Weiterer Frontal21-Bericht über die Folgen Fukushimas macht in Japan die Runde

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Aus Gründen, die ihr euch jetzt selbst denken könnt, habe ich einen Tab in Tweetdeck offen, der jeden Tweet scannt, der “ZDF” enthält. Ob ich die auch alle les, sei mal dahin gestellt, aber er ist eben offen. Und gerade rauscht es mal wieder nur so durch. 95% japanische Tweets.

Ich hab mal den Erstbesten rausgegriffen.

ドイツZDFテレビ「福島原発労働者の実態」 http://t.co/XcL0ob8H via @
@hidekazuwa
mewomihi

Alle verlinken wieder auf ein ganz bestimmtes YouTube-Video!

Momentan hat das Video laut YouTube-Anzeige rund 2000 Views. Aber der Counter hinkt immer hinterher. Ich prophezeie für morgen mal 100.000 bis 200.000 Views!

Das Video ist ein japanisch untertitelter Frontal21-Bericht. Hatten wir vor 4-5 Wochen schon einmal. Da hatte das Video um die 200.000 Views, wurde dann vom japanischen Staats-TV sperren lassen und anschließend unzählige Male neu hochgeladen und kam wieder auf 290.000 Views. Auch Japan kennt den Streisand-Effekt. Am Ende haben den Bericht wahrscheinlich mehr Japaner als Deutsche gesehen. Das Internet machts möglich ;-)

Das ZDF (Woche im Web) hat über das Phänomen auch bereits berichtet.

Mauerjahre: Leben im geteilten Berlin

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Gestern Nacht konnte ich erst nicht schlafen und dann wollt ich nicht mehr – bis kurz vor 7 Uhr hab ich fern geschaut. In der Nacht vom 13. auf 14. August hat der NDR 450 Minuten Doku zu den Mauerjahren in Ost- & Westberlin ausgestrahlt, der rbb eine Nacht früher, aber zu den gleich beschissenen Zeiten. Ich hasse alle Sender dafür, die solche Themennächte senden, wieso kann man sowas nicht tagsüber senden?

Das war nämlich eine höchst interessante und sehr gut gemacht Doku. Von 1961 bis 1990 wurden jedem Jahr 15 Minuten gewidmet. Eine etwas ausführliche Beschreibung findet ihr auf den rbb-Seiten. Ob sich der laufende Filmbetrag auf Ost- oder Westberlin bezog konnte man immer am Logo links unten sehen, stets war ein Teil rot hervorgehoben. Manchmal auch beide.

DVD-Cover Mauerjahre 1962 bis 1990

DVD-Cover Mauerjahre 1962 bis 1990

Obwohl das wohl ohne Frage ein zeitgeschichtliches Dokument ist, stellt der rbb die 30-teilige Reihe nur 7 Tage in die Mediathek – und die Auflösung dort ist auch nicht grad die beste. Ihr müsst Euch also extrem beeilen. Nächsten Samstag wird es wohl depubliziert. Auf YouTube wurde Doku auch hochgeladen, aber wenn’s der rbb merkt, dann könnte das recht schnell gelöscht werden, ist nämlich kein offizieller Upload. Ansonsten bleibt nur noch die 3er-DVD im rbb-Shop. Sind wohl sinnvoll angelegt 29,99 EUR, aber ich versteh’s echt nicht, wieso man sowas nicht daueronline stellen darf. Armes Deutschland!

Nachtrag: die Reihe ist übrigens eine Gemeinschaftsproduktion von DOK.film, rbb, WDR & NDR in Zusammenarbeit mit ZDFinfo.

Kurt Krömer bei 3 nach 9 im NDR

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Ich sitz gerade im Zug nach Köln zum medienforum.NRW, aber ich kann ja trotzdem bloggen. Ich sollte glaub öfters mal bei 3 nach 9 im NDR reinschauen.

Ich mag die Talkrunde und Judith Rakers. Und wenn dann auch noch Kurt Krömer da ist, dann kommt folgendes dabei raus ;-)

Mir fällt gerade auf: genommen wird die Sendung ja von RadioBremen.TV produziert, aber das kennen die meisten eh nicht. Guckt einfach NDR – läuft alle 4 Wochen freitags von 22 bis 0 Uhr oder nehmts auf, weil das läuft nämlich gegen die heute-Show. Jetzt weiß ich auch, wieso ich das so selten seh…

[via kritikkultur.de]

Zwei Jungs — zwei Twitter-Accounts — eine Geschichte.

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Unsere Geschichte hat ja echt eingeschlagen wie eine Bombe. Ein Tweet von @gutjahr, gefolgt von einem Tweet von @sixtus, dem Retweet von uns und Sascha Lobos “Märchen-Tweet” und die Geschichte war am Rollen.

Richards Server war schwer am Rödeln und den Montagnachmittag und -abend über komplett überlastet. Als dann auch noch @DWDL (mit eigenem Artikel) und @ProSieben auf die Geschichte aufmerksam gemacht haben, wurde mir bewusst, dass da jetzt wohl eine etwas größere Welle kommt. Erstaunlicherweise konnte ich die Nacht recht gut schlafen.

Der Teaser auf der dwdl-Startseite...

Der Teaser auf der dwdl-Startseite...

Wie jeden Morgen wollte ich am Dienstag noch im Bett liegend die nächtlichen Spammails über mein Smartphone löschen und bin dann über zwei Interview-Anfragen von SPIEGEL-online und Express.de gestolpert. Ab da war ich hellwach! Wenig später meldete sich auch noch die Süddeutsche Zeitung und DPA. :-)

Michael war dann fast den ganzen Tag am Interviews geben und abends stand sogar noch eine Schalte zur Medien-Kuh auf dem Programm.

Der Höhepunkt war dann wohl am heute morgen der Zeitungsartikel im Haller Tagblatt. Ich sag mal so: es ist nicht der beste Artikel, aber was anderes lesen diese Offline-Menschen hier doch sowieso nicht. Jedenfalls lag er heute morgen schon ausgeschnitten auf dem Esszimmertisch und Oma weiß jetzt wohl auch, wieso mich Opa öfters mal zum Bahnhof fahren musste, als es nach Mainz ging.

Haller Tagblatt am 20.04.2011

Haller Tagblatt am 20.04.2011

Kleines Lob am Rande: Fronrot wurde korrekt Bühlertann zugeordnet, das ist ja beim HT nicht selbstverständlich, manchmal gehören wir auch zu Bühlerzell ;-)

Es gab aber auch noch schlechtere Artikel: mal waren wir beide Studenten, mal twitterten wir jahrelang ohne Wissen des ZDF. Andere nannten uns Twitter-Bedienpersonal oder stellten gleich unsere Begründung, wieso wir mit dem Twittern angefangen hatten, in Frage.

Es folgt eine kleine Auswahl der Webschau, Google-News listet aktuell 134 Beiträge zu unserem Thema.

Ab jetzt wird’s international ;-)

Von @ProSieben hab ich mir auch die Blogüberschrift ausgeliehen. Die war einfach #hach…

Sollten hier noch Links fehlen, sendet sie mir doch bitte zu. Ich freu mich über jeden Kommentar, Tweet oder E-Mail ;-)

Nachtrag, später dazu gekommene Links:

Noch später dazu gekommene Links:

Ja sogar auf Französisch!

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