Samsung-Reparatur Service

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Wird nur ein kurzer Blogeintrag. Letzte Woche musste ich bei Samsung anrufen, da ein Monitor bei uns zuhause den Geist aufgegeben hatte. Es leuchtete nur noch die blaue Power-LED. Bild gabs keins mehr.

Zum Glück gibt Samsung 3 Jahre Garantie auf die Teile. Bei 2 Jahren wär ich nämlich drüber gewesen. Da mein Monitor aber schon 2006 produziert wurde, musste ich noch die Rechnung an den Support faxen. Kein Problem soweit, ich musste nur eine Weile suchen, aber dann hab ich sie doch noch gefunden. Freitagnachmittag hab ich sie dann gefaxt aber leider vergessen zum nochmal Anrufen. Ich sollte nämlich eine Stunde nach dem Fax nochmal anrufen, damit ich alles voll in die Wege geleitet werden kann.

Das hab ich dann am Montag nachgeholt. Support bestätigte die Ankunft des Faxes und ich sollte den Monitor verpacken. Hatte ja gesagt, dass ich schon eine Schachtel finden werde, wo er reinpasst. War ja immerhin ein 21 Zoller, aber passende Schachtel wurde gefunden. Adressaufkleber würde der Paketbote von UPS oder DHL mitbringen.

Tjaaa am Dienstag stand dann plötzlich TNT vor der Tür, wollte was abholen hatte aber keinen Adressaufkleber dabei. Auch sonst hatte der Fahrer keinen Beleg oder ähnliches für mich. Er hat dann noch ewig mit seiner Zentrale telefoniert aber das brachte uns auch nicht wirklich weiter. Er hat uns dann von Hand quittiert, dass er Fahrer XY, mit Kennzeichen LB-YV 123 das Paket nach Weiterstadt mitgenommen hat. Um die Papiere wollte er sich Abends kümmern.

Ich hatte zwar ein ungutes Gefühl, denn ich kenn Paketdienste, am Ende wär das Paket namenslos im Depot bei TNT gestanden und keine Sau hätte mehr gewusst, wo es hin muss. Aber so war’s nicht. Weiterlesen »

Unternehmen im web2.0

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Es gibt Unternehmen, die setzen alles daran, um ganz coool und hipp zu wirken. Allen voran: 1&1 mit ihrem total nervigen Werbespott. Ja ihr kennt ihn wohl alle. Außerdem hab ich schon darüber gebloggt.

Alles in allem: total unglaubwürdig. Als würde jede Mail von ihm beantwortet werden. Genauso schlimm wenn man T-Mobile eine E-Mail schickt und bei Premiere wars auch so. Bei Premiere stand eigentlich immer Susanne König darunter. Und dann gibts andere Unternehmen, die machen nicht lang rum, investieren keine Millionen sondern machen einfach drauf los.

Da wär zum Beispiel @ProSieben auf Twitter. Dort kommuniziert man über wenige Zeichen direkt mit seinen Zuschauern. Beantwortet rasch kleine Fragen und mal unter uns: Lieber verfolge ich einen Nachmittag lang was @ProSieben twittert als das Nachmittags-TrashTV-Programm dort anschauen zu müssen :-D Nichts gegen ProSieben, wo soll ich sonst meine tägliche Dosis Simpsons herbekommen oder Scrubs oder #TaahM (kleiner Twitter-Insider..) ;-)

Und dann gibt’s da noch die ganz kleinen Unternehmen. Ja sogar Banken! Ich hätt’s nie für möglich gehalten, aber meinen letzten Beitrag über meine (schwäbische) Raiffeisenbank wurde in Österreich von der Raiffeisenbank Lustenau gelesen und in deren Blog verlinkt. Jeder Deutsche wird sich jetzt denken: eine RaiBa, die bloggt? Jaa das tun sie schon in Österreich. Die twittern ja sogar und in Facebook sind sie auch. Find ich beachtlich ;-)

Auch die Begrüdung hat was:

[...] Die Grundideen im Web 2.0 sind Mitreden, Mitbestimmen, Mitmachen, Einander Helfen, usw.

Erfahrene Raiffeisianer merken sofort, dass genau diese Werte auch die Grundlagen der Raiffeisen-Idee und der Genossenschaftsbanken sind. Der Kernsatz von F. W. Raiffeisen lautet: “Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele!” und das entspricht genau den Grundideen des Web 2.0.

Wir haben im Juni 2008 als eine der ersten Banken im deutschsprachigem Raum begonnen, das Web 2.0 für uns als Bank zu nutzen. [...]

Hier nachzulesen.

Weiß garnicht, was mich vorher mehr überrascht hat. Dass eine Bank all dies tut – oder, dass man dort zufällig auf meinen Artikel gestoßen ist. Gefreut hats mich trotzdem, und gleich dazu veranlasst nochmal zu bloggen.

Die Bahn: Baustellen, Verspätungen & wenig kundenorientiertes Verhalten

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Wieder einmal war ich auf die Deutsche Bahn angewiesen um von Würzburg nach Crailsheim zu kommen. Wie vielleicht ein paar wissen ist die Verbindung nicht gerade die schnellste. Für die 110km, die man mit dem Auto auf der A7 in weniger als einer Stunde schafft, braucht die Bahn mindestens 1h 50min. Wenn man eine ungute Verbindung wählt auch mal 1h 55min oder 2h 04min. Oder eben 2 Stunden und 55 Minuten. Ja richtig gelesen, knappe 3 Stunden für etwas über 100km, gut Bahnkilometer sind es über Ansbach wohl ein paar mehr.

An die 2 Stunden habe ich mich ja gewöhnt, schlafend, dösend, lesend, musikhörend… irgendwie bekommt man die Zeit schon um, aber bei 3 Stunden hört der Spaß definitiv auf. Doch lasst mich kurz erklären, wieso die Heimfahrt die letzten zweimal eine halbe Ewigkeit gedauert hat. Ich kann zwischen zwei verschiedenen Strecken wählen: über Ansbach oder über Lauda – von der Zeit her schenken sich beide Strecken nicht viel, von der reinen Fahrzeit ist die über Ansbach schneller, aber man hat immer 20 Minuten Aufenthalt in Ansbach, also schenkt es sich am Ende nichts mehr.

Meist nehme ich aber die Strecke über Ansbach, denn 20 Minuten sind zum Umsteigen sicherer als die 4-5 Minuten in Lauda und außerdem ist die Taubertalbahn über Satteldorf, Rot am See, Blaufelden, Schrozberg, Niederstetten, Laudenbach, Weikersheim, Elpersheim, Markelsheim, Igersheim, Bad Mergentheim, Königshofen und Lauda einfach nur Bimmelbahn hoch 10. Wenn man umsteigt, dann gehts mit der RE aus Stuttgart weiter und der nächste Bahnhof heißt gleich Würzburg Hbf, in umsteigefreien Regionalbahnen kommen noch die Halte in Gerlachsfeld, Grünsfeld, Zimmern, Wittighausen, Gaubüttelbronn, Kirchheim (Unterfr.),  Geroldshausen und Würzburg Süd dazu. Ich kann mir nach 3 Jahren immer noch nicht alle Unterwegshalte bis Lauda merken, die danach ja sowieso nicht. ;)

Der "Hauptbahnhof" in Lauda.

Der "Hauptbahnhof" in Lauda.

Also zurück zur Ansbacher Strecke. Die hatte ich am Freitagnachmittag vor 2 Wochen Richtung Heimat genommen. Leider hat die Bahn durch das Konjunktur-Programm des Bundes jetzt aber zuviel Geld und baut daher an allen Ecken und Enden. So war die Strecke irgendwo bei Ochsenfurt wieder einmal nur eingleisig befahrbar. Wer weiß, wie hoch die Auslastung auf der Strecke ist, der weiß, dass das nichts Gutes heißt. Aus Langeweile hab ich schon ein paar mal mitgezählt. 7-8 entgegenkommende Züge zwischen Würzburg-Heidingsfeld und Ansbach sind keine Seltenheit – und das bei ca. 60 Minuten Fahrzeit. Und so standen wir da vor 2 Wochen in Ochsenfurt – aufgrund von Bauarbeiten sollte sich unsere Weiterfahrt um ca. 5 Minuten verzögern. Gut 5 Minuten stören mich nicht, hab ich ja immer noch 15 Minuten zum das Gleis wechseln. Aber aus den 5 Minuten wurden ohne weitere Ankündigung ca. 20 Minuten.

Immer wieder lustig zu beobachten: nach ziemlich genau 7 Minuten fängt der erste im Abteil an zu telefonieren, heillos über die Bahn loszuschimpfen und dass man nochmal anruft, wenn man genaueres weiß. Und dann geht’s los. Noch 10-15 andere Personen machen es dem ersten nach und rufen auch alle daheim irgendwo an. Zu der Sorte gehör ich eigentlich nicht, denn wenn gebaut werden muss, dann muss man eben sowas in Kauf nehmen. Aber die Informationen in der Bahn, die waren wieder einmal sehr dürftig, genau genommen gab es garkeine. Unser Zugbegleiter hatte sich natürlich in Luft aufgelöst – wahrscheinlich irgendwo im Klo eingeschlossen, dass er ja keinen Fahrgastkontakt ertragen muss.

Wir standen jetzt schon ziemlich genau 35 Minuten in Ochsenfurt, als plötzlich die Durchsage kam, wir müssen jetzt noch kurz einen ICE passieren lassen und dann dürften auch wir weiter. Und tatsächlich, weitere 6-7 Minuten später ging es dann tatsächlich weiter. Im Schneckentempo durch die Baustelle und dann tauchte sogar noch der Zugbegleiter auf. Ein sehr unfreundlicher Zeitgenosse. Mein RE in Ansbach nach Stuttgart sei natürlich längst weg – ja doof bin ich auch nicht, 25 Minuten wartet kein Zug, aber in einer Stunde würde ein IC fahren. Ich gleich nachgefragt, ob er mir einen Vermerk auf der Fahrkarte machen kann, dass mein Nahverkehrs-Fahrschein durch Verspätung auch im Fernverkehr gilt. Da meinte er nur: nee des kann i ned, aber Sie haben in Ansbach eh 20 Minuten Zeit, gehen se in Bahnhof, da kann man ihnen eventuell helfen. Na vielen Dank auch für die große Hilfe. War ja nicht das erste Mal, dass ich so eine Umschreibung haben wollte und bisher hat das auch immer geklappt.

Also in Ansbach in der Bahnhof geschlappt und wollt dort schon rumstressen, aber dort hatte ich dann eine Nette erwischt. Anstandslos wurde auf dem Fahrschein vermerkt, dass RB1234 40 Minuten Verspätung hatte und ich jetzt IC123-Freigabe hab. Wenigstens das hat geklappt. Und so kam ich dann mit 60 Minuten Verspätung doch noch in Crailsheim an.

Westfrankenbahn. Die Bummelbahn schlechthin.

Westfrankenbahn. Die Bummelbahn schlechthin.

So jetzt zu der Heimfahrt diese Woche: da ich ja von den noch andauernden Bauarbeiten bei Ochsenfurt wusste, wollt ich das Problem umgehen und einfach über Lauda fahren. Die Fahrt fing dann aber auch schon gut an. “Wegen Warten auf Anschlussreisende verzögert sich die Abfahrt um ca. 5 Minuten” hieß es am Bahnsteig in klassischem Bahn-Deutsch. Und das war wahrscheinlich auch schon der Auslöser der ganzen Problems. Denn – was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste – zwischen Würzburg und Lauda wurden auch die Gleise erneuert und es stand auch nur ein Gleis zur Verfügung.

Das Warten auf die Anschlussfahrgäste in Würzburg muss dann aber alles durcheinander gebracht haben. Irgendwo mitten in der Pampa (a.k.a. Unterfranken) blieb der Zug nämlich stehen. Es kam sogar noch eine kurze Durchsage: “Wegen Bauarbeiten wird sich unsere Fahrt um wenige Minuten verzögern”. Erfahrene Bahnfahrer wissen hier – wenige Minuten, das kann alles heißen, denn der Durchsagensprecher hat nämlich selbst nicht die geringste Ahnung. Im besten Fall steht man nur 2 Minuten im schlechtesten sinds halt 20. Bei uns warens dann schließlich um die 10 Minuten. Wieder kam ein Zug entgegen und dann gings durch die Engstelle.

Sprich durch unsere Verspätung hats uns nicht mehr gereicht, vor dem andern Zug durch die Engstelle zu kommen und wir mussten warten. Da frag ich mich doch: warum wird in so einem Fall, wenn die Engstelle doch bekannt ist, ein Zug überhaupt 5 Minuten auf ein 3-4 doofe ICE-Fahrgäste warten gelassen, wenn dafür dann 50-70 Fahrgäste in Lauda den Anschluss in Richtung Bad Mergentheim/Crailsheim verpassen? Irgendwie sollte die Bahn hier andere Prioritäten setzen. Der eigentliche Auslöser für den Artikel war dann auch die Abfertigung in Lauda. Dass sich der Zugbegleiter nach dem 10-minütigen Halt wieder irgendwo in Luft ausgelöst hatte, brauch ich ja garnicht zu erwähnen, aber dass es außer “Nächster Halt Lauda, Ausstieg in Fahrtrichtung links” keine Ansage mehr gab, das fand ich schon ziemlich mau. Schließlich waren wir jetzt 10 Minuten zu spät in Lauda und es hätte vielleicht schon ein paar interssiert, was nun mit ihrem Anschluss ist.

Die Information gabs dann aber erst in Lauda. Über Lautsprecher kam die Durchsage, Fahrgäste Richtung Crailsheim mögen den Linienbus nach Bad Mergentheim nehmen. Super dacht ich mir, dann bin ich in MGH und dann? Also wollt ich gleich den Mister Lautsprecherdurchsage fragen: alles was ich zu hören bekam war: der Busbahnhof ist gleich da hinten, nach 50 m links. Das wollt ich aber garnicht wissen, ich wollt wissen, wie man von Bad Mergentheim nach Crailsheim kommt. War ich übrigens nicht der einzigste mit der Frage. Wurde aber nicht beantwortet. Dann lief er nämlich weg. Wir haben uns dann aber doch entschlossen zum ZOB zu laufen und dort auf den Bus zu warten.

RBS Linienbus

RBS Linienbus

Der kam dann auch gleich, nur hatte der Fahrer genau soviel Ahnung wie wir. Er sei kein Schienenersatzverkehr, er sei viel langsamer und wo wir wieder in Zug Richtung Crailsheim kommen, das kann er jetzt auch nicht sagen. Naja wenigstens hat er die Fahrkarte anstandslos anerkannt ;-) Und dann gings los im RBS Richtung Bad Mergentheim – ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert, da durfte ich auch 10 Jahre lang RBS fahren. Im Bus hab ich dann meine persönliche Fahrplanauskunft angerufen – ja ich versprech dir, bald hab ich auchn Handy, wo ich sowas selbst rausfinden kann, dann nerv ich dich nicht mehr – aber nach dem Anruf wusste ich nun, dass um 18:34 Uhr ein Zug von Bad Mergentheim nach Crailsheim fährt. Das war jetzt genau der Zug, der auch in Lauda eine Stunde später gefahren wäre. Wozu hat man also alle Fahrgäste schnell schnell in den Bus verfrachtet? Mir fällt dazu nur ein eine Begründung ein.

In Lauda hatte man schlichtweg keine Lust auf nervende Fahrgäste und so wurde alle schnell schnell in den Bus verfrachtet. Eine ziemliche Dreistigkeit wie ich finde. Für Fahrgäste aus Königshofen und Bad Mergentheim war dies ja sicherlich die bessere Lösung, aber warum sollten auch Fahrgäste nach Crailsheim dort einsteigen? Gut ich hab das schöne liebliche Taubertal mal von einer anderen Seite gesehen und war in Unter- und Oberbalbach, aber das wars eigentlich auch schon. Das Ganze bleibt mir ein Rätsel. Der Zug um halb 7 kam dann auch pünktlich und wir konnten einsteigen. Zum Glück gabs keine weiteren Vorkommnise mehr bis Crailsheim. Um 19:32 Uhr war ich dann endlich “fast” zuhause.

Der Bahn werd ich Teile aus dem Eintrag mal per E-Mail schicken, vielleicht bekomme ich wieder einen 5-EUR-Reisegutschein, wär ja besser als nichts. Aber wenigstens konnt ich den ganzen Schund jetzt mal irgendwo niederschreiben, hatte ja sowieso genug Zeit im Zug *g*.

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