iPhone5 und LTE-Empfang auf dem Land

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Ich hab kein iPhone, ich bin kein Apple-Jünger (gut ich hab ein iPad, das ich sehr schätze) und ich bin kein Telekom-Kunde, aber ich möcht Euch kurz zeigen, dass die ersten Jubelschreie, darüber dass nur das iPhone5 LTE nur bei der Deutschen Telekom “kann” vielleicht etwas übertrieben waren.

Was muss man dazu wissen: Die Telekom setzt bei LTE (4G) auf zwei verschiedene Frequenzen. 800 MHz und 1800 MHz. Das iPhone unterstützt nur die 1800er! Diese wird aber wiederum nur in Städten eingesetzt. Cashy hat aufgelistet, welche das sind.

Auf dem Land, wo es großteils noch kein vernünftiges 3G-Netz gibt und man viel eher auf LTE hoffen durfte, da setzt die Telekom allerdings auf die 800er Frequenz und ihr schaut in diese Region auf dem iPhone5 mit Telekom-Vertrag genauso in die Röhre wie Vodafone- oder o2-Kunden.

Zur Veranschaulichung zwei Screenshots aus der Regionen Heilbronn-Franken / Ostwürttemberg zwischen Stuttgart, Heilbronn, Aalen und Crailsheim.

Hier bietet die Telekom LTE an (800 MHz und 1800 MHz)

Hier bietet die Telekom LTE an (800 MHz und 1800 MHz)

Und jetzt kommt das große Aber!

LTE 1800 gibt’s nur im westlichen Teil von Aalen und eben in den Ballungsräumen Stuttgart und Heilbronn. Überall sonst wird das iPhone auf das 3G-Netz oder eben EDGE zurückgreifen müssen.

Nur in den mit 1800 MHz ausgebauten Städten kommt Euer iPhone5 mit LTE klar.

Nur in den mit 1800 MHz ausgebauten Städten kommt Euer iPhone5 mit LTE klar.

Die Verfügbarkeitskarte findet man unter www.telekom.de/lte. Leider sieht es in ganz Deutschland ähnlich aus. Für mich war es der Ausschlussgrund für das iPhone. Ich persönlich werde daher lieber auf ein Smartphone setzen, das alle LTE-Frequenzen unterstützt.

tl’dr: Kauft Euch das iPhone5 ruhig, aber wunder Euch hinterher nicht.

PS: Glaubt den Verkäufern in den Shops nicht alles. Die erzählen viel wenn der Tag lang ist… ;-)

Android-Twitter App jetzt mit Pushfunktion

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Seit 1-2 Stunden gibt es eine neue Version der offiziellen Twitter-App für Android. Download über den Market. Sie kann jetzt auch endlich Push-Benachrichtigungen anzeigen und mehrere Accounts managen. Letzteres habe ich noch nicht ausprobiert, aber auf die Push-Funktion war ich neugierig, denn die beherrscht TweetDeck leider nicht.

Ich war noch nie überzeugt von der Twitter-App und bin es auch jetzt noch nicht. Sicher der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ich bin jetzt Tweetdeck gewohnt, aber keine andere App macht so hässliche Retweets wie die Twitter-App. In einem RT haben “Gänsefüßchen” nichts zu suchen!

Ein Retweet hat so auszusehen: Meine Antwort RT @nickname: ursprünglicher Text. Da lass ich nicht mit mir diskutieren und solang das die Twitter-App nicht kann, solang nutze ich sie auch nicht.

Außerdem nervts mich, dass beim Erstellen eines Tweets ständig der Button für Lokalisierung aktiviert ist und die Karte bei Geo-Tweets zeigt es dann auch so umständlich an.

Nichtsdestotrotz hat es mich immer genervt, dass Tweetdeck im Gegensatz zu den iPhone-Apps keine Push-Benachrichtigungen anzeigen konnte. Daher läuft die Twitter-App bei mir jetzt im Push-Betrieb. Dazu sind folgende Einstellungen notwendig:

1. Schritt: Über den Menu-Button des Smartphones kommt ihr zu dieser Ansicht.

Hier auf Einstellungen touchen.

Hier auf Einstellungen touchen.

2. Schritt: Zunächst einen Benachrichtigungston für einen Reply auswählen. Wenn gewünscht Vibration aktivieren. Dann Euren Nickname ganz oben anklicken.

Sound auswählen und dann Nickname anklicken.

Sound auswählen und dann Nickname anklicken.

3. Schritt: Hier noch die Haken setzen wie unten zu sehen. Außerdem hab ich noch die Auswahl unter Erwähnungen geändert. Ich will ja nicht nur über Replies meiner Follower sondern alle Twitter-User benachrichtigt werden.

Haken entsprechend setzen.

Haken entsprechend setzen.

Ab jetzt sollte Euch die App mittels Push-Benachrichtigungen informieren. Leider zeigt es den Tweet noch nicht im Homescreen an. Aber ich lass mich ohnehin nur darüber benachrichtigen. Lesen und antworten werde ich wohl auch die nächste Zeit noch mit TweetDeck. ;-)

Update: im dritten Screenshot hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Den Haken hinter Tweets lasst ihr besser weg! Dieser bezieht sich nämlich auf die normale Timeline. Diese lass ich zwar nur alle 4 Stunden automatisch updaten, aber irreführend war die Benachrichtigung darüber trotzdem.

Kleine App-Empfehlung: WhatsApp

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Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich WhatsApp selbst entdeckt habe. Gehört hab ich zwar ab und an mal davon, aber ich dachte, es wär eine reine iPhone-App. Dem ist aber nicht so, es gibt auch eine Android-, Blackberry- und Symbian-Version. Sie ist also plattformübergreifend.

Ich verwende die Android-App jetzt knapp 2 Wochen auf meinem HTC Desire HD. Die App läuft permanent im Hintergrund, aber dass mein Akku dadurch übermäßig beansprucht wurde konnte ich nicht feststellen. Ach ja, installiert die App nur, wenn ihr eine Datenflatrate habt, denn alle Nachrichten werden übers Internet verschickt.

Das Programm lässt sich gar nicht so einfach beschreiben, es ist irgendwie Mischung aus SMS und ICQ. Vorweg, die Nachrichten in WhatsApp sind kostenlos aber mindestens genauso schnell und zuverlässig bei der Zustellung. Das erste Jahr ist WhatsApp komplett kostenlos, danach fallen 1,99 $ pro Jahr an. Das entspricht bei einem SMS-Preis von 19 Cent knapp 8 SMS. Aber das erste Jahr könnt ihr ja ohnehin einmal kostenlos testen.

Nachtrag: für’s iPhone kostet die App einmalig 79 Cent beim Runterladen. Fragt mich nicht, wieso das nicht einheitlich ist. Wahrscheinlich erlaubt das Steve das andere Preismodell nicht.

WhatApps Unterhaltung mit Uwe

WhatApps Unterhaltung mit Uwe

Wenn ihr eine Message verschickt und diese korrekt an den WhatsApp-Server übermittelt wurde, dann erscheint ein grüner Haken an der Nachricht. Zwei grüne Haken bedeuten, dass die Nachricht auch korrekt beim Empfänger ankam, jetzt muss er sie nur noch lesen. ;-)

Wie werden Kontakte gefunden?

Beim Installieren fragt die App eure Handynummer ab. Man bekommt dann einmalig eine herkömmliche SMS, nun wissen die WhatsApp-Server, dass die Handynummer zu dir gehört. Danach sucht das Programm einfach alle Kontakte aus deinem Telefonbuch anhand der Handynummer im Verzeichnis auf den WhatsApp-Servern und schon findet ihr die Leute in eurer Adressliste in der App. Kinderleicht also. Datenschutztechnisch sag ich mal naja, man versprich aber, die Telefonnummer niemals an Dritte weiterzugeben. Wichtig ist nur, dass ihr die Nummern im Telefonbuch im internationalen Format abgespeichert habt – also in dieser Form: +49 173 1234567. Gott sei Dank speicher ich ohnehin immer alle Nummer so!

Zurück zur App, es lassen sich nicht nur Textnachrichten gepaart mit unzähligen Smilies verschicken, auch Fotos, Videos, Audionachrichten, Standorte oder Kontakteinträge aus dem Telefonbuch können übertragen werden. Das mit dem Standort finde ich besonders praktisch, wenn man sich irgendwo in einer fremden Stadt treffen will, man sagt einfach “Ich bin hier” und übermittelt den Standort. Beim Gegenüber kommen dann die GPS-Daten an und man wird gefragt, wie die Daten geöffnet werden sollen. GoogleMaps, NAVIGON-Routenplaner, DB Navigator stehen bei mir zu Auswahl, um nur mal ein paar zu nennen.

Leider funktionierts bei mir nur mit der GoogleMaps, da aber perfekt. NAVIGON und die DB-App suchen nicht nach den GPS-Daten, sondern nach Straßen und Orten, die so heißen wie der Kontakt. Hier muss noch nachgearbeitet werden von WhatsApp.

Jetzt das tollste an der App.

Es ist die erste App, die ich gefunden hab, bei der ein richtiger Push-Dienst auch für Android angeboten wird. Einmal geöffnet und die App läuft irgendwo im Hintergrund. Anders als ICQ nervt sie nicht mit Meldungen wie “Verbindung zum Server verloren”, falls mal in ein Funkloch kommt. Kommt dann eine Nachricht rein, dann wird man folgendermaßen benachrichtigt. Auch ein Sound wird abgespielt, lässt sich alles einstellen.

So sehen die Push-Nachrichten aus.

So sehen die Push-Nachrichten aus.

Bei einem Klick auf Anzeigen kommt man direkt ins Chatfenster und kann unmittelbar antworten. Weitere Extras wie zum Beispiel die Eingabe Möglichkeit einer Statusnachricht erklären sich von selbst. Den solltet ihr wenigstens einmal ändern,  standardmässig steht er nämlich auf “Hey there! I am using WhatsApp”.

Vielleicht noch ein kleiner Kritikpunkt:

Im ersten Screenshot erkennt ihr ganz oben unter dem Namen “letzter Kontakt heute um 14.04 Uhr”. Dieser Zeitpunkt ist für alle Leute, die eure Handynummer im Telefonbuch haben sichtbar. Letzter Kontakt bedeutet, dass der User um diese Uhrzeit letztmalig eine Nachricht verschickt hat. Ich hab heute Morgen zum Beispiel ein paar meiner Kontakte durchgeschaut und mich darüber ein wenig darüber amüsiert, wer da um 4:22 Uhr noch wach war. ;-)

Und da die Frage bestimmt auftaucht.

Wie erstellt man Screenshots? Es sind keine root-Rechte notwendig, dafür aber ein PC und USB-Kabel. Die Anleitung dazu findet ihr hier. Danke für den Tipp Micha!

Gemeinsam TV schauen im Web2.0

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Diese web2.0-Menschen haben ja immer ein enormes Mitteilungsbedürfnis. Egal ob nun der Zug verspätet ist und das unbedingt getwittert werden muss, man bei Starbucks eingecheckt oder eben TV schaut. Für erstes gibt es noch keine spezielle Plattform, aber um einzuchecken gibt es mindestens 3 Plattformen. Foursquare, Gowalla und Facebook Places.

Für letzteres kannte ich bis etwa 2 Wochen auch noch keine Plattform, aber inzwischen nutze ich Miso relativ aktiv. Vom Prinzip her ist die Plattform relativ ähnlich aufgebaut wie Foursquare. Nur anstatt Venues (Orte) gibt es eben TV-Sendungen bzw. Filme. Für jeden Checkin gibt es Punkte und man kann bestimmte Anstecknadeln bekommen, sogenannte Badges. Der Punkte wegen mach ich’s aber nicht. Ich möcht einfach nur gute und interessante Sendungen im Fernsehen möglichst einfach der ganzen Welt teilen. Eine Art Live-Programmguide sozusagen, das reicht mir persönlich als Anreiz.

Wenn auch die Verbreitung in Deutschland noch eher gering ist, die gängigen TV-Sendungen findet man doch meistens schon angelegt und kann einfach einchecken. Oftmals kann man bei Serien sogar die Staffel und genaue Folge auswählen, muss halt nur vorher alles mal einer eingegeben haben.

Um die Inhalte entsprechen zu verbreiten lässt sich der Miso-Account mit Twitter und Facebook verbinden. Mit Gmail kann man den Account ebenfalls noch verbinden, aber Gmail nutz ich nicht aktiv, also hab ich das nicht gemacht.

Interessant wird das Ganze natürlich erst durch die entsprechenden Apps fürs Smartphone. Bisher gibt es die Apps für Android sowie für’s iPhone und iPad.

Bis auf eine Kleinigkeit, nämlich dass man über die App beim Neuanlegen von Sendungen kein Cover hochladen kann, funktioniert diese eigentlich recht zuverlässig. Wenn man eine neue Sendung anlegt, dann sollte man das also am besten über die Weboberfläche machen, dann klappt’s auch mit dem entsprechenden Cover.

Die Ansicht, kurz vor dem Einchecken auf dem Desire HD

Die Ansicht, kurz vor dem Einchecken auf dem Desire HD

Ähnlich wie auf Twitter kann man anderen Usern folgen, einer meiner Lieblingsfollower dort ist natürlich @TotallyTrash, ganz einfach weil wir einen ziemlich ähnlichen Geschmack haben ;-)

Was man noch verbessern müsste, das sind die automatischen Texte, die es bei Twitter und Facebook absetzt. Wenn man beim Einchecken kommentiert, dann geht es ja, aber gibt man nichts ein, dann steht da immer “Marco is watching“, hätte das aber gern in Deutsch.

Das Ergebnis auf Facebook

Das Ergebnis auf Facebook

Fazit: die Plattform hat auf jeden Fall Potential. Irgendwann baut Facebook die Funktion dann ähnlich wie bei Places komplett nach ;-)

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