Stockholm: Überblick über den Aufenthalt

Gepostet unter: , , , , , , ,

Das Thermometer zeigt jetzt nur noch 28 Grad Raumtemperatur an, wir kommen also langsam wieder in den Bereich, in dem man sich freiwillig an den PC setzt. Dann will ich also mal starten mit dem Rückblick auf Stockholm. Warum es nach Stockholm ging, hab ich Euch ja schon erzählt. In den kommenden Artikeln will ich Euch nun von ein paar Highlights der Reise berichten. Davor aber noch schnell die Rahmendaten.

Los gings am 16. August, also vorletzten Dienstag morgens um kurz vor 6 Uhr. Mit dem Regionalexpress bis Stuttgart und dann im ICE bis zum Frankfurter Flughafen. Rund 2 1/2 Stunden betrug die Fahrzeit – in Stuttgart oder Nürnberg wär ich zwar schneller auf dem Flughafen gewesen, aber es hätte keine Direktflüge nach Stockholm gegeben. Und über Amsterdam, Zürich oder Kopenhagen zu fliegen fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, zumal noch Umsteigeaufenthalte von 5-6 Stunden hinzu kamen, je nach Flugroute, also war schnell klar, mein Ausgangsflughafen wird Frankfurt.

Flug rausgesucht hab ich über die Flugsuchmaschine swoodoo.com – Preislich hätten sich AirBerlin, Lufthansa und Skandinavien-Airlines alle nicht viel geschenkt, aber von den Flugzeiten her war SAS am passendsten. Abflug am Vormittag bzw. heimwärts am Nachmittag. Zu früh wollte ich in Frankfurt nämlich nicht abfliegen, ich musste ja noch mit der Bahn anreisen. Der Lufthansa-Flug morgens um 7 Uhr wäre also nichts für mich gewesen. Für den Flug inkl. ICE zum Flughafen (33 Euro) und Bus (17 Euro) in die Stadt hab ich nun 266 Euro gezahlt. Gebucht wurde das ganze über LTUR. Wenn ihr den Flug raussucht und Zug-zum-Flug dazu buchen wollt, aufpassen, nicht jeder Reiseanbieter bietet das an – also vorher abklären!

In Frankfurt war ich praktisch Lufthansa-Kunde (Starallianz)

In Frankfurt war ich praktisch Lufthansa-Kunde (Starallianz)

In Stockholm ging es dann vom Flughafen Arlanda mit dem Flygbussarna rein in die City. Das Ticket bucht ihr am besten online, dann spart ihr ein wenig. Kostet hin und zurück für unter 26-jährige rund 17,50 EUR. Man kann natürlich auch mit dem Express-Zug fahren, aber dafür war ich zu geizig. 20 Euro mehr, nur dass ich 20 Minuten schneller bin, das war es mir nicht wert. Der Bus braucht rund 40 Minuten und bringt einen direkt zum Hauptbahnhof (T-Centralen).

Von dort ging es natürlich erst einmal in mein Hotel. Bei den Hotelpreisen ist Stockholm im Sommer leider überhaupt nicht mit Budapest im Februar zu vergleichen. Hatte ich in Budapest noch ein 4-Sterne-Hotel mitten in der City für 24 Euro die Nacht bekommen, waren es in Schweden leider über 50 Euro die Nacht und das obwohl ich schon deutliche Abstriche beim Komfort gemacht hab. So hatte mein Zimmer zum Beispiel zwar einen Vorhang, aber dahinter kein Fenster. Ein seltsames Gefühl, aber für 6 Nächte war es wohl okay. Tagsüber war ich ohnehin die ganze Zeit auf Achse.

Die Wahl fiel auf das Hotel Alexandra in Södermalm. Schön zentrumsnah und nur rund 5 Minuten Fußweg von der nächsten U-Bahnstation (Tunnelbana) entfernt. Gebucht und informiert hatte ich mich aber auch wieder über trivago.de. Das Frühstück war okay, ich bin aber auch recht anspruchslos. Brötchen und Marmelade, dazu ein Frühstücksei, das reicht mir schon.

Mein Zimmer war zwar sehr klein aber und ohne Fenster, aber sauber. Das war mir das wichtigste! Außerdem gab es kostenlos W-LAN. Das wusste ich vorher aber nicht und das war auch absolut kein Entscheidungskriterium. Aber es war ein Nice-to-Have! ;-)

In Stockholm müsst ihr Euch unbedingt eine Stockholm-Card kaufen. Diese gibt es für 1, 2, 3 oder 5 Tage und ist zwar nicht ganz billig, aber lohnt sich auf jeden Fall. Meine für 5 Tage hat umgerechnet knapp 100 Euro gekostet, aber war die Investition auf jeden Fall wert. Anders als in vielen anderen Städten bekommt man nämlich nicht nur Rabatt bei den Museen usw. sondern gleich eine Flatrate. Man kann wirklich alles besichtigen. Zusätzlich hat man freie Fahrt in allen Bahnen, U-Bahnen, Stadtbussen und der Straßenbahn in Stockholm. Nur wenn man unbedingt die klassischen Hop-On Hop-Off Touri-Busse und Boote nutzen will, dann muss man extra bezahlen, aber die braucht man nicht. Man kommt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln überall hin!

Die drei magischen Karten in Stockholm: Hotelkarte, VISA und StockholmCard!

Die drei magischen Karten in Stockholm: Hotelkarte, VISA und Stockholm-Card!

Wie ihr auf dem Bild schon seht, läuft in Stockholm alles elektronisch ab. Bargeld kann man als überflüssig bezeichnen. Ich hatte am Flughafen zwar 1000 Kronen (110 Euro) abgehoben, aber ich hätte es mir sparen können. Man kann in Stockholm alles mit Kreditkarte bezahlen. Das Eis in der Eisdiele für 2 Euro genauso wie eine Tüte Chips im Supermarkt. Es nörgelt auch keiner, weil man Kleinstbeträge mit Karte bezahlen will. Da kannst du dir mal ein Beispiel nehmen, liebes Deutschland! Nur wenn man in den Museen seine Tasche in ein Schließfach einschließen will, dann braucht man eine 5 oder 10 Kronen-Münze als Pfand. Das war aber auch der einzige Ort, wo es nicht bargeldlos von statten ging.

Es warten jetzt die nächsten Tage noch mehrere Blogposts auf Euch. Hier schon einmal ein kleiner Überblick!

  • Samstag:
    Mein einziger Regentag: morgens im Königlichen Palast, erst im Kutschenmuseum, dann in der Schatzkammer. Am Mittag mit Kerstin getroffen und ein wenig durch Södermalm gelaufen. Am Nachmittag das Stockholmer Oktoberfest besucht und abends das Nachtleben unsicher gemacht.
  • Sonntag:
    Morgens nach Drottningholm gefahren und dort das Schloss und Parkanlage besichtigt. Am Nachmittag nach Valxholm gefahren und die Festung angeschaut und Abends wieder auf Långholmen gelesen.
  • Montag:
    Am Morgen noch Fotografie-Museum bestaunt. Heimreise: 11 Uhr ausgecheckt, 15.30 Uhr Heimflug, 22.00 Uhr Ankunft.

Von einer Freundin bin ich gefragt worden, ob das nicht gefährlich sei, so ganz allein, aber ich hab mich glaub noch in keiner Stadt so sicher gefühlt.

Für noch was muss man Stockholm loben, man durfte bis im Drottningham Schloss und Junibacken überall Fotografieren und das ohne eine extra Fotoerlaubnis kaufen zu müssen. Ob ich mich an das Fotoverbot gehalten habe, das werdet ihr dann die kommenden Tage sehen.

Rückblick auf New York: Online-Aktivität

Gepostet unter: , , , , ,

Wer jetzt denkt ich wär in New York offline gewesen, der hat sich ganz schön getäuscht. Natürlich war ich nicht über meine o2-Karte und den teuren Data-Roaming Gebühren online, nein gleich am ersten Abend hatte ich eine Prepaid-Karte geholt. 1 GB Traffic für $ 9,95 von AT&T. Bester geht’s nicht….

Kurze Erklärung: Wenn ich auf dem Avatar rotes T-Shirt trage, dann war’s mal ein Tweet, und bei Avatar zusammen mit Nicky vorm Kölner Dom stammt aus Facebook.

Montag – Baden Württemberg :

18. Oktober um 23:14

18. Oktober um 23:14

18. Oktober um 23:36

18. Oktober um 23:36

Dienstag – Baden Württemberg:

19. Oktober um 00:07

19. Oktober um 00:07

19. Oktober um 00:39

19. Oktober um 00:39

19. Oktober um 09:33

19. Oktober um 09:33

19. Oktober um 10:03

19. Oktober um 10:03

19. Oktober um 11:14

19. Oktober um 11:14

19. Oktober um 11:34 Uhr

19. Oktober um 11:34 Uhr

19. Oktober um 11:38

19. Oktober um 11:38

19. Oktober um 11:45

19. Oktober um 11:45

Dienstag – London: Die Uhrzeiten sind in Ortszeit angegeben. Die deutsche Zeit steht immer in Klammer mit dabei.

19. Oktober um 12:55 (Berlin 13:55)

19. Oktober um 12:55 (Berlin 13:55)

19. Oktober um 13:01 (Berlin 14:01)

19. Oktober um 13:01 (Berlin 14:01)

Weiterlesen »

Meine Bahnfahrt nach Frankfurt und unser Flug über Paris nach Dubai

Gepostet unter: , , , , ,

Wie vorher bereits angekündigt gibt’s jetzt wieder Blogartikel. Genau genommen blogge ich jetzt 1 Woche zeitversetzt, denn eigentlich gings letzten Mittwoch schon los. Aber ich hatte Laptop zuhause gelassen und war 6 Tage komplett offline – ja doch! Das geht  :-)

Wahrscheinlich fangen die meisten schon früher an mit Koffer packen, aber ich hab erst so gegen 13 Uhr begonnen, reicht ja auch noch gut, mein ICE sollte um 16:56 Uhr abfahren. Also schön gemütlich gegen halb 6 zum Hauptbahnhof rüber gelaufen und dort festgestellt, dass mein Zug 15min Verspätung hat. Naja dacht ich mir, bist ja extra eine Stunde früher los, falls zu Verspätungen kommt. Bin dann hoch zum Bahnsteig und wollte dort auf mein Zug warten. Von Gleis 6 sollte er fahren, aber der Zug auf Gleis 7, auch ein ICE, hatte schon 35 Minuten Verspätung. Sprich er müsste in 4 Minuten kommen, praktischerweise fuhr der ebenfalls über Frankfurt Flughafen. Also war ich trotz Verspätung noch 10 Minuten früher als geplant am Frankfurter Fernbahnhof. Im Zug diesmal nichts erwähnenswertes – außer der Zugbegleiter, der verzweifelt einen Mann gesucht hat, der seine BRK-Jacke vergessen hatte. Fast hätt ich mich gemeldet und sie eingesteckt ;-)

Von Flughafenbahnhof  “kurzer” Fußmarsch und Skytrain-Fahrt zum Terminal 2 – Weg ist mir ja bereits bekannt und dort mit Hilfe einer netten AirFrance-Azubi-Blondine am Selbstbedienungs-Automaten mein Ticket lösen wollen. Aber irgendwie wollts nicht, entweder weil sie blond war oder weil ich online schon was verbockt hatte *g* Wurde dann halt zum normalen Schalter geschickt. Da war eine kleine Schlange vor mir, nicht viele Leute – nur 3 Neger (2 Frauen und 1 Mann) aber die hatten zusammen 8 Koffer. Und das hat gedauert….maximal darf ein Koffer bei AirFrance 38 Kilo haben, 20 sind inklusive – Rest muss man halt draufzahlen, aber mehr als 38 Kilo geht nicht. Und dann musste der Kruscht aus den Koffern umgepackt werden, Schuhe wurden entnommen, andere Sachen ins Handgepäck (die hatten mehr Handgepäck als ich Gepäck!) gesteckt.

Irgendwann nachdem wir dort sicher schon 20 Minuten standen und sich ein Tunesier dreimal beschwert hatte, hat sich AirFrance dann aber doch noch erbarmt und einen zweiten Schalter geöffnet. Da durften wir dann auch endlich unser Gepäck aufgeben. Auch meine Carte d’Embarquemt (=Boarding Pass) hab ich dort ohne Probleme bekommen. Bisschen geschockt war ich aber, mein Koffer war nur 2 Kilo unter dem Maximalgewicht und ich hatte doch fast nichts dabei *g*. Wie lang die Neger dort noch rumgestanden haben weiß ich nicht, wie sind dann hoch zum McDonald’s. Da hab ich dann meinen Fake-Euro ausgegeben, der mir im Kupsch am Tag davor rausgegeben wurde und ich nichts gemerkt hab. Die McDonalds-Tussi zum Glück auch nicht. Wenn ich wüsste, wo der her war, dann würde ich mehr davon importieren, ist doch sicher nichts wert das Ding :-D

Der Flug selbst  (AF2419) in einem Airbus A318 verlief ohne Probleme. Pünktlich gestartet und pünktlich gelandet. Kaum abgehoben und Käse-Snack zu mir genommen kam auch schon der Landeanflug. In Paris kamen wir um 21:55 Uhr in Terminal 2F an, 23:20 sollte unser Flieger nach Dubai abheben und 22:35 Uhr war Boarding Time. Also doch recht knapp. Vor uns lagen ein paar hundert Meter Fußmarsch in einem menschenleeren Terminal.

Paris - Charles-de-Gaulle: menschenleer ... noch

Paris - Charles-de-Gaulle: menschenleer ... noch

Im Terminal 2D war dann aber die Hölle los und wir mussten erneut durch die Sicherheitsschleuße. Hier war die Schlange nicht gerade kurz und die andern, die schon früher in Paris ankamen wurden schon unruhig, wo wir solang bleiben. Als wir dann endlich an der Reihe waren, wurde uns auch klar, warum dort alles so lang dauerte. Alles aus dem Rucksack musste raus und extra aufs Band gelegt werden. Also Kamera, Batterien, zweites Objektiv, Blitz, alles ausgepackt und nach dem Scannen mühselig wieder eingepackt. Wenigstens hab ich selbst bei allen 4 Flügen nicht gepiepst und die Leibesvisitation blieb mir immer erspart. Bis wir durch den Check und noch schnell auf der Toilette waren, zeigte mein Handy dann schon 22:50 Uhr. Als wir kurz vor 23 Uhr eingestiegen sind, waren wir glaub auch die letzten, die noch zustiegen, kurz danach gingen schon die Türen zu. Take-Off war um 23:30 Uhr. Eigentlich wurde für mich der Sitz 31J reserviert, aber genutzt hab ich 31D, 31E, 31F und 31G- also gleich 4 Stück. Flugzeug war nämlich total leer und alle Sitze im Mittelgang waren frei.

Zu Essen gabs auf Flug AF530 im Airbus A320 dann ekliges Hühnchen, naja irgendwie runtergewürgt hab ichs dann doch. Der Flug über Nancy, Basel, Bodensee und Innsbruck verlief bis dahin ohne Probleme, aber in der Nacht kamen wir dann in unruhigeres Gebiet und man musste sich wieder anschnallen. Naja mir wars egal, ich hab quer über 4 Sitze gelegen, war irgendwie trotzdem angeschnallt, hab Musik gehört und vor mich hingedöst. Weiter gings über Istanbul, Ankara sowie Irak (Bagdad nur 10km unter uns) und Kuwait weiter über den persischen Golf bis Dubai. Irgendwann zwischendrin hab ich wohl doch mal die eine oder andere Minute geschlafen, weil in meiner Erinnerung kommt nach Innsbruck gleich Istanbul und ich hab meine Gedanken ja immer Abends gleich zu Papier gebracht, sonst würd ich jetzt sowieso nur noch die Hälfte zusammen bringen.

Ankunft in Dubai war dann um 7:55 Uhr Ortszeit (also 5:55 Uhr nach deutscher Zeit). Wie es dann weiterging erfahrt ihr morgen.

Find me on Twitter Dieser Blog ist CO2 neutral. Deiner auch? Mein RSS-Feed