Sag mal Kölle, geht’s noch?

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Jeder kennt den Kölner Dom, fast jeder kennt die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern direkt hinter dem Dom. Das zieht natürlich Touristen ohne Ende an.

Muss man irgendwann auch mal bei der Stadt Köln bemerkt haben und hat dazu auf der Deutzer Rheinseite einen hübschen Infopavillion erstellen lassen. Weil das Ding so gut läuft, ist das Information Center quasi rund um die Uhr geöffnet. Okay fast!

Den Anblick auf den Dom kann scheinbar nichts verschandeln...

Den Anblick auf den Dom kann scheinbar nichts verschandeln…

In Wirklichkeit hat man diesen hässlichen Container mit der Aufschrift „Rheinboulevard“ abgeladen, der wahrscheinlich schon in der ersten Nacht vollgeschmiert wurde. Damit man Personalkosten spart, reduziert man einfach die Öffnungszeiten ein wenig. Zweimal vier Stunden im Monat sind schließlich auch mehr als genug!

Noch bis Ende Oktober muss man den Container ertragen? Wow...

Noch bis Ende Oktober muss man den Container ertragen? Wow…

Vielleicht sollte ich mal bei der UNESCO Druck machen, damit man den Schandfleck beseitigt und schnellstmöglich zu all den Liebesschlösserschlüsseln in den Rhein wirft!

So ganz schlau werde ich übrigens nicht aus dem Container. Im Jahr 2010 stand er schon einmal doof in der Gegend rum…

Update:

Keine fünf Minuten nach meinem Tweet hat mein Netzwerk auf Twitter wieder einmal bewiesen, dass es Gold wert ist!

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete am 8. August über die zweifelhafte Attraktion.

Über Google hatte ich vorab natürlich auch gesucht, bin aber nur auf den Link von 2010 und irgendwas mit Curry-Wurst gestoßen…

Impressionen aus der Domstadt

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Auch wenn’s immer wieder geregnet hat, zwischendurch ließ sich die Sonne doch die eine oder andere Stunde blicken!

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Tag
Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Tag

Wenn man schon mal direkt am Rhein übernachtet, dann sollte man sich die Gelegenheit nicht für ein paar Aufnahmen entgehen lassen, leider ohne Stativ, aber die Hochwasserschutzmauer hat mir auch recht gut ausgeholfen.

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Nacht

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Nacht

Ein wenig mit der Tiefenschärfe gespielt...
Ein wenig mit der Tiefenschärfe gespielt…

Rückblick auf Trip #20: Salzburg

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Am diesem Donnerstag sollte es nun also endlich nach Österreich gehen, nachdem die Reise eigentlich schon von Anfang an geplant war, hab ich sie aber immer wieder raus geschoben und verschoben. Los ging die Fahrt morgens um 7:03 Uhr in Würzburg mit dem ICE bis München. Dort sollte ich dann laut Fahrplanauskunft den EuroCity nach Salzburg nehmen, das konnte ich aber nicht, da ich in dem wahrscheinlich die ganze Strecke von München bis Salzburg zahlen hätte müssen, der hielt nicht zwischen Salzburg und München. Eigentlich wollte ich ja einen InterCity nehmen, denn die halten in Freilassing, dem letzten Bahnhof auf deutscher Seite und dann hätte ich diese Strecke gezahlt. Aber IC sollte der nächste erst um 11 Uhr kommen, also hab ich wohl oder übel die Regionalbahn genommen und von Freilassing bis Salzburg gezahlt, 2 € hätte es gekostet, mit Bahncard die Hälfte *g* Also hab ich für die Fahrt einen Euro hin und einen zurück bezahlt. 🙂

Da ich in München Hauptbahnhof 50 Minuten hatte, hab ich mich entschlossen mit der S-Bahn zum Marienplatz zu fahren, da hab ich dann paar Fotos gemacht vom Rathaus, der Kaufinger Straße und von der Frauenkirche, 30 Minuten für die Münchner Innenstadt, da haben selbst die Japaner mehr Zeit zur Verfügung, wenn sie in 6 Tagen eine komplette Europa-Rundreise machen *g*

Von da bin ich aber nicht mehr zum Hauptbahnhof zurück, sondern gleich mit der S-Bahn zum Ostbahnhof, da hielt meine RB ja auch. Am Ostbahnhof hab ich mir dann noch schnell 2 Brezn gekauft und dann hätte ich fast vergessen meine Fahrkarte zu kaufen, aber hab dann doch noch dran gedacht *g* Im Nachhinein hätt ich das aber sein lassen können, denn erstes wurde ich nicht auf dem Abschnitt kontrolliert und zweites bin ich die Strecke von München bis Salzburg mit Bayernticket gefahren 🙂

Der Zug war nämlich recht voll und anfangs musst ich stehen und in Prien am Chiemsee hatte ich mir dann einen Sitzplatz ergattert, nach 45 Minuten stehen 🙁 Neben mir saßen dann 2 Mädels aus Lindau und die hatten ein Bayernticket, kurz bevor dann kontrolliert wurde, kam eine komische Gestalt, der wohl vorm Kontrolleur weglief zu uns und fragte, ob wir ein Bayernticket hättet und ob er mitfahren könne, ich hätte ja nicht ja gesagt, aber es war ja nicht mein Ticket, zumindest hätt ich den 3-4 Euro mit zahlen lassen, aber die beiden Mädels waren zu gutmütig. Außerdem sah der total runtergekommen aus, Hose und Pulli wohl mehrere Wochen nicht gewaschen, kein Gepäck, Taschen in der Hose am Oberschenkel waren nicht zu sondern vollgestopft mit allem möglichen Müll, Tabak, Papiere, Apfel usw. und im Maul fehlten im vorne mindestens 4 Zähne.

Als dann kontrolliert wurde, dacht der Schaffner ich gehör auch dazu und außerdem war ich zu faul meine Fahrkarte rauszusuchen und womöglich auch noch den Personalausweis, denn die Nahverkehrs-Schaffner, die nehmens immer ganz genau, im ICE wird meist nur eine Sekunde ein flüchtiger Blick darauf geworfen.

Kurze Zeit später musste ich dann aber doch noch meinen Perso vorzeigen, schon wieder Polizeikontrolle im Zug, diesmal aber in zivil, gut dass ich heute keine Starbucks-Tassen im Rucksack hatte, wollte sie aber bei mir eh nicht rein gucken. Das war übrigens in Übersee, der Ort hieß wirklich so *g* Ich glaub hauptsächlich wurde ich ausgewählt, weil ich gegenüber von dem Assi saß. Denn der wurde natürlich auch kontrolliert, der hatte aber nicht mal nen Ausweis, nur eine Entlassungsurkunde von der Jugendvollzugsanstalt Nürnberg, dort ist er am 4. August entlassen worden, dann musste er seinen Taschen ausleeren und wurde zu einem tieferen Gespräch mitgenommen 3-4 Sitzplätze weiter, hab leider nicht verstanden, was die geredet haben. 🙁

Als wir das aber mitbekommen haben, wurden wir natürlich neugierig und als er nach 10 Minuten wieder kam, haben die Mädels angefangen ihn auszufragen, was er denn so macht und wo er hin will. Antwort: es wäre was wegen Schwarzfahren gewesen, deshalb hätte er mitmüssen eben und dann hätte er Stress in Deutschland, schnorrt sich tagsüber durch den Tag und will nun weg von Deutschland, weiß noch nicht wohin.

Als er dann aufs Klo ging haben wir angefangen zu lästern, denn wegen Schwarzfahren kommt ja wohl keiner in den Knast, aber er wollt nicht so recht rausrücken, was vorgefallen war, dann haben wir ihn halt in Ruhe gelassen. Später wollte er die beiden aber noch zum Baden in der Salzach überreden, aber die beiden lehnten dankend ab *lol* und waren heilfroh, als sie den am Salzburger Bahnhof abgehängt hatten.

So nun aber endlich zum eigentlich Bericht über Salzburg. Auf dem Bahnhofsplatz waren dann fast nur Jugendliche und Einkaufswagen und Paletten mit Bierdosen und Rucksäcke. Jeder hatte einen Rucksack dabei und 30 Bierdosen eingekauft. ich dacht ja erst mal, omg wo bin ich hier gelandet. Aber in Salzburg begann an dem Tag ein großes Festival am A1 hab ich dann später erfragt, muss wohl sowas wie Rock am Ring sein, dann ist kein Wunder, dass da überall solche rumrennen.

Vom Bahnhof fuhr ich dann mit einem O-Bus zur Innenstadt und hab mir mal einen kurzen Überblick verschafft, dabei bin ich in ein Parkhaus gekommen, das komplett in den Berg gebaut war und bunkerartige Türen hatten *g*.

Danach am Festspielhaus und Mozartgeburtshaus vorbei zum Mönchbergsaufzug, dieser fuhr hoch auf den Mönchsberg. War aber mit 1,90 € für eine Fahrt auch nicht ganz billig, aber auf den steilen Berg hatte ich keine Lust, dafür war die Aussicht auf der Stadt aber prächtig. Oben auf dem Berg bin ich dann in Richtung Hohensalzburg gelaufen, das ist die große Festung, die über Salzburg tront und in ihrer ganzen Geschichte seit 1200 nie erobert werden konnte, wundert mich aber eigentlich auch nicht.

Auf die Festung konnte man entweder hochlaufen oder mit der Bergbahn hochfahren, da ich aber schon auf halber Höhe war, dacht ich mir, kann ich auf voll den Rest laufen, aber am Schalter wollten die dann 7 € und ich hatte nur noch 5,60 :-(, Kartenzahlung sei nur an der Talstation möglich, natoll, auch noch umsonst hochgelaufen *g*

Also bin ich halt wieder ganz runter in die Altstadt, dort kommt man dann direkt am Residenzplatz raus, mit der alten und der neuen Residenz und natürlich dem Dom. Den Dom zu Salzburg habe ich dann auch kurz von innen besichtigt, die beiden Residenzen hatte ich aber keine Lust, ich wollte lieber auf die Hohensalzburg mit der Bergbahn. Also schnell Geld geholt an einer österreichischen Raiffeisenbank, bin mal gespannt, was das noch an Gebühren kostet. Und dann wieder zur Bergbahn-Talstation gelaufen. 10 € hat das dann gekostet, Berg- und Talfahrt inkl. Eintritt und Führung in der Festung. Nicht ganz billig, aber hatte sich gelohnt.

Ober auf der Festung hatte man dann von schon der Plattform, auf der man ankam einen herrlichen Blick über die Stadt, der sollte aber noch besser werden. Hab dann die Führung mit Audio-Guide gemacht. Da hatte man zwar eine Gruppe und einen Aufpasser, aber der Ton kam aus dem Abspielgerät, für jeden in seiner Sprache. Das war eigentlich ja ok, wenn wir nicht immer so schnell weitergetrieben worden wären. Denn da war der Text über den Raum meist noch gar nicht zu Ende, da sollten wir schon weitergehen.

Aber war viel los, wahrscheinlich waren auch viele Österreicher für ein verlängertes Wochenende nach Salzburg gereist, denn am Freitag, also der war Feiertag in Österreich, Maria Himmelfahrt, leider ohne Feuerwerk glaube ich, sonst wär ich doch glatt über Nacht geblieben *g*

Auf einmal wurden wir durch eine Turm und eine Wendeltreppe immer höher in das Treppenhaus getrieben, bis mir irgendwann dann mal auffiel, scheiße, eigentlich schon ziemlich ziemlich hoch.

War bestimmt höher als der Kirchturm in Heidelberg, den ich auch besteigen wollte, aber auf ¾ Weg dann umgedreht habe, aber in Salzburg war ich mutiger. Irgendwann kam ich dann oben auf dem Wachturm und man hatte eine wunderbaren 360° Blick über komplett Salzburg. War aber trotzdem heilfroh, als ich wieder unten auf festen Boden ankam.

Nachdem ich auch noch ein paar Räume in der Festung angeschaut hab, die mit Waffen und Folterwerkzeugen bestückt waren bin ich dann wieder mit der Bergbahn runter gefahren. Da wars dann auch schon kurz vor fünf Uhr.

Bin dann noch durch die Getreide- und Goldgasse und auch deren Seitengässchen gelaufen, denn das stand im Reiseführer, dass die teilweise tolle Hinterhöfe hätten und war auch so 🙂 Nochmal am Mozarthaus vorbei, vor dem immer noch genau so viele Menschen standen, zurück über die Salzach in Richtung Bahnhof. Aber noch nicht heim, erst noch ins Schloss Mirabelle bzw. die Gärten davon, im Schloss selbst war ich genau genommen gar nicht, da war nur die Stadtbibliothek drin.

Im den Gärten hat dann ein Jugendorchester aus Schottland klassische Musik gespielt, wenn man Augen zu gemacht hat konnte man meinen man sei in einem anderen Jahrhundert 🙂

Um 17:40 Uhr bin ich dann aber aufgebrochen zum Bahnhof. Wieder eine Fahrkarte für 1 € gekauft und um 18:12 Uhr zurück über München mit einem RE. Diesmal sogar kontrolliert worden, aber nur vom Schaffner, die 3 Zöllner wollten nichts von mir. In München Hauptbahnhof kam ich dann um neun an und hatte Anschluss an einen ICE nach Frankfurt. Natürlich bin ich aber nur bis Würzburg mitgefahren *g*

In München Hauptbahnhof wollt ich mir aber einem Pommes-Stand noch schnell eine XXL-Packung für 1,99 € holen, aber da war der Verkäufer zu dem Kunden vor mir so unfreundlich. Der konnte kein Deutsch und hatte ein paar Sachen nachgefragt und seine Bestellung ein- zweimal geändert. Und der Verkäufer wurde immer patziger, als ich dann dran kam, hab ich dann nur gesagt „ich bestell lieber irgendwo, wo man freundlicher behandelt wird.“ Und im Weglaufen hab ich dann gehört, wie er zu seinem Kollegen gesagt hat „so a Oarschloch“, da hab ich mich nochmal umgedreht und selber Arschloch zu ihm gerufen 🙂

Bin dann in BurgerKing und hab mir meine Pommes da geholt, da wurde man wenigstens freundlicher behandelt wird und bin dann nochmal demonstrativ an seinem doofen Stand vorbei gelaufen mit der BurgerKing Tüte.

Im ICE saß ich dann wieder Lounge direkt hinterm Lokführer, aber erstens war dunkel und zweitens leider die Scheibe verdunkelt, konnte also nicht nach vorne rausgucken. Hab dann halt aufm Laptop fern geschaut und kam um 23 Uhr zuhause an.

Heute war dann in Würzburg kein so Polizeiaufgebot wie als ich von Aachen heimkam, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen, denn da standen um die 50 Polizisten in der Bahnhofshalle und ich mit meinen beiden geklauten Starbucks Tassen mitten durch 🙂

So und Bilder aus München gibt’s hier und die aus Salzburg, die zwar keine Kaiserstadt war, aber dafür Kaiserwette hatte gibt’s hier.

//Salzburger Bilder fehlen noch

Meine Bahn-Statistik Trip #20: insgesamt:
Bahnkilometer: 856,0 km 17.008,1 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 9h 33min 174h 47min
Regulärer Fahrpreis: 156 EUR 3299 EUR

Rückblick auf Trip #19: Aachen

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Nachdem ich gerade Trip #18 geschrieben hab, schreib ich Nummer 19 glaub auch gleich noch im ICE nach München. Eine halbe Stunde hab ich ja noch *g* Also los gings am Mittwoch um 6:27 Richtung Köln Messe/Deutz. Von dort musst ich dann irgendwie mit S-Bahn oder RE über die Hohenzollernbrücke kommen, hab mich für einen RE entschieden, da der früher kam und von Köln gings dann im Thalys bis nach Aachen. Für den Zug gilt eigentlich rigorose Reservierungspflicht, steht in allen Fahrplänen, aber hab am Dienstag im Kölner Bahnhof gefragt, bis Aachen soll man einfach in Wagen 28 sitzen, dann braucht man auch keine Reservierung 🙂

Von außen sieht der Zug eigentlich supermodern aus, aber die Inneneinrichtung, die erinnerte mehr an einen 25 Jahre alten InterCity. Nicht eine Steckdose gab’s…. dafür aber war er aber schön leer und alle Durchsagen wurden viersprachig durchgeführt*g* Deutsch, Französisch, Flämisch und dann erst Englisch, wobei man das holländische Kauderwelsch bei aller Liebe nun wirklich nicht als Sprache bezeichnen kann *g*

Die Kuppel im Dom zu Aachen

Die Kuppel im Dom zu Aachen

Im Zug saß ich auf der gegenüberliegenden Seite von einem dicken Ami, geschätzte 150 plus x Kilo, der sich auch gleich vorgestellt hat, er sei der George, der tourt nun schon 7 Tage durch Deutschland, aber eigentlich war er nur im Rheinland, heute will er aber nach Amsterdam. Da er komische Andeutungen gemacht hat über Amsterdam hab ich halt gesagt „jaja i know…“. Aber dann hat er mir erzählt, dass er in Kalifornien ein ärztliches Attest hätte und sich somit offiziell Marihuana in Apotheken kaufen dürfte, hätte nachfragen sollen wieso er das hat, vielleicht lindert es ja irgendwelchen Schmerzen, was anderes kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

Außerdem war er sehr angetan davon, dass man in Europa in der Öffentlichkeit Bier trinken darf und über die assi Punks, die nicht verjagt werden würden von der Polizei, in Amerika würden solche in Arrest kommen hat er mir erzählt.

Prachtvolles Fenster im Dom

Prachtvolles Fenster im Dom

In Aachen war ich dann so kurz vor 12 Uhr und bin vom Bahnhof Richtung Innenstadt gelaufen, gleich am ersten Laden hab ich mir Printen mit Zuckerüberzug gekauft als Mittagessen. Erst fand ichs teuer, 2,65 € für 8 Printen, aber in der Innenstadt hat das Gleiche dann mindestens 5 €, ganz besondere sogar 9 € gekostet, aber lecker waren meine auch.

Am Touri-Service Center hab ich dann gelesen, dass um 14:00 Uhr eine öffentliche Stadtführung sein soll, da hab ich mich dann auch gleich dafür angemeldet.

Der Touri-Guide

Der Touri-Guide

Bin dann aber erstmal alleine in den Dom zu Aachen. Eintritt dürfen sie in Kirchen ja keinen verlangen, aber wieder einmal benötigte man eine scheiss Fotolizenz. Hatte erst keine gekauft und einfach trotzdem fotografiert, aber nachdem man mich böse angeschaut hat, hab ich ein schlechtes Gewissen bekommen und die 2 € doch bezahlt, diesmal hat man ein gelbes Bändchen bekommen, dass an den Tragegurt der Kamera gemacht wurde, nicht nur eine Karte wie im Ozeaneum, die dann später keine Sau sehen wollte. Aber man muss dazu sagen, wenigstens gab es auch einiges zu bestaunen im Dom.

Als ich wieder ausm Dom rauskam hat’s schon getröpfelt und da es immer mehr wurde, bin ich in ein Starbucks-Café geflüchtet, denn die haben genau wie Mc immer einen T-Hotspot fürs W-LAN *g*. Platz hab ich dann extra so gewählt, dass ich eine Steckdose hatte hinterm Sessel und da der Vanilla Latte tall mit 3,80 € alles andere als billig war, da hab ich einfach meine Tasse eingesteckt 🙂

Aber erst nachdem das Mädel, das gegenüber von mir saß, weg war. Und da sie ihre Tasse auf dem Tisch stehen lassen hat, wollt ich die natürlich auch gleich noch haben. Leider war die aber nicht ganz leer und so hatte ich ein Problem *g* Ich kann ja schlecht eine Tasse, in der noch 3 Schluck Kaffee sind in meinen Rucksack verschwinden lassen. Erst wollt ichs hintern Sofa leeren, aber dann hab ich den Kaffee einfach mit 7-8 Servietten aufgesaugt und alles zusammen in den Rucksack gepackt und dann beim Rausgehen noch freundlich gegrüßt und mit meiner Beute abgezogen 🙂 Danach erst Mal in ein Parkhaus gleich um die Ecke und da die Servietten in Mülleimer geworfen.

Da war’s eigentlich auch schon halb 2 und ich hab mich auf den Weg gemacht zum Elisenbrunnen, wo die Stadtführung begann. So ca. 20 Rentner, einer Mitte 30, der zu spät und ich *g* Kam schon ein bisschen doof vor, aber den Stadtführer hats glaub gefreut, auch jemand junges dabei zu haben.

Bei der Führung hat man dann ziemlich gemerkt, dass die Aachener ziemlich neidisch auf die Kölner schauen, so wie er die paar Jahre extra betont, als Köln mal unter Aachener Hand stand, aber ansonsten hat er seine Sache eigentlich gut gemacht.

Nach der Führung konnte ich dann doch noch ins Rathaus und in den Krönungssaal, Nachmittag war der nämlich geschlossen, wegen einer Veranstaltung.

Decke im Krönungssaal im Aachener Rathaus

Decke im Krönungssaal im Aachener Rathaus

Heimgefahren bin ich dann um 18:10 Uhr mit einem RE, ICE wäre erst um 19:15 Uhr gefahren, da hab ich halt den Bummelzug in Kauf genommen. Von Köln gings dann wie gewohnt im ICE über Frankfurt Flughafen und Hauptbahnhof nach Würzburg, leider wars aber ein Bummel-ICE, hat nämlich in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd auch noch gehalten, alles überflüssige Bahnhöfe 😀

Saß aber wieder mal in der Lounge an der Zugspitze, direkt hinter dem Lokführer, die grüßen sich doch tatsächlich noch bei 295 km/h durch Hand heben*g* sieht man sich vielleicht eine halbe Sekunde. Zuhause war ich dann ähh um zehn glaub ich.

Bilder aus der Kaiserstadt sind natürlich auch längst online, die gibt’s hier.

Meine Bahn-Statistik Trip # 19: insgesamt:
Bahnkilometer: 745,9 km 16.152,1 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 7h 53min 165h 14min
Regulärer Fahrpreis: 190 EUR 3143 EUR
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