QR-Codes im guten alten Videotext…

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Wenn der QR-Code jetzt noch lesbar wäre, dann wär wohl das Ende des Videotextes endgültig besiegelt! Nochmal Glück gehabt. Auf die nächsten 30 Jahre Videotext!

QR-Code im Kanal "BBC World".

QR-Code im Kanal “BBC World”.

Eine kurze Suchanfrage bei Google zeigt aber, ganz so innovativ ist die BBC dann doch nicht – “Marktführer” RTL hat es bereits vorgemacht. Oder zumindest versucht.

(via: nach einem Hinweis von @fiete_stegers darauf gestoßen und sicherheitshalber nochmal selbst nachgeschaut.)

Links der Woche (KW32): Assi-TV, verpixelte Sportwerbung, ARD-ZDF- Onlinestudie, Trennung von Staat & Kirche

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Kaum zu glauben, schon wieder ist eine Woche vorüber. Diese Woche geht’s in den meisten Links um TV oder Social Networks. Beginnen wir mit….

  • Voyeurismus-Fernsehen: Öffnen Sie dieser Frau nie die Tür! (via spiegel.de)
    Britt Hagedorn oder Vera Int-Veen wollen Ihnen helfen? Obacht! Die Damen tun nur so, um sich dann gnadenlos an Ihrem Elend zu weiden. Eine wahre Armada dieser fiesen Voyeurismusmaschinen hält derzeit Einzug ins Privat-TV. Ein Überblick – von der Deko-Terroristin bis zur sadistischen Samariterin

Sehr langer und sehr ausführlicher Artikel, den sich alle RTL- und RTL2-Zuschauer unbedingt mal durchlesen sollten, damit sie überhaupt mal wissen, was für eine Scheiße sie den ganzen lieben langen Tag lang anschauen! Sat.1 bekommt auch noch ein bisschen sein fett weg. Dieser ganze Rotz von Scripted Reality!

 

Ein Kommentar von Karsten Polke-Majewski auf ZEITonline, zu den Forderungen, die hilflose Minister eben weltweit* so fordern, wenn sie ratlos sind. Mit dem selben Thema hat sich auch Thomas Knüwer auf indiskretionehrensache.de auseinander gesetzt. Er kommt zum Schluss: “Wer Social Networks abschalten will, muss auch Bücher verbrennen!” Außerdem wurde bekannt, dass viele der Aufständischen in London mit dem Fahrrad von Stadtviertel zu Stadtviertel gefahren sind. Daher find ich den Ansatz mit dem Fahrradverbot eigentlich recht gut. Mehr dazu im Deutschlandradio (MP3). (* außer in Norwegen)

 

  • taz verpixelt Werbung auf Sportfotos (via blogs.taz.de)
    Die Werbung ist, egal wo wir hinkommen, immer schon da. Wir sind umzingelt von Slogans, Botschaften, Labels und Firmenkennzeichen. Wir sind derart daran gewöhnt, uns in einem Werbewust zu bewegen, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, wie sehr uns die Bilderwelt prägt, beeinflusst, ja vielleicht auch indoktriniert.

Dass Werbung im Sport überall ist, das dürfte irgendwie jedem schon einmal aufgefallen sein. Ein Mercedes-Logo auf dem Trikot, naja was solls, man hat sich dran gewöhnt, aber die Ausmaße werden immer schlimmer. Am meisten stört mich sich bewegende Bandenwerbung. Neu war für mich, dass die Presse im Gegensatz zu den TV-Sendern die Werbung einfach wegpixeln darf. Behauptet jedenfalls die taz und macht das jetzt 2 Wochen lang. Werde ich mal beobachten…

 

  • Kompaktfassung: Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 (via gutjahr.biz/blog)
    Über 73% der Deutschen sind online. Das übertrifft die Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl. Politik, Wirtschaft, Religion – keiner kommt mehr am Internet vorbei. Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 gibt Aufschluss darüber, wer im Netz den Ton angibt und wer zu den Verlierern dieser Entwicklung zählt.

Im Original 40-50 Seiten stark, das lesen sich wahrscheinlich die wenigsten durch, aber ich glaube Richard hat die wichtigsten Fakten ganz gut in seinem Blogpost rausgeschrieben, außerdem gibt es im Blog auch noch ein Videointerview. Dass da nicht nur Quatsch drin steht kann ich vielleicht am besten an diesem Punkt belegen: Wendepunkt: […] Über Handys, Smartphones oder Organizer gehen inzwischen 16% ins Netz, womit sich deren Anteil gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hat (2010: 8%).

Hat man mich vor guten 2 Jahren meist noch belächelt, was braucht man denn Internet auf dem Handy vergeht im Moment fast keine Woche, in den ich von Freunden, Bekannten nach Tarif- und Handytipps gefragt werde. Alle wollen sie mobil ins Internet ;-)

 

  • Trennung von Staat und Kirche? Um Gottes Willen! (via spiegel.de)
    Glauben ist Privatsache, Staat und Kirche sollten konsequent getrennt werden: Für dieses politische Ziel macht sich der Jungsozialist Oliver Lösch in der SPD stark – und stößt auf erbitterten Widerstand. Unterstützung für seine Sache kommt überraschend vom politischen Gegner.

Habt ihr gewusst, dass die Kirchen Jahr für Jahr 500 Millionen vom Deutschen Staat bekommen, quasi einfach so? Dass sie diverse Steuerprivilegien haben und dass Vater Staat ihnen auch noch gratis den Mitgliedsbeitrag einzieht von den Bürgern? Und wehe diesen Zustand will mal einer antasten, dann distanziert sich die liebe SPD lieber ganz schnell von ihren eigenen Leuten! Besonders die zweite Seite des Artikels ist lesenswert.

 

Und zum Abschluss noch ein nettes Video aus Südafrika, Mädchen sollte sich vorab vielleicht ein Taschentuch holen. Achja nächste Woche wirds wohl keine Links der Woche geben. Ich verreise…

 

Links der Woche (KW29): Ghostwriter- Gehalt, Sarrazin in Berlin, Arbeitsmethoden bei RTL & persönlicher Newsaggregator

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Ich weiß noch nicht, ob ich das so regelmäßig wie der Hubert machen werde, aber ich fange einfach mal damit an.

 

  • Tipps vom Ghostwriter (via ZEIT.de)
    Wie schreibt man schnell eine gute wissenschaftliche Arbeit? Unser Interviewpartner muss es wissen. Er wurde jahrelang dafür bezahlt.

Interessant zu Lesen, aber mal unter uns. 25 Euro für eine DinA4-Seite wissenschaftliche Arbeit: da bekomme ich ja für einen Trigami-Artikel bei mir im Blog mehr Geld – und da werden nur 300 Wörter verlangt. Und bei 2 Wochen Arbeit, da schafft er gerade mal 2 Arbeiten pro Monat, macht dann 2000 Euro. Der verkauft sich viel zu billig. Doch kein so helles Köpfchen. Aber ruhig den ganzen Artikel lesen. Lohnt sich!

 

  • Essen und essen lassen (via ZEIT.de)
    Warum es besser gewesen wäre, Thilo Sarrazin einen leckeren Döner zu servieren.

Man kann schon ein wenig erkennen, ich hab eine Lieblingszeitung. Der letzte Absatz bringt es am besten auf den Punkt, daher zitiere ich ihn: “Und dennoch: Liebe Kreuzberger, beim nächsten Mal weniger Hysterie. Es müssen ja keine Rosen sein. Aber gebt dem Mann bitte einen ordentlichen Döner, einen bequemen Stuhl. Und redet mit ihm.

Damit ist zu dem Thema eigentlich alles gesagt. Leider machen BILD, RTL und Co. wieder eine große Story daraus. Kennt man ja.

 

Einmal VSDL bitte – und was daraus wurde. Scheinbar hat die Telekom keinen zahlenden Kunden (insbesondere Firmenkunden mehr nötig. Macht ein wenig traurig beim Lesen. In Teil 2 scheint sich das Blatt aber doch noch zu wenden. Aber nicht zu früh freuen, die Telekom ist Spezialist für Sachen verbocken… ;-)

 

Gerade noch über bild.de gelästert und schon verlinke ich auf sie. Aber wirklich nur ausnahmsweise, denn ihnen wurde Originalmaterial von einem RTL-Dreh zugespielt. Einfach nur das Video angucken, den Text braucht man auf bild.de ja nicht lesen.

 

  • summify.com – Marco Bereth’s Summary

Und dann möcht noch einen Dienst vorstellen. summify.com aggregiert meine persönlichen News, also im Prinzip ähnlich wie paper.li. Nur  paper.li mochte ich nie, da es mir viel zu unübersichtlich war, außerdem waren gefühlte 50% davon immer irgendwelchen US-Techblogs.

Bei summify ist es deutlich übersichtlicher und  bei mir errechnet es jetzt morgens und abends jeweils um 6 Uhr die sieben wichtigsten Links aus meinen Netzwerken und schickt mir eine E-Mail, außerdem setzt es einen Tweet ab (vielleicht schalt ich das wieder ab, weiß noch nicht). Jedenfalls muss man dem Dienst dazu Zugriff auf die Timeline bei Twitter und Facebook geben. Außerdem untersucht es meine abonnierten RSS-Feeds über den GoogleReader. GooglePlus wird noch nicht unterstützt, aber kommt bestimmt noch.

Ich nutze es nun schon ein paar Tage und meistens war es so, dass ich 5 von 7 Artikeln schon kannte. Also waren es ohne Frage für mich relevante Links. So verpasse ich an Tagen, an den ich nicht rund um die Uhr vor dem PC sitze, hoffentlich trotzdem nichts wichtiges. Wie oft die Zusammenstellung  pro Tag erstellt werden soll und ob nun 5 oder 10 Links rein sollen, das lässt sich alles individuell einstellen.

 

Nächsten Artikel gibt es dann vielleicht wieder am Freitag. Mal sehen. Mal sehen, was sie so ansammelt…

 

Zu Besuch bei stern.TV “Winken ist mdr!”

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Eine Tag nach Rückkehr aus Karlsruhe gings am Dienstag in aller Früh schon wieder hinaus in die weite Welt. @michaelumlandt und ich wurden zum 23. Medienforum.NRW eingeladen und hielten dort einen Workshop. Keine Angst, darüber werde ich jetzt nicht bloggen, das hat die @evabraham nämlich im offiziellen Blog des #mefo11 schon getan.

Den Brückentag am Donnerstag wollte ich nutzen und so bin ich einfach noch eine Nacht länger in Köln geblieben. Mittwoch-Nachmittag sah ich dann, dass ein ehemaliger Kommilitone aus Würzburg wohl auch in Köln sein muss, denn außer in Köln kenne ich kein Schokoladenmuseum ;-)

Facebook Checkin in Köln...

Facebook Checkin in Köln...

Sofort über Whatsapp angeschrieben und so erfahren, dass er wirklich in der Domstadt am Rhein ist und am Abend noch einen Besuch bei der stern.TV-Aufnahme in Hürth plant. Ich wurde gefragt, ob ich mit will und daraufhin hab ich über die Homepage vom Ticketservice noch eine Karte zu bekommen. Leider waren schon alle Tickets vergeben, aber ich war hartnäckig und hab noch angerufen. Ein Ticket gabs noch, sofort zugeschlagen und abends um 22.15 Uhr konnte man mich dann auf RTL “bewundern”. Und ich hab mich an die Regeln gehalten. “NICHT WINKEN!”, gewunken (oder für Nicht-Schwaben: gewinkt) wird nur beim mdr, so Hallaschka noch kurz vor der Sendung.

Rechte an dem Bild hab ich eigentlich alle an Herrn Jauch abgetreten, aber ich binds trotzdem ein. © RTL
Rechte an dem Bild hab ich eigentlich alle an Herrn Jauch abgetreten, aber ich binds trotzdem ein. © RTL

Bevor ihr jetzt alle gleich kommentiert, ich weiß natürlich, dass der Moderator nicht mehr Jauch heißt, aber er produzierts immer noch. Und der neue Moderator Steffan Hallaschka ist übrigens richtig cool und verdammt groß. Kurz vor der Livesendung hat er mich gefragt, wieso ich heute Abend hier bin. Dann musste auch die Facebook-Checkin-Geschichte erzählen, über die ich jetzt blogge. Ich saß wohl etwas ungünstig oder er kannte die Story bereits, wer weiß, vielleicht überwacht RTL meine Privattweets. Man weiß es nicht. ;-)

Jedenfalls hat er Thomas (ebenfalls kariertes Hemd, rechts neben mir, dazwischen sitzt noch seine Freundin) dann auch noch angesprochen und mit auf das Bühnenpodest genommen. Der Moderator suchte ein Lichtdouble und so musste er einmal rausgehen und durfte dann durch die große stern.TV-Schiebetür wieder reinkommen. Thomas die alte Rampensau wollte übrigens gar nicht mehr runter von der Bühne, wurde dann aber 2 Minuten vor Beginn der Livesendung doch noch auf seinen Platz verwiesen. Ein echt genialer Sendungsauftakt!

Übrigens: Thomas hatte weiße Socken zu schwarzen Schuhen und schwarzer Hose an. Hätte Jauch noch moderiert, er wäre sicherlich hochkant aus dem Studio geflogen.

So und jetzt nochmal an die alten Nörgler: ohne den Checkin auf Facebook-Places hätten wir uns nie spontan in diesem sogenannten Real Life verabredet! Ich hätte einen nur halb so genialen Abend gehabt und wär auch nicht bei stern.TV gewesen. Und falls ich dir den Artikel geschickt hab, weil du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass dich mein Eingechecke nervt, dann blend mich doch einfach aus. Ich werd jedenfalls nicht mit dem Einchecken aufhören! ;-)

Nachtrag: natürlich könnt ihr mir jetzt Gegenbeispiele nennen, dass es auch ohne Location Based Services klappt, braucht ihr aber nicht, weiß ich selber, hatte ich erst letzten Samstag in Karlsruhe. Passiert aber nur einmal in 10 Jahren, das ist der Unterschied!

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