Findet ihr das gerecht? Meine kleine Raiffeisenbank hat nur 2 Filialen und in beiden steht jeweils nur ein Automat zum Geld abheben sowie ein Kontoauszugsdrucker zur Verfügung. Automaten um Geld einzuzahlen gibt es nicht.
Ich besitze ein Onlinekonto (VR-GiroOnline) und für Tätigkeiten am Schalter muss ich pro Vorgang bezahlen. Dafür kostet mich die Kontoführung bei entsprechendem monatlichen Geldeingang nichts. Soweit so gut.

Volks- & Raiffeisenbanken (Bild: docpi / flickr.com)
Beim Geld abheben oder einwerfen einer Überweisung seh ich es ja vollkommen ein, beide hätte ich schließlich ja auch online am PC oder Geldautomaten machen können , aber dass mir beim Einzahlen auch noch 1 Euro berechnet wird? Das ist doch echt ein Sauerei!
Stellt gefälligst einen Automaten zum Einzahlen auf, dann werd ich den auch nutzen. Wahrscheinlich ist der Automat zu teuer und lohnt sich nicht, das sehe ich ja auch noch ein.
Aber dann hört auf, mir dafür Geld zu berechnen, wenn ich Geld zu Euch bringe!
PS: Auf Kommentare wie “Ach der eine Euro” könnt ihr gerne verzichten, mir geht’s hier ja um das Prinzip!
Es gibt Unternehmen, die setzen alles daran, um ganz coool und hipp zu wirken. Allen voran: 1&1 mit ihrem total nervigen Werbespott. Ja ihr kennt ihn wohl alle. Außerdem hab ich schon darüber gebloggt.
Alles in allem: total unglaubwürdig. Als würde jede Mail von ihm beantwortet werden. Genauso schlimm wenn man T-Mobile eine E-Mail schickt und bei Premiere wars auch so. Bei Premiere stand eigentlich immer Susanne König darunter. Und dann gibts andere Unternehmen, die machen nicht lang rum, investieren keine Millionen sondern machen einfach drauf los.
Da wär zum Beispiel auf Twitter. Dort kommuniziert man über wenige Zeichen direkt mit seinen Zuschauern. Beantwortet rasch kleine Fragen und mal unter uns: Lieber verfolge ich einen Nachmittag lang was twittert als das Nachmittags-TrashTV-Programm dort anschauen zu müssen
Nichts gegen ProSieben, wo soll ich sonst meine tägliche Dosis Simpsons herbekommen oder Scrubs oder #TaahM (kleiner Twitter-Insider..)
Und dann gibt’s da noch die ganz kleinen Unternehmen. Ja sogar Banken! Ich hätt’s nie für möglich gehalten, aber meinen letzten Beitrag über meine (schwäbische) Raiffeisenbank wurde in Österreich von der Raiffeisenbank Lustenau gelesen und in deren Blog verlinkt. Jeder Deutsche wird sich jetzt denken: eine RaiBa, die bloggt? Jaa das tun sie schon in Österreich. Die twittern ja sogar und in Facebook sind sie auch. Find ich beachtlich
Auch die Begrüdung hat was:
[...] Die Grundideen im Web 2.0 sind Mitreden, Mitbestimmen, Mitmachen, Einander Helfen, usw.
Erfahrene Raiffeisianer merken sofort, dass genau diese Werte auch die Grundlagen der Raiffeisen-Idee und der Genossenschaftsbanken sind. Der Kernsatz von F. W. Raiffeisen lautet: “Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele!” und das entspricht genau den Grundideen des Web 2.0.
Wir haben im Juni 2008 als eine der ersten Banken im deutschsprachigem Raum begonnen, das Web 2.0 für uns als Bank zu nutzen. [...]
Hier nachzulesen.
Weiß garnicht, was mich vorher mehr überrascht hat. Dass eine Bank all dies tut – oder, dass man dort zufällig auf meinen Artikel gestoßen ist. Gefreut hats mich trotzdem, und gleich dazu veranlasst nochmal zu bloggen.
Dieser Artikel wurde am
8. Januar 2010 um
17:37 Uhr von
mahrko veröffentlicht.
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Ich hab sonst ja immer nur über die großen Unternehmen wie zum Beispiel o2 gebloggt, aber man muss auch mal über die Kleinen bloggen
Heute über meine Bank, die Volksbank Raiffeisenbank Oberes Bühlertal.
Da stand ich nun, ich armer Thor – letzten Montag beim Kaufland an der Tankstelle. Im Portmanier gerade mal noch 50 EUR aber schon für 75 EUR Diesel getankt. Ja klar ist ja normal kein Problem, man zahlt ja mit Karte. Dummerweise hatte ich aber den Jahreswechsel irgendwie verpeilt – genauer gesagt, dass meine EC-Karte nur bis 2009 gültig ist. Als ich dann beim Bezahlen war und das Terminal meldete “Karte verfallen” – da fiel es mir wieder ein. Irgendwann im Dezember war eine Benachrichtigung zwischen den Kontoauszügen, ich soll doch mal vorbei kommen, es würde eine neue EC-Karte für mich bereit liegen. Na super, hat ich irgendwie wohl wieder erfolgreich verdrängt.
Zum Glück saß meine Freundin noch im Auto, Nicky hat dann erstmal mit ihre Karte ausgeholfen und für mich bezahlt. Danke Schatz – wär sonst echt dumm da gestanden…
Jedenfalls hab ich dann am Nachmittag noch eine kurze E-Mail an einen Bekannter, der bei der örtlichen Raiffeisenbank arbeitet eine E-Mail geschrieben und gefragt, ob er nicht so gut sein und mir die Karte nicht zuschicken könnte, da sich die Öffnungszeiten und der Feiertag am 6. Januar so schlecht mit meinen Planungen kombinieren ließen. Außerdem war ich auch ein bisschen zu faul, war ich im Dezember ja auch schon
Zack, Montagabend stand er dann vor der Tür und hat die Karte persönlich auf seinem Heimweg bei mir vorbei gebracht. Ich selber war nicht da, aber er hat wirklich mitgedacht. Es lag nicht nur die Karte im Umschlag, sondern auch gleich noch der Spezialstift zum Unterschreiben

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk?
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Dieser Artikel wurde am
7. Januar 2010 um
12:55 Uhr von
mahrko veröffentlicht.
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