahrenden Fernverkehrszug und fuhr mit diesem eine bestimmte Zeit und stieg dann wieder aus. So landete er durch Zufall in allen möglichen Städten.

Das Motto von Maltes Bahnfahrt!
Dokumentiert wurde der Kurzurlaub im extra angelegten Blog, den man unter bahnlotto.de findet. Seine aktuelle Position konnte man die vergangenen Tage jederzeit über GoogleMaps verfolgen.
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Für mich fiel der Ausflug auf die Burg Hohenzollern unter die Kategorie (größerer) Sonntagsausflug – allerdings war ich Samstags dort, macht aber nichts, denn die Burganlage ist täglich, außer an Heilig Abend, geöffnet. Ich kann Euch einen Besuch auf der Burg nur empfehlen, mir hat’s sehr gefallen!
Allgemeines über die Burg Hohenzollern
Durch ihre Gipfellage auf dem 855 Meter hohen Zollernberg, einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, ist die Burg schon von weithin sichtbar. Die heutige und dritte Burg stammt aus dem 19. Jahrhundert, ihre Ursprünge reichen aber bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie ist Stammhaus des Fürstengeschlechts der Hohenzollern, dem alle drei Deutschen Kaiser entstammen.

Die Burg thront schon von weit hin sichtbar auf dem Zollernberg.
Hat man den Berg erklommen, so gelangt man durch vier Windungen um die eigene Achse in den Burghof. Das kannte ich so noch von keiner Burg – nur aus Parkhäusern. Auf dem Luftbild könnt ihr die Windungen am besten erkennen, die dritte Windung verläuft vollständig im Gemäuer unter der vierten Windung.
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Nach dem Besuch der ÖBB-ClubLounge im Innsbrucker Hauptbahnhof sollte es ja wieder nach Hause gehen. Da mir die Deutsche Bahn eine temporäre BahnCard First geschenkt hatte, wollte ich diese natürlich auch einmal nutzen und buchte die Fahrt von und nach Innsbruck in der 1. Klasse. Die Fahrt von Innsbruck nach München führte im EC86 – ein Zug der ÖBB, der am Nachmittag in Venedig gestartet war.

Das Abteil der Business-Class ist mit nur 4 Sitzen bestuhlt.
Wer mein Bahnsetup im Blog von @Hobbbes gelesen hat, der weiß, dass ich normalerweise nie einen Sitzplatz reserviere. Da ich aber Sonntagabend fuhr und der Zug aus Italien kam, konnte ich absolut nicht einschätzen, wie voll er wohl sein mag. Also habe ich eben doch einmal reserviert – ganz normal über Webseite der Deutschen Bahn.
Die Vorgeschichte
Bei der Reservierung habe ich angegeben, dass ich in einem Abteil und am Fenster sitzen mag und schwupp hatte mich das System in Wagen 202, Platz 46 gebucht. Man könnte jetzt behaupten ich sei ein Freak, jedenfalls habe ich mich nach der Buchung auf die Suche gemacht, wie mein Zug im Innern wohl aussehen mag. Die wichtigste Frage war natürlich – wird es Steckdosen geben?
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Auf der Rückreise vom Kurzurlaub auf der Zugspitze legte ich noch einen kleinen Abstecher nach Innsbruck ein. Den Nachmittag verbrachte ich in der Innenstadt, brach aber zeitig zurück zum Hauptbahnhof auf, um aber meinen Zug nicht zu verpassen. Das Wetter wurde ohnehin von Minute zu Minute ungemütlicher, denn es zog ein Sturm über Innsbruck auf.
Kurz vor dem Bahnhof fiel mir dann ein, dass ich vor einigen Jahren im Wiener Westbahnhof einmal eine ÖBB-Lounge gesehen hatte und dass es somit bei der Österreichischen Bahn etwas vergleichbares zur DB Lounge gibt. Damals hatte ich leider keine 1. Klasse Ticket, aber heute wäre ich zugangsberechtigt. Ich musste nur noch schauen, ob der Innsbrucker Hauptbahnhof auch über eine verfügt. Ihr könnt es Euch schon denken, es würde diesen Blogpost nicht geben, wenn ich nicht fündig geworden wäre.

Gut sichtbar und direkt in der Haupthalle – die Lounge in Innsbruck.
Im Gegensatz den zu DB Lounges, die oft ziemlich versteckt sind, konnte man die ÖBB-ClubLounge direkt in der Haupthalle gegenüber des Reisezentrums eigentlich überhaupt nicht übersehen. Ohnehin sah der Innsbrucker Hauptbahnhof aus, als sei er gerade erst rennoriert worden. So wurde die Lounge wohl gleich mit eingeplant, wohingegen die meisten Lounges in Deutschland erst nachträglich, wo gerade Platz war, im Bahnhof untergebracht wurden.
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Dieser Artikel wurde am
31. März 2013 um
13:53 Uhr von
mahrko veröffentlicht.
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Auf Reise