Mobility Tour: Zu Gast bei der Deutschen Flugsicherung in Frankfurt-Langen

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Wie schon angekündigt war der Besuch bei der Zentralen Transportleitung bei der Deutschen Bahn ja nur der erste Teil unserer Mobility Tour, die @sauerstoff für uns am 20. Oktober in Frankfurt organisierte. Um 17.30 Uhr mussten wir im Frankfurter Gallus-Viertel aufbrechen nach Langen. Langen liegt rund 20 Kilometer südlich von Frankfurt und dort hat die Deutsche Flugsicherung ihren Hauptsitz.

Da wir uns auf 3 Autos verteilen konnten, haben wir diesen Teil der Strecke mit dem Auto zurückgelegt. GoogleMaps hatte Recht mit seiner Verkehrsprognose und wir hatten freie Fahrt auf der A5. Am Eingangstor erwarteten uns schon @schrodi82sowie @aviationsteve. Beiden an dieser Stelle gleich einmal herzlichen Dank für die Einladung und Führung. Nach kurzer Ausweiskontrolle bekamen dann alle einen Besucherausweis und wir konnten die Sicherheitsschleuse passieren.

Einführung und Vorstellung der DFS

Wir fuhren dann mit einem Aufzug in einen kleinen Schulungsraum direkt über dem Center-Raum, in dem ungefähr die Hälfte des deutschen Luftraums gesteuert wird. Aus Sicherheitsgründen durften wir dort leider auch keine Fotos machen, aber es gibt ein kleines Video von der Deutschen Flugsicherung auf YouTube, in dem genau dieser Raum vorgestellt wird. Am besten ihr schaut Euch das mal kurz an.

Gleich am Anfang bei Sekunde 24 sieht man oberhalb der Arbeitsplätze ein kleines Fenster in der Wand. Dort oben standen wir ungefähr. Zunächst kamen wir eine kurze Einführung, wer die Deutsche Flugsicherung überhaupt ist und einiges zur Geschichte. Beispielsweise wie sie gegründet wurde, wie aus der ehemaligen Bundesanstalt eine GmbH wurde und dass die GmbH aber weiterhin zu 100% dem Bund gehört. Daher ist das Unternehmen auch direkt dem Bundesministerium für Verkehr unterstellt. Deutschland ist aber eines der wenigen Ländern, in dem zivile und militärische Fluglotsen unter einem Dach arbeiten, daher ist sie zusätzlich noch dem Bundesministerium für Verteidigung unterstellt.

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Mobility Tour: Zu Gast bei der Zentralen Transportleitung der Deutschen Bahn

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Ein Glück, dass ich den @sauerstoff kenne! Ja ich fang den Artikel mal so an, denn ohne ihn hätte es die Mobility Tour in Frankfurt nicht gegeben. Bereits vor längerer Zeit hatte er mal angekündigt, dass er eine Besichtigungstour für eine kleine Gruppe bei der Transportleitzentrale der Bahn in Frankfurt organisieren will. Damals hatte ich schon gesagt, dass ich da unbedingt mit muss! Wie es der Zufall wollte, fiel der Tag exakt auf meinen Rückreisetag aus Berlin. So konnte ich einfach einen Zwischenstopp in Frankfurt einlegen.

Ein winzig kleiner Teil des Bahnnetzes....

Ein winzig kleiner Teil des Bahnnetzes....

Was macht die Transportleitung?

Ich erklär vielleicht am besten, was die zentrale Transportleitung (ZTP) eigentlich macht. Wenn alle Züge nach Plan fahren, dann können sie Däumchen drehen und die Beine hochlegen. Alles nach Plan wäre der Idealzustand, aber wie wahrscheinlich alle wissen, kann dieser nicht immer erfüllt werden. Ich will an dieser Stelle jetzt aber nicht über die Bahn schimpfen, oftmals kann sie ja nicht einmal was dafür, dass Züge Verspätung einsammeln.

Sobald nun ein Fernverkehrszug, das sind die weißen mit den roten Streifen, sprich ICE und Interciy (zusätzlich noch EC, Railjet, TGV, Thalis) nicht mehr im Fahrplan fährt, kommt die ZTP ins Spiel. Die Leitung kümmert sich vornehmlich um die Sicherung der Umstiege der Fahrgäste. In der Frankfurter Zentrale wird entschieden, ob ein Zug auf einen verspäteten Zug warten muss oder darf bzw. kann. Züge können nicht immer warten, sonst würde irgendwann das komplette System zusammenbrechen.

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Stockholm: Überblick über den Aufenthalt

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Das Thermometer zeigt jetzt nur noch 28 Grad Raumtemperatur an, wir kommen also langsam wieder in den Bereich, in dem man sich freiwillig an den PC setzt. Dann will ich also mal starten mit dem Rückblick auf Stockholm. Warum es nach Stockholm ging, hab ich Euch ja schon erzählt. In den kommenden Artikeln will ich Euch nun von ein paar Highlights der Reise berichten. Davor aber noch schnell die Rahmendaten.

Los gings am 16. August, also vorletzten Dienstag morgens um kurz vor 6 Uhr. Mit dem Regionalexpress bis Stuttgart und dann im ICE bis zum Frankfurter Flughafen. Rund 2 1/2 Stunden betrug die Fahrzeit – in Stuttgart oder Nürnberg wär ich zwar schneller auf dem Flughafen gewesen, aber es hätte keine Direktflüge nach Stockholm gegeben. Und über Amsterdam, Zürich oder Kopenhagen zu fliegen fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, zumal noch Umsteigeaufenthalte von 5-6 Stunden hinzu kamen, je nach Flugroute, also war schnell klar, mein Ausgangsflughafen wird Frankfurt.

Flug rausgesucht hab ich über die Flugsuchmaschine swoodoo.com – Preislich hätten sich AirBerlin, Lufthansa und Skandinavien-Airlines alle nicht viel geschenkt, aber von den Flugzeiten her war SAS am passendsten. Abflug am Vormittag bzw. heimwärts am Nachmittag. Zu früh wollte ich in Frankfurt nämlich nicht abfliegen, ich musste ja noch mit der Bahn anreisen. Der Lufthansa-Flug morgens um 7 Uhr wäre also nichts für mich gewesen. Für den Flug inkl. ICE zum Flughafen (33 Euro) und Bus (17 Euro) in die Stadt hab ich nun 266 Euro gezahlt. Gebucht wurde das ganze über LTUR. Wenn ihr den Flug raussucht und Zug-zum-Flug dazu buchen wollt, aufpassen, nicht jeder Reiseanbieter bietet das an – also vorher abklären!

In Frankfurt war ich praktisch Lufthansa-Kunde (Starallianz)

In Frankfurt war ich praktisch Lufthansa-Kunde (Starallianz)

In Stockholm ging es dann vom Flughafen Arlanda mit dem Flygbussarna rein in die City. Das Ticket bucht ihr am besten online, dann spart ihr ein wenig. Kostet hin und zurück für unter 26-jährige rund 17,50 EUR. Man kann natürlich auch mit dem Express-Zug fahren, aber dafür war ich zu geizig. 20 Euro mehr, nur dass ich 20 Minuten schneller bin, das war es mir nicht wert. Der Bus braucht rund 40 Minuten und bringt einen direkt zum Hauptbahnhof (T-Centralen).

Von dort ging es natürlich erst einmal in mein Hotel. Bei den Hotelpreisen ist Stockholm im Sommer leider überhaupt nicht mit Budapest im Februar zu vergleichen. Hatte ich in Budapest noch ein 4-Sterne-Hotel mitten in der City für 24 Euro die Nacht bekommen, waren es in Schweden leider über 50 Euro die Nacht und das obwohl ich schon deutliche Abstriche beim Komfort gemacht hab. So hatte mein Zimmer zum Beispiel zwar einen Vorhang, aber dahinter kein Fenster. Ein seltsames Gefühl, aber für 6 Nächte war es wohl okay. Tagsüber war ich ohnehin die ganze Zeit auf Achse.

Die Wahl fiel auf das Hotel Alexandra in Södermalm. Schön zentrumsnah und nur rund 5 Minuten Fußweg von der nächsten U-Bahnstation (Tunnelbana) entfernt. Gebucht und informiert hatte ich mich aber auch wieder über trivago.de. Das Frühstück war okay, ich bin aber auch recht anspruchslos. Brötchen und Marmelade, dazu ein Frühstücksei, das reicht mir schon.

Mein Zimmer war zwar sehr klein aber und ohne Fenster, aber sauber. Das war mir das wichtigste! Außerdem gab es kostenlos W-LAN. Das wusste ich vorher aber nicht und das war auch absolut kein Entscheidungskriterium. Aber es war ein Nice-to-Have! ;-)

In Stockholm müsst ihr Euch unbedingt eine Stockholm-Card kaufen. Diese gibt es für 1, 2, 3 oder 5 Tage und ist zwar nicht ganz billig, aber lohnt sich auf jeden Fall. Meine für 5 Tage hat umgerechnet knapp 100 Euro gekostet, aber war die Investition auf jeden Fall wert. Anders als in vielen anderen Städten bekommt man nämlich nicht nur Rabatt bei den Museen usw. sondern gleich eine Flatrate. Man kann wirklich alles besichtigen. Zusätzlich hat man freie Fahrt in allen Bahnen, U-Bahnen, Stadtbussen und der Straßenbahn in Stockholm. Nur wenn man unbedingt die klassischen Hop-On Hop-Off Touri-Busse und Boote nutzen will, dann muss man extra bezahlen, aber die braucht man nicht. Man kommt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln überall hin!

Die drei magischen Karten in Stockholm: Hotelkarte, VISA und StockholmCard!

Die drei magischen Karten in Stockholm: Hotelkarte, VISA und Stockholm-Card!

Wie ihr auf dem Bild schon seht, läuft in Stockholm alles elektronisch ab. Bargeld kann man als überflüssig bezeichnen. Ich hatte am Flughafen zwar 1000 Kronen (110 Euro) abgehoben, aber ich hätte es mir sparen können. Man kann in Stockholm alles mit Kreditkarte bezahlen. Das Eis in der Eisdiele für 2 Euro genauso wie eine Tüte Chips im Supermarkt. Es nörgelt auch keiner, weil man Kleinstbeträge mit Karte bezahlen will. Da kannst du dir mal ein Beispiel nehmen, liebes Deutschland! Nur wenn man in den Museen seine Tasche in ein Schließfach einschließen will, dann braucht man eine 5 oder 10 Kronen-Münze als Pfand. Das war aber auch der einzige Ort, wo es nicht bargeldlos von statten ging.

Es warten jetzt die nächsten Tage noch mehrere Blogposts auf Euch. Hier schon einmal ein kleiner Überblick!

  • Samstag:
    Mein einziger Regentag: morgens im Königlichen Palast, erst im Kutschenmuseum, dann in der Schatzkammer. Am Mittag mit Kerstin getroffen und ein wenig durch Södermalm gelaufen. Am Nachmittag das Stockholmer Oktoberfest besucht und abends das Nachtleben unsicher gemacht.
  • Sonntag:
    Morgens nach Drottningholm gefahren und dort das Schloss und Parkanlage besichtigt. Am Nachmittag nach Valxholm gefahren und die Festung angeschaut und Abends wieder auf Långholmen gelesen.
  • Montag:
    Am Morgen noch Fotografie-Museum bestaunt. Heimreise: 11 Uhr ausgecheckt, 15.30 Uhr Heimflug, 22.00 Uhr Ankunft.

Von einer Freundin bin ich gefragt worden, ob das nicht gefährlich sei, so ganz allein, aber ich hab mich glaub noch in keiner Stadt so sicher gefühlt.

Für noch was muss man Stockholm loben, man durfte bis im Drottningham Schloss und Junibacken überall Fotografieren und das ohne eine extra Fotoerlaubnis kaufen zu müssen. Ob ich mich an das Fotoverbot gehalten habe, das werdet ihr dann die kommenden Tage sehen.

Keywords aus Google-Suchanfragen Part II

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Und weiter gehts mit den kuriosen Keywords, mit denen Leute immer wieder auf meinen Blog stoßen. Teil 1 findet ihr hier. Hat sich wieder ein bisschen angesammelt, sodass sich ein Post lohnt.

Google: starbucks steckdosen heidelberg
Da ich keine Ahnung hatte, habe ich einen Wahl-Heidelberger gefragt. @m4gic meinte, ja er gibt dort Steckdosen, genaue Pläne und Bilder will er mir noch nachliefern ;)

Google: myzeil wc
MyZeil, das Shopping-Center in Frankfurt. Das war bestimmt eine Suchanfrage von Unterwegs. Kleiner Tipp, sowas findste normal immer gaaaanz oben in Shopping-Centern.

Google: hannes und der bürgermeister tickets 2010
Jaaaa also die für Bühlertann gibts am dem 17. April in der Bühlertalhalle. Alle andern Spielorte, keine Ahnung.

Google: geodaten fronrot
Wer sucht denn bitte sowas? War ich das selbst?

Google: frankfurt schwäbisch gmünd ice
Herzlichen Glückwunsch, aber nach Gmünd fährt kein ICE, bis Stuttgart vielleicht, aber dann musst du ewig warten bis der IC nach Gmünd fährt.

T-Online: brk rtw seitentür
Endlich mal ein Treffer nicht von Google, wobei T-Online setzt bestimmt auch auf die Search-Engine von Google. Naja egal, was erhofft man sich denn von solch einer Anfrage? Sind bei Seitentüren im RTW beim BRK anders als beim DRK? Müssen die Bayern immer eine Extrawurst haben? Reicht doch, dass sie CSU anstatt CDU haben und es dort BRK anstatt DRK heißt.

Google: www.pizzaservice in stralsund am sonnabend ab 11.00 uhr
Entscheid dich doch mal, entweder du schaust auf www.pizzaservice.de oder du nimmst Google, aber beides ist doof.

Google: bayernticket kontrolle mit personalausweis
Endlich mal eine halbwegs sinnvolle Suchanfrage. Es ist so: auf allen Ländertickets muss der Namen der Person, die die längste Fahrstrecke damit hat eingetragen werden. Irgendwo hab ich aber auch mal gelesen, dass es nicht zulässig ist, dass sich die Personenanzahl nach Fahrtantritt noch erhöht. Aber wer wills bitte schon nach prüfen. Und Personalausweis wollte da bei mir auch noch nie einer sehen, nur irgendein Name sollte eingetragen sein, ansonsten gibt’s Mecker und einen Kugelschreiber zum Nachtragen.

Google: schwulentest finger
WTF? Sowas gibts in meinem Blog… aber noch nicht mal ansatzweise :D Oder doch?

Google: Nicki so wollt i ned von dir gehen
Keine Ahnung, wer so nen Schwachsinn sucht, aber seit wann kann Google denn Bayrisch? ;)

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