Normalerweise mach ich nicht oft bei Gewinnspielen mit, einfach weil ich denke, dass ich sowieso nie gewinne. Irgendwie ein Teufelskreis nicht?
Heute will ich aber eine Ausnahme machen, denn Zalando veranstaltet gerade ein Gewinnspiel, bei dem man eine Schuh-Flatrate gewinnen kann. Man muss dafür auch gar nicht viel machen, außer in seinem Blog darüber zu berichten und seine Lieblingsschuhe zeigen.
Als ich dann eben die Sneaker durchgeschaut hab, da fiel meine Wahl auf den Schuh – Modell Levi’s® FAST – sneaker – dark brown. Warum kann ich garnicht genau beschreiben, es ist wohl nicht jeder in der Lage Romane über Schuhe zu schreiben, aber “weil er mir gefällt” ist doch auch ein Argument oder?

Levi's® FAST - sneaker - dark brown
Zuerst hatte ich ein anderes Modell angeklickt, von den Farben her hat’s mir gut gefallen, aber dann hab ich gesehen, dass dort Beckenbauer’s Fresse mit drauf ist. Auch wenn er dreimaliger Weltmeister ist, die WM ins eigene Land geholt hat und Lichtgestalt ist, das muss dann doch nicht sein.
Ja, ein scheinbar endloses Thema. Wo soll ich anfangen? Vielleicht 1999? Da kamen DSL-Anschlüssen in Deutschland in Mode, die Telekom hatte eine Flat für 79 Mark im Angebot. Die wollte ich damals schon unbedingt haben, aber Fronrot liegt halt leider zu weit weg von der Vermittlungsstelle, obwohl wir eigentlich nur 3km vom Hauptort Bühlertann entfernt liegen.Dummerweise gilt die Vorwahl 07973 aber für Bühlertann und Obersontheim – und der Telekomkasten liegt in Obersontheim. Tja und bis dahin sinds halt ca. 6 km. So hat die ganze Geschichte also angefangen.
Erst hatten wir ja noch eine ISDN-Flat von AOL, doch die lief dann ca. im Jahr 2000 auch aus. Neue Flatraten für ISDN konnte man nicht mehr buchen. Die Provider wollten DSL verkaufen und so mussten wir damals wohl oder übel auf den Zeittarif 90 Stunden Internet umsteigen. Natürlich hat das nie gereicht und wir waren pro Monat bei 200-250 Stunden Internet. Billig war das nicht
Abhilfe gabs leider keine. Auch Kabel-Highspeed Internet kam nie in Frage, denn der ganze Ort ist nicht verkabelt.
Ich weiß das Jahr nicht mehr, aber ca. 2004 stiegen wir dann um auf skyDSL. Das Internet sollte beschleunigt über Astra ins Haus flattern. Als Rückkanal diente wie bisher die ISDN-Leitung. Gut, schnell war der Mist nicht und bei Schlechtwetter hatten wir oft Ausfälle aber wenigstens war es wieder ein Flatrate!
Sommer 2006 wars glaube ich, da habe ich dann davon gehört, dass die Telekom nun nach einem großen Test in Bayern jetzt auch bundesweit DSLlight schaltet. Man bekommt also nun was DSL-ähnliches – 384kbit/s Downstream und 64kbit/s Upstream. Das wird also nun bis 55 dB Leitungsdämpfung geschalten. Aber selbst dafür war die scheiß Leitung nach Fronrot für unseren Anschluß anfangs noch zu schlecht.
Durch Kontakte zur Telekom hab ich dann aber rausgefunden, dass es wohl 2 Kabelbäume nach Fronrot gibt. Einen aus den 60ern und da dieser irgendwann zu voll wurde ein zweiter aus den 80ern. Nun ratet mal auf welchem wir waren? Falsch - wir waren auf dem Neuen, aber da musste die Telekom wohl noch schlechterer Kabel genommen haben als in den 60ern. Über nicht ganz offizielle Wege und mit ein wenig Bestechung durch einen Kasten Bier hat uns dann aber ein Techniker auf das alte Kabel verpflanzt. Dafür musste dann aber eine alte Dame aufs neue Kabel, aber die besitzt bis heute ja nicht einmal einen Computer und wird es wohl auch nie mehr, schlechtes Gewissen brauch ich also nicht zu haben.
Dann ist erstmal 3 Jahre garnichts mehr passiert. Das Internet lief “flüssig” über unseren “DSL”-Anschluß und wir hatten wieder 2 Leitungen zum Telefonieren. Fast hatte ich mich schon damit abgefunden. Doch dann kam die Gemeinde doch noch aus dem Arsch
Weiterlesen »