Verschiedene Welten prallen aufeinander…

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Heute Mittag hab ich im McDonald’s Restaurant Berlin-Friedrichstraße gegessen, dabei saß ich mit drei Jugendlichen aus Asien gemeinsam am Tisch. Ich meine es waren Japaner.

Zwei Dinge haben uns verbunden. Wir alle haben die Pommes mit den Fingern gemampft und Cola aus dem Strohhalm getrunken. Dabei konnt ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Auch technisch waren sie auch bestens ausgestattet. Aus den Taschen kramten sie ein iPad und riesige Samsung-Smartphones, die fast so groß waren wie das iPad. GoogleMaps und Twitter wurden gecheckt.

Verschiedene Welten prallen aufeinander... (Fotocredit: flickr.com/stephencannon/)

Verschiedene Welten prallen aufeinander... (Fotocredit: flickr.com/stephencannon/)

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Kleines Währungsspielchen…

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Nachdem ein Bekannter heute Abend gepostet hat, dass er 44.000 in Budapest am Geldautomat abgehoben hat, wollte ich ihn ein wenig ärgern und hab geantwortet, dass er sich wieder melden soll, sobald er dieselbe Summe in London abgehoben hat. Ungarische Forint sind nämlich wie man umgangssprachlich eben so sagt “nicht besonders viel wert”. 44.000 Forint sind umgerechnet gerade mal 140 Euro. 44.000 Britische Pfund hingegen fast 53.000 Euro.

Euro, Dollar, Pfund, Dinar, Lire.... (© flickr / Images_of_Money)

Euro, Dollar, Pfund, Dinar, Lire.... (© flickr / Images_of_Money)

Britische Pfund hab ich als Beispiel genommen, weil ich wusste, dass 1 Pfund umgerechnet mehr als 1 Euro wert ist, im Moment nämlich rund 1,22 Euro. Doch dann packte mich der Ehrgeiz. Mit Hilfe von Twitter und diversen Währungsrechnern kamen wir der “wertvollsten” bzw. teuersten Währung auf die Spur.

Über Lettische Lats (1 LVL = 1,43 EUR) und Maltesische Lire (1 MLT = 2,40 EUR) kamen wir der Sache immer näher. Die Maltesische Lire hatte nur einen Haken. Sie ist kein gültiges Zahlungsmittel mehr, denn in Malta wird seit 1.1.2008 mit dem Euro bezahlt.

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Wieso hab ich eigentlich nicht über Wien und Budapest gebloggt?

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Ja die Frage stelle ich mir gerade. Aber ich weiß es nicht. Find ich irgendwie schade, sonst halte ich doch auch jeden Mist schriftlich fest. Aber diese beiden absolut sehenswerten Städte hab ich einfach weggelassen…

Im Riesenrad auf dem Wiener Prater.

Im Riesenrad auf dem Wiener Prater.

Ich glaub ich werd das noch nachholen, nicht so ausführlich wie in Stockholm, aber wenigstens ein längerer Artikel pro Stadt. Bilder hab ich ja genug ;-)

Ich hab letztens über einen Tag gebloggt, der über 3 Jahre her war, da werd ich mich ja auch noch an Februar 2011 erinnern können.

Was meint ihr dazu?

Sechster Tag: Schloss Drottningholm

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Auch wenn die Nacht von Samstag auf Sonntag etwas kürzer ausfiel, ich wollte auch keinen Fall meinen letzten vollen Tag in Stockholm verschlafen, dafür war mir Stockholm zu teuer. Und so quälte ich mich irgendwie doch wieder morgens um halb 9 aus dem Bett. Nach dem Frühstück dann wieder der obligatorische Gang zum Fenster am Ende des Flurs, ich musste doch das Wetter checken. Hab ich ja schon erzählt, sowohl mein Zimmer als auch der Frühstücksraum hatten nämlich keins. Und siehe da! Ich strahlte über das ganze Gesicht, der Regen war weitergezogen und die Sonne blitzte schon durch.

Schnell zurück, wie jeden Morgen noch 2 Äpfel im Frühstücksraum abgezockt und mich mit der U-Bahn aufgemacht nach Brommaplan und von dort einen Bus (Linie 176,  177 oder 301 bis 323) nach Drottingholm Slottet genommen. So genau wusste ich nicht, in welche Richtung der Bus fahren sollte, aber machts wie ich. Folgt der Touri-Meute, irgendeiner wirds schon wissen. Hat dann auch geklappt. Nach 5 Minuten Fahrt kommt man direkt ans Schloss.

Drottningholm Schloss vom Park aus gesehen.

Drottningholm Schloss vom Park aus gesehen.

Von außen viel schöner als das Schloss in der Altstadt, aber schon im Treppenhaus machte sich etwas Ernüchterung breit bei mir, nicht weil es nicht genauso prunkvoll gewesen wär, nein Fotografieren verboten. Ich habs wieder mal nicht eingesehen und hab mit der Kamera vor der Hüfte trotzdem Bilder gemacht. Sind halt nicht immer gerade die Bilder. Nachdem ich mit den Innenräumen durch war ging es in den Schlosspark. Riesengroß! Teilweise war er abgesperrt, denn in diesem Schloss lebt die Königsfamilie. Die Betreten-verboten-Schilder waren übrigens auf Schwedisch, Englisch und Deutsch angebracht, die werden schon wissen warum.

Ganz am Ende der Parkanlage befindet sich der Chinesische Pavillion. Das muss man sich vorstellen wie ein kleines Lustschlösschen. Arg viel mehr als Kaffee getrunken und Billard gespielt wird der König dort nie gemacht haben. Zusammen mit dem Schlosstheater wurde die Anlage als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

So war klar, dass ich das Schlosstheater auch unbedingt noch sehen wollte. Dies ging aufgrund der strengen Brandvorschriften nur im Rahmen einer Führung. Und jetzt ging es mir wieder wie in Budapest. Die Führung auf Deutsch hatte ich verpasst und 40 Minuten auf die Englische wollte ich nicht warten. Kurzerhand hab ich mich dann für italienisch entschieden.

Bevor die Führung losging hatte ich aber wieder mal tierisches Glück. Wachwechsel. Ohne es zu Planen war ich wieder genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich hab sogar die komplette Zeremonie mitgefilmt, aber irgendwas muss schief gegangen sein. Das Video wurde scheinbar nicht korrekt abgespeichert auf dem Handy. Nichts mehr da.

Wachwechsel. Die Königsblauen wurden von den Dunkelblauen abgelöst.

Wachwechsel. Die Königsblauen wurden von den Dunkelblauen abgelöst.

Zurück zum Schlosstheater: ich sprech vielleicht 5 Wörter italienisch, aber wenn man weiß, was molto und bella / bello / bene heißt, dann hatte man eigentlich schon gut 50% der Erklärungen verstanden. Die Zahlen hab ich auch noch halbwegs verstanden und ansonsten hat sie ja immer überall hingezeigt bei ihren Erklärungen, sodass ich sogar kapiert hab, dass die Konkubinen auf der Empore hinter der Sichtschutzwand sitzen mussten. Richtig cool fand ich auch die Wind- und Gewittermaschine. Über eine große Anlage hinter oder über der Bühne konnten mit einer Art Orgel Windgeräusche und Donner gemacht werden. Und das schon im 18. Jahrhundert.

Einen guten halben Tag solltet ihr für die gesamte Anlage schon einrechnen. Gegen 14.30 Uhr bin ich dann mit dem Bus wieder zurück Richtung U-Bahnstation, es sollte nach Vaxholm gehen.

Die Bilder, wisst ihr ja schon: Picasa-Album.

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