Würzburg & der “Provinz”-Werbeslogan

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Ich hab mir eigentlich ja gesagt, ich halt mich aus der ganzen Würzburg-Werbeslogan Geschichte raus, denn a) sind die Sprüche so gut wie immer doof und b) ist er mir mehr oder weniger sowieso egal. Naja aber jetzt will ich doch auch mal was dazu sagen: denn er ist ja fast nur “geklaut”, wie man hier eindeutig sehen kann, mehr darüber kann man im Blog von Kathrin Lehr lesen. :-)

Den Heilbronner Spruch find ich übrigens cooler, denn Weiterlesen »

Gestern im neuen Würzburger IKEA

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Mein IKEA-Maßband

Mein IKEA-Maßband

Gestern gings für mich das erste Mal in den neuen Würzburger IKEA. Die Anschrift: Mainfrankenhöhe 2, 97078 Würzburg. Eigentlich steht IKEA dort total alleine, daher frag ich mich, was hat denn Hausnummer 1? :-) Gut, wir wollen uns ja nicht an solchen Details aufhalten.

Ich bin in IKEA rein und wollt eigentlich garnichts kaufen. Den Satz können so sicher viele von sich erzählen. Aber ein Maßband aus Papier hab ich mir natürlich trotzdem genommen, das wird dann bei mir wie in jedem Möbelhaus zig mal gefaltet. Dumme Angewohnheit, aber es gibt größere Probleme auf der Welt. Einen Bleistift und Notizzettel hab ich natürlich auch mitgenommen, hab mir da einige Stichwörter aufgeschrieben, was mir so auffiel.

Gleich nach dem Hochfahren mit der Rolltreppe ist mir ein Typ aufgefallen, ich glaub er hat mich auch wieder erkannt, der stand am Vormittag vor mir im Parkhaus in der Seinsheimer Garage an der Kasse. Schon lustig wie klein Würzburg immer wieder mal ist. Ansonsten war der IKEA am Montagnachmittag eher mit Rentnern gefüllt. Klar Rentner haben ja Zeit *g* – aber auch ein paar Teenager-Freaks waren unterwegs. Hauptsächlich weibliche Anhänger dieser Gattung.

In der Verkaufsfläche sind mir dann ein paar Sachen aufgefallen, die ich so seither noch nicht kannte. Die Plane-Selbst Ecken. Erst nur welche mit Tisch und aufgeschraubtem Taschenrechner und dann auch welche mit PC ausgestattet. Die Arbeitsplätze waren aber alle unbenutzt. Wahrscheinlich lags an den Rentnern, junge Familien werden das Angebot wohl besser annehmen. Auch sonst galt meine Neugierge eher den anderen Besuchern, Möbel brauchte ich ja nicht, manchmal erfährt man da aber auch Dinge, die man eigentlich garnicht wissen wollte.

So am Teelichtchen-Regal: ein ca. 25-jähriger Kerl mit seiner Freundin begutachtete dort alle möglichen Duft-Teelichter und sprach dann folgenden Satz aus: “Ich denk mal die würdn sich auch gut in dr Sauna machen“. Und mit der Antwort der Freundin hätt ich im Leben nicht gerechnet :-DIch geh eh nimmer mit dir in die Sauna, das Rumgepoppe bei der Hitze geht auf mein Kreislauf.” Der saß… um ein Haar hätte ich laut losgelacht *g*.

Auch sonst sind mir noch ein paar Dinge aufgefallen: Überall an den Leitern von den Hochbetten in der Kinderabteilung und an hohen Bücherregalen waren Plexiglasscheiben angebracht, dass kleine Kinder halt nicht hochklettern. Jeder Mensch kapiert eigentlich sofort, für was die gut sind, aber IKEA schreibt es nochmal extra drauf. Scheinbar müssen IKEA-Kunden recht bescheuert sein. So auch in der Badabteilung: in einer Ausstellungs-Toilette war auch eine Scheibe eingebaut mit dem Hinweis “Liebe Kunden, dies ist keine Toilette – unsere Toiletten finden Sie im Restaurant”. Will garnicht wissen, wie viele Leute da dann schon reingesch… haben, wenn extra solche Hinweise angebracht werden.

Einkäufe...

Einkäufe...

Und ähm kaufen wollt ich ja eigentlich nichts, aber dann hab ich erstmal im Restaurant gegessen und doch Geld ausgegeben. Ein paar Beobachtungen aus dem Restaurant:

  • Es gibt dort jetzt sogar so Wägelchen, auf die kann man dann bis zu 3 Tablette drauf stellen. Mögen ja ganz praktisch sein, sehen aber behindert aus, wie eine Mischung aus Gehhilfe und Minieinkaufswagen.
  • Da Rentner ja, wie bereits festgestellt, viel Zeit haben, wird das “Nachfüllen Gratis” großzügig ausgenutzt. Ein älteres Paar gegenüber von mir hat in der kurzen Zeit gegenüber von mir viermal Kaffee-Nachschub geholt.
  • Das Cola ist irgendein billiges Nachmach-Cola. Kein Coca-Cola. :-( Nichtsdestotrotz hab ich auch dreimal nachgefüllt.
  • Auffällig viele Tragetaschen mit bereits eingesammeltem Kleinzeugs wurden im Restaurant vergessen und stehen gelassen. Beinahe an jedem dritten Tisch stand eine. mutterseelenallein. Kann man so doof sein?
  • Dafür war aber die Teller-Abräum-Mentalität viel höher als im McDonald’s, eigentlich jeder hat sein Tablett zum Geschirrband gebracht.

Später in der Krustel-Abteilung wurde es dann noch ein bisschen mehr. Ein 3er Set Topfuntersetzer namens HEAT und noch 2 Bilderrahmen namens RIBBA. Bezahlt hab ich das Ganze an einer Express-Kasse. Maximal 15 Artikel stand auf dem großen Schild, dass man schon von weitem sah. Erst als ich schon an der Kasse war bemerkte ich dann den entscheidenten Unterschied. Es gab keine Kassiererin. Es war eine Du-musst-selber-scannen-Kasse, das wollt ich dann auch gleich mal ausprobieren. Über meine letzte Begegnung mit so einer Kasse hab ich übrigens auch gebloggt, die befand sich in Cuxhaven in einem real.

Ganz beendet war der Einkauf noch nicht, ich musste unbedingt noch die leckeren IKEA-Kekse besorgen, die es gleich nach der Kasse gibt. Also da noch schnell 2 Packungen gekauft und dann gings auch schon wieder heim. In den schwedischen Food-Store muss ich dann auf der Rückfahrt auch nochmal. Hab Nicky versprochen ihr auch eine Packung mitzubringen. Wie ich mich kennen ist mein Vorrat bis dahin sowieso aufgebraucht. Dann gings wieder Richtung Würzburg – über die neue Anschlußstelle an der B19 aber ein Landkreisbewohner mit den unsagbaren 3 Buchstaben war vor mir. Meint ihr der hätte mal beschleunigt auf der Einfädelspur? Mit 30 bis 40 km/h hat er dann auf die Schnellstraße gewechselt. Schlimmer als die ganzen Holländer auf der A7. :-D

Stadtführung durch Würzburg übers Handy

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Würzburger Marienkapelle bei Nacht

Würzburger Marienkapelle bei Nacht

Zusammen mit dem Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Julius-Maximilians-Universität hat die Stadt Würzburg einen neuen Stadtführer entwickelt. Das Besondere: Ab sofort genügen für einen Stadtrundgang ein neuer Stadtplan-Flyer und sowie ein Handy. Auf diesem Flyer ist vielen der Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Residenz oder Festung Marienberg eine Nummer zugeordnet.

Wer dann die 089/ 210 833 09 31 + Endziffer wählt, bekommt einen zwei- bis dreiminütigen Informationstext über das Gebäude zu hören. Für den Würzburger Handy-Stadtplan fallen lediglich die Kosten eines Anrufs ins deutsche Festnetz an, hat man dafür eine Flatrate kostet es gar nichts. Alternativ können die Audiodateien auf www.wuerzburg.de/tomis heruntergeladen werden. Dann genügt ein MP3-Player für den Stadtrundgang. Der Stadtplan-Flyer ist in der Tourist Information & Ticket Service im Falkenhaus erhältlich. Angeboten wird dieser Service von tomis.

Meinen Meinung dazu: Ich finds gelungen, hab mir vorher das “Tonband” über die Alte Mainbrücke und die Residenz angehört. Jetzt muss man nur noch dafür sorgen, dass das Ganze auch bekannt wird – ein kleines bisschen helf ich ja auch mit :-) Am besten wären vielleicht kleine Tafeln an den Sehenswürdigkeiten, die nochmal darauf hinweisen und es kurz erklären. Bevor man groß Werbung startet wäre es aber noch schön, wenn man dem Service eine andere Nummer verpassen würde, irgendwas mit Würzburger Vorwahl und eine nicht ganz so lange Nummer wäre schön.

Radio Gong hatte auch noch verkündet, dass man zwischen deutsch und englisch auswählen könnt, aber eine englische Version konnte ich nicht finden, vielleicht kommt sie ja noch. Ausländische Touristen werden dann aber wohl eher die MP3s runterladen, telefonieren im Ausland geht ja schnell ins Geld.

Google-Auto in WÜ & Chaos bei der Bahn

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Hab heute nicht viel zu sagen, also fass ich beides in einem Artikel zusammen.

Bin nur froh, dass ich heute noch nicht mit der Bahn nach Frankfurt fahren muss. Warum? Könnt ihr hier sehen. Weiß der Geier, was da wieder los ist, aber rote Angaben sind immer ungut :-)

Verbindungsauskunft auf bahn.de

Verbindungsauskunft auf bahn.de

Und das zweite, was ich der Welt unbedingt noch mitteilen will, hab ich eben auf wuerzblog.de gelesen. Das Google-Streetview-Auto ist immer noch in Würzburg unterwegs.  Hier ein Bild (ebenfalls von wuerzblog.de), wo Google gerade beim Tanken ist – müsste in der Schweinfurter Straße sein.

GoogleStreet View Car

GoogleStreet View Car

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