Mein foursquare-Jahr visualisiert

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Zum 4sq-Day am 4².4. – also dem 16. April, hat Foursquare ein schönes Tool namens „Your Year in Checkins“ veröffentlicht. Aufmerksam darauf wurde ich durch den deutschsprachigen 4sq-Blog von Florian.

Bei mir sieht das Ganze folgendermaßen aus. Die grünen Kreise (Reise) bestehen bei mir hauptsächlich aus Bahnhöfen und Hotels – ein paar Autobahnraststätten und Autobahnkreuze sind aber auch dabei. Flughafen allerdings keiner. Mein letzter Flug ist bereits über ein Jahr her. 😉

Meine Checkins aufspaltet nach Kategorien.

Meine Checkins aufspaltet nach Kategorien.

So ganz passt die Aufteilung aber nicht immer. Beispielsweise werden Krankenhäuser unter „Arbeit“ geführt, was für Ärzte wohl zutreffend ist, für mich waren es aber nur Krankenbesuche, also quasi Freizeit. Aber als Spielerei ist das Tool ganz nett.

Ein zweites Diagramm zeigt die Connections an. Es wundert nicht, dass die meisten Wege Zuhause beginnen oder enden. Den Crailsheimer (auf etwa 11 Uhr) und Gaildorfer (etwas weiter Richtung 12 Uhr) Bahnhof kann man aber auch noch recht gut erkennen. Von der Anzahl an Checkins folgen Stuttgart Hbf, Bad Cannstatt, Nürnberg Hbf und Ellwangen, danach kommt erst einmal eine ganze Weile nichts.

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Mein Social Media Setup

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Lange hat es gedauert bis ich meinen Setup-Text endlich mal abgeschickt hab. Geschrieben war er ja schon bald 2 Wochen. Aber gestern war es so weit und heute hat ihn der @sauerstoff auch schon veröffentlicht.

Setup: Marco Bereth - @mahrko

Setup: Marco Bereth - @mahrko

Neugierig geworden? Dann klickt mein Setup eben an… 😉

Was das ganze überhaupt soll, das erklärt der Karsten ebenfalls. Auf derselben Seite befindet sich auch die „Hall of Fame“.

Gemeinsam TV schauen im Web2.0

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Diese web2.0-Menschen haben ja immer ein enormes Mitteilungsbedürfnis. Egal ob nun der Zug verspätet ist und das unbedingt getwittert werden muss, man bei Starbucks eingecheckt oder eben TV schaut. Für erstes gibt es noch keine spezielle Plattform, aber um einzuchecken gibt es mindestens 3 Plattformen. Foursquare, Gowalla und Facebook Places.

Für letzteres kannte ich bis etwa 2 Wochen auch noch keine Plattform, aber inzwischen nutze ich Miso relativ aktiv. Vom Prinzip her ist die Plattform relativ ähnlich aufgebaut wie Foursquare. Nur anstatt Venues (Orte) gibt es eben TV-Sendungen bzw. Filme. Für jeden Checkin gibt es Punkte und man kann bestimmte Anstecknadeln bekommen, sogenannte Badges. Der Punkte wegen mach ich’s aber nicht. Ich möcht einfach nur gute und interessante Sendungen im Fernsehen möglichst einfach der ganzen Welt teilen. Eine Art Live-Programmguide sozusagen, das reicht mir persönlich als Anreiz.

Wenn auch die Verbreitung in Deutschland noch eher gering ist, die gängigen TV-Sendungen findet man doch meistens schon angelegt und kann einfach einchecken. Oftmals kann man bei Serien sogar die Staffel und genaue Folge auswählen, muss halt nur vorher alles mal einer eingegeben haben.

Um die Inhalte entsprechen zu verbreiten lässt sich der Miso-Account mit Twitter und Facebook verbinden. Mit Gmail kann man den Account ebenfalls noch verbinden, aber Gmail nutz ich nicht aktiv, also hab ich das nicht gemacht.

Interessant wird das Ganze natürlich erst durch die entsprechenden Apps fürs Smartphone. Bisher gibt es die Apps für Android sowie für’s iPhone und iPad.

Bis auf eine Kleinigkeit, nämlich dass man über die App beim Neuanlegen von Sendungen kein Cover hochladen kann, funktioniert diese eigentlich recht zuverlässig. Wenn man eine neue Sendung anlegt, dann sollte man das also am besten über die Weboberfläche machen, dann klappt’s auch mit dem entsprechenden Cover.

Die Ansicht, kurz vor dem Einchecken auf dem Desire HD

Die Ansicht, kurz vor dem Einchecken auf dem Desire HD

Ähnlich wie auf Twitter kann man anderen Usern folgen, einer meiner Lieblingsfollower dort ist natürlich @TotallyTrash, ganz einfach weil wir einen ziemlich ähnlichen Geschmack haben 😉

Was man noch verbessern müsste, das sind die automatischen Texte, die es bei Twitter und Facebook absetzt. Wenn man beim Einchecken kommentiert, dann geht es ja, aber gibt man nichts ein, dann steht da immer „Marco is watching„, hätte das aber gern in Deutsch.

Das Ergebnis auf Facebook

Das Ergebnis auf Facebook

Fazit: die Plattform hat auf jeden Fall Potential. Irgendwann baut Facebook die Funktion dann ähnlich wie bei Places komplett nach 😉

Wie man ortsgebundene Dienste wie Foursquare oder Facebook Places austrickst

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Dass man ortsgebundene Dienste wie Foursquare austricksen kann, das hab ich ja schon vor 2 Wochen mehr oder weniger eindrucksvoll bewiesen. Kein einziger hatte meinen fiktiven New York-Aufenthalt angezweifelt. Im Gegenteil, gratuliert wurde mir… 😉

Foursquare.com
Am einfachsten geht die Trickserei auf Foursquare.com: Man loggt sich auf der Seite ein und gibt unter „You are currently in“ sein Wunschziel an. Natürlich hat man jetzt noch nicht dort „eingecheckt“, aber man kann nun Venues in der Nähe dort suchen. Kleines Beispiel: Ihr gebt „New York, USA“ ein und könnt nun mit der Suche nach „airport john“ suchen. So findet man sofort den Venue vom JFK-Airport. Von diesem Venue merkt man sich nun die ID, sprich die Zahl in der Url, in diesem Falle also 22120.

Um einzuchecken muss man jetzt auf m.foursquare.com wechseln. Das ist die Mobil-Version, um älteren Handys ohne GPS-Sensor das Einchecken zu ermöglichen. Funktioniert am PC genauso, ihr müsst die Seite nicht extra mit dem Handy aufrufen. Dort klickt man dann auf „2. Check-in“ und sucht nach irgendetwas, zum Beispiel McDonalds und klickt den erstbesten Eintrag an. Nun kommt man auf folgende Url: http://foursquare.com/mobile/checkin?vid=11397415

Die nehmen wir jetzt und bauen hier die ID vom JFK-Airport ein: http://foursquare.com/mobile/checkin?vid=22120 Den Umweg über die große Seite und das merken der ID hab ich daher gemacht, da man auf der Mobil-Seite nicht richtig erkennen kann, ob man auch den richtigen Venue nimmt. Und in New York gibt es manchmal 10-20 Einträge. Einen richtigen und 19 Idioten, die einfach das gleiche nochmal neu angelegt haben. Hat man aber erst einmal die Url oben, so kann man darüber in jeden Venue weltweit einchecken. Und das gerade einmal mit 2-3 Klicks.

Meine Foursquare-History

Meine Foursquare-History

Facebook Places
Gegenüber Foursquare ist es bei Facebook schon relativ kompliziert. Hier hab ich den „Hack“ nur durch ein Firefox-Addon geschafft. Leider läuft dieses nicht mehr mit Firefox 3.6.12, aber mit der Version 3.6.11 läuft es einwandfrei. Das kleine feine Addon nennt sich Geolocater und damit lässt sich die Geolocation, die der Browser übermittelt, kinderleicht manipulieren. Mit T-Online IP im Haller Landkreis übermittelt es normalerweise den T-Online Knoten Weinsberg bei Heilbronn als Standort, aber wer will schon nach Weinsberg. Also Plugin installiert und neuen Ort angelegt.

Nun muss man nur sich noch über touch.facebook.com einloggen, auf „Orte“ klicken und Facebook erlauben über Facebook auf die Ortsdaten zuzugreifen. Zack. Schon hab ich mich nach Mainz ins ZDF Sendezentrum gebeamt und den Michael gleich noch mitgenommen 😉

Mein gefälschter Login bei Facebook

Mein gefälschter Login bei Facebook

Gowalla.com
Als letzte Woche bekannt wurde, wie leicht ich Foursquare austricksen konnte, da hörte ich ein paar Stimmen, dass sie jetzt nur noch Gowalla nutzen. Das sei sicher. Naja sicherer, aber nicht sicher 🙂 Auch hier hab ich es geschafft.

Man braucht dazu wieder das oben schon erwähnte Plugin und geht dann über m.gowalla.com rein. Jetzt lässt man noch schnell den Ort auslesen und schon checkt man auch hier zum Beispiel in Mainz ein.

Genau der gleiche Trick funktioniert übrigens auf twitter.com auch, aber kann man sich dort sowieso sparen, denn in TweetDeck kann man den Ort sowieso frei wählen, von dem man twittern will.

Update:
Was ich noch sagen wollte: man kann nur hoffen, dass die Polizei solche vermeintlichen Ortsangaben nicht als Alibi wertet, denn man sieht ja wie leicht sie sich faken lassen. Da twittert man, dass man sich in Stuttgart aufhält und überfällt derweil eine Bank in Nürnberg 😀

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