Sechster Tag: Schloss Drottningholm

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Auch wenn die Nacht von Samstag auf Sonntag etwas kürzer ausfiel, ich wollte auch keinen Fall meinen letzten vollen Tag in Stockholm verschlafen, dafür war mir Stockholm zu teuer. Und so quälte ich mich irgendwie doch wieder morgens um halb 9 aus dem Bett. Nach dem Frühstück dann wieder der obligatorische Gang zum Fenster am Ende des Flurs, ich musste doch das Wetter checken. Hab ich ja schon erzählt, sowohl mein Zimmer als auch der Frühstücksraum hatten nämlich keins. Und siehe da! Ich strahlte über das ganze Gesicht, der Regen war weitergezogen und die Sonne blitzte schon durch.

Schnell zurück, wie jeden Morgen noch 2 Äpfel im Frühstücksraum abgezockt und mich mit der U-Bahn aufgemacht nach Brommaplan und von dort einen Bus (Linie 176,  177 oder 301 bis 323) nach Drottingholm Slottet genommen. So genau wusste ich nicht, in welche Richtung der Bus fahren sollte, aber machts wie ich. Folgt der Touri-Meute, irgendeiner wirds schon wissen. Hat dann auch geklappt. Nach 5 Minuten Fahrt kommt man direkt ans Schloss.

Drottningholm Schloss vom Park aus gesehen.

Drottningholm Schloss vom Park aus gesehen.

Von außen viel schöner als das Schloss in der Altstadt, aber schon im Treppenhaus machte sich etwas Ernüchterung breit bei mir, nicht weil es nicht genauso prunkvoll gewesen wär, nein Fotografieren verboten. Ich habs wieder mal nicht eingesehen und hab mit der Kamera vor der Hüfte trotzdem Bilder gemacht. Sind halt nicht immer gerade die Bilder. Nachdem ich mit den Innenräumen durch war ging es in den Schlosspark. Riesengroß! Teilweise war er abgesperrt, denn in diesem Schloss lebt die Königsfamilie. Die Betreten-verboten-Schilder waren übrigens auf Schwedisch, Englisch und Deutsch angebracht, die werden schon wissen warum.

Ganz am Ende der Parkanlage befindet sich der Chinesische Pavillion. Das muss man sich vorstellen wie ein kleines Lustschlösschen. Arg viel mehr als Kaffee getrunken und Billard gespielt wird der König dort nie gemacht haben. Zusammen mit dem Schlosstheater wurde die Anlage als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

So war klar, dass ich das Schlosstheater auch unbedingt noch sehen wollte. Dies ging aufgrund der strengen Brandvorschriften nur im Rahmen einer Führung. Und jetzt ging es mir wieder wie in Budapest. Die Führung auf Deutsch hatte ich verpasst und 40 Minuten auf die Englische wollte ich nicht warten. Kurzerhand hab ich mich dann für italienisch entschieden.

Bevor die Führung losging hatte ich aber wieder mal tierisches Glück. Wachwechsel. Ohne es zu Planen war ich wieder genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich hab sogar die komplette Zeremonie mitgefilmt, aber irgendwas muss schief gegangen sein. Das Video wurde scheinbar nicht korrekt abgespeichert auf dem Handy. Nichts mehr da.

Wachwechsel. Die Königsblauen wurden von den Dunkelblauen abgelöst.

Wachwechsel. Die Königsblauen wurden von den Dunkelblauen abgelöst.

Zurück zum Schlosstheater: ich sprech vielleicht 5 Wörter italienisch, aber wenn man weiß, was molto und bella / bello / bene heißt, dann hatte man eigentlich schon gut 50% der Erklärungen verstanden. Die Zahlen hab ich auch noch halbwegs verstanden und ansonsten hat sie ja immer überall hingezeigt bei ihren Erklärungen, sodass ich sogar kapiert hab, dass die Konkubinen auf der Empore hinter der Sichtschutzwand sitzen mussten. Richtig cool fand ich auch die Wind- und Gewittermaschine. Über eine große Anlage hinter oder über der Bühne konnten mit einer Art Orgel Windgeräusche und Donner gemacht werden. Und das schon im 18. Jahrhundert.

Einen guten halben Tag solltet ihr für die gesamte Anlage schon einrechnen. Gegen 14.30 Uhr bin ich dann mit dem Bus wieder zurück Richtung U-Bahnstation, es sollte nach Vaxholm gehen.

Die Bilder, wisst ihr ja schon: Picasa-Album.

Stockholm - Sechter Tag: Schloss Drottningholm

Bilder aus der Schlossanlage in Drottningholm.

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Fünfter Tag: Kutschenmuseum im Schloss

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Nachdem der Wetterbericht eigentlich schon 3 Tage lang Regen meldete, war es am Samstag “endlich” so weit. Ich durfte einen richtig schmuddeligen Regentag in Stockholm erleben. Darauf hatte ich gewartet und mir die doch extra die Museen aufgehoben für einen Regentag. Gleich am Morgen gings dann ins Kutschenmuseum im Königlichen Schloss. Leider war’s dort sehr dunkel, sodass das Fotografieren nicht ganz einfach war.

Aber der Besuch hat sich gelohnt, normalerweise sieht man solche Kutschen ja nur im Fernsehen, wenn wieder mal eine königliche Hochzeit stattfindet und von 5 Sendern parallel übertragen wird. Zum Kutschenmuseum gehörte auch noch ein Bereich, in dem Kleider, Kinderspielzeug und Rüstungen sowie Waffen ausgestellt wurden. Im Nachhinein ärger ich mich, dass ich mir keinen Audio-Guide für 2 Euro extra ausgeliehen hab.

Ein wahres Schmuckstück!

Ein wahres Schmuckstück!

Im Anschluss daran hab ich noch die Schatzkammer, ebenfalls im Schloss, besucht. Bilder durfte man dort leider keine machen. Ausnahmsweise hab ich mich auch mal daran gehalten. Es war eh wieder dunkel und alles hinter Panzerglas, da wären die Fotos ohnehin nichts geworden. Wenn ihr eine Stockholm-Card habt, geht rein. Habt ihr keine und müsst Eintritt bezahlen, lasst die Schatzkammer weg. Der Preis ist einfach zu hoch!

Bilder wie immer auch im Picasa-Album. Gegen halb 11 bin ich dann wieder Richtung Tunnelbana-Station Slussen auf Södermalm gelaufen. Im Nieselregen, hatte ja noch was vor. Mehr dazu im nächsten Eintrag.

Stockholm - Fünfter Tag: Kutschenmuseum im Schloss

Bilder aus dem Kutschenmuseum im Königlichen Schloss.

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Vierter Tag: Stockholmer Schloss & Kapelle

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Nachdem ich Östermalm wieder verlassen hatte, war das Stockholmer Schloss der nächste Punkt auf meiner To-Vistit-Liste. Das Kungliga Slottet befindet sich auf Stadsholmen, der Altstadtinsel. Heute Nachmittag hab ich irgendwo gelesen, dass die Insel der Gamla Stan (Altstadt) eigentlich Stadsholmen heißt. In all meinen Stadtplänen stand aber immer nur Gamla Stan, sodass ich davon ausging die Insel heißt auch so. Das nur zur Info, falls ich es mal falsch geschrieben hab in den bisherigen Blogeinträgen.

Der Parkettboden in einem der Schloss-Säle

Der Parkettboden in einem der Schloss-Säle

Wenn man auf Skeppsholmen steht und auf das Schloss guckt, dann finde ich, es sieht es unscheinbar aus, wie einer großer brauner Kasten. Von den anderen Seiten und von innen macht das Schloss aber deutlich mehr her. Schön fand ich, dass in den königlichen Räumen das Fotografieren erlaubt war. Führung hab ich keine gemacht, ich mags nicht, wenn man immer in einer 30er Gruppe zusammen in die einzelnen Zimmer “einmarschiert”. Deswegen hab ich lieber auf die Führung verzichtet und habs auf eigene Faust besichtigt. Audioguide gabs hier keinen. Schade. Bevor ich in den Innenräumen war, hab ich noch die Grundmauern des altes Schlosses “Tre Kronor” aus dem 13. Jahrhundert angeschaut, das 1697 abbrannte. Um Bilder machen war es da unten aber leider zu dunkel. So blieb der Foto ausnahmsweise mal in der Tasche.

Nach den Innenräumen bin ich noch in die Schlosskapelle. An der Außenfassade lässt sich die Kapelle nicht erkennen, der die Fassade des Palastes sieht nämlich überall gleich aus. Als ich dort wieder rauskam war gerade Wachwechsel im halbkreisförmingen äußeren Schlosshof. Sehr gewöhnungsbedürftig, wie alle brav ihren Spruch aufsagen und dann abtreten. Mir taten die Wachen ehrlich gesagt leid, den ganzen Tag nur auf derselben Stelle stehen und nicht rühren. Für mich wär’s nix!

Bilder findet ihr natürlich wieder bei Picasa, nächste Station waren dann die Kirchen in Gamla Stan.

Stockholm - Vierter Tag: Stockholmer Schloss

Bilder aus den Räumen des Stockholmer Schlosses sowie der Schlosskapelle.

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Rückblick auf Trip #2: Frankfurt Flughafen und Heidelberg

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So, nachdem ich heute Nachmittag schon mal kurz aus dem ICE von Frankfurt nach Mannheim gepostet hab, nun den richtigen Eintrag von Tag Nummer 2.

Also los gings heute morgen eigentlich um 7:56 Uhr, da ich aber spät dran war, hatte ich geschaut, ob der Zug auch pünktlich ist, im Internet stand, dass der Zug 5min verspätet sein soll. War er dann leider doch nicht, wurde noch im Bahnhof von so einem blöden FAZ-Menschen angelabert, der mir ein Abo aufschwätzen wollte, bis ich den abgewimmelt hatte und am Gleis war wars dann 3 Minuten vor 8. Aber der Zug war schon weg, naja egal. Fuhr ich halt mit dem nächsten ICE keine halbe Stunde später zum Frankfurter Flughafen. Bin ich eben erst zum Flughafen und nachmittags nach Heidelberg, geplant wars eigentlich andersrum.

Im Zug von Würzburg nach Frankfurt saß ich wieder mal 6er-Abteil, da hab ich von einem Labersack alles über Investitionen über 15 Mio. bei der BASF gelernt. Außerdem kann seine Azubi-Mädel keine Hotels buchen, die dumme Nuss  :-D

Die bucht ihm immer autobahnnahe Hotels und er fährt doch mit dem Zug, deshalb bucht er seine Hotels jetzt wieder selbst *g* Außerdem hat er von der S7-300 geschwärmt und die S7-200 sei ein dummes Teil. Ab da hab ich nur noch geknickt ab und zu mal. Hoffentlich hat der Depp nicht gemerkt, dass ich ihm eigentlich gar nicht wirklich zugehört hab, sondern seinen Müll auf dem Laptop mit getippt hab*gg* naja wär auch egal, seh den eh nie wieder, hoff ich doch…

Mein ICE heute Morgen ist übrigens um 6:22 Uhr in Regensburg gestartet und fuhr dann über Nürnberg, Frankfurt und das Ruhrgebiet, Münster, Hamburg bis Kiel, Fahrzeit 11 Stunden hehe, regulärer Fahrpreis 183 EUR*g* mit umsteigen wär Regensburg – Kiel aber auch in 7 Stunden machbar.

Im Zug ist mir dann relativ schnell aufgefallen, dass ich schon wieder keine Kopfhörer eingepackt hatte, vielleicht denk ich ja morgen dran :) In Frankfurt war ich dann natürlich auf der Besucherterrasse im Terminal 2 und hab aufs Vorfeld fotografiert. Als ich nach ner Stunde schon über 250 Bilder hatte war ich selbst ein bisschen geschockt, was mich aber nicht dran gehindert hat fleißig weiter zu machen.

Frankfurter Flughafen

Frankfurter Flughafen

Irgendwann so gegen 13 Uhr hab ich dann “Mittagspause” gemacht, 2 Cheeseburger und W-LAN beim Mc reichen mir dafür *g*. Da hab ich dann die Fahrt rausgesucht nach Heidelberg, bis Mannheim ICE natürlich, dem hat solang W-LAN während der Fahrt funktioniert, von da stammt der erste Eintrag heute. Als ich dann mit der S-Bahn im Heidelberger Bahnhof ankam, hab ich mir erstmal den Spaß gemacht wieder einmal nachzufragen, ob meine Karte auch in Straßenbahn gilt. Diesmal (hab schon 3mal irgendwo gefragt) die erstaunliche Antwort, nach Rücksprache mit 3 Kollegen, keiner wusste es wirklich, die Antwort, “dass sich nicht bundeseigene Bahnen ja wohl auf Straßenbahnen beziehe”. Wollt ich schriftlich haben, aber sei nicht möglich, waren sich die Experten wohl doch nicht so 100% sicher *g*

Mir wars egal, bin dann Straßenbahn gefahren in die Altstadt rein, wenn ich kontrolliert worden wär, dann hätt ich die alle zum Bahnhof und meinen 3 Experten geschleppt, wollt aber keiner was.

Allgemein war Heidelberg heut sehr sehr billig, hab genau 1 € für eine Colaflasche ausgegeben, aber da waren noch 15 Cent drauf, die bekomm ich ja wieder *g* – halt stimmt nicht. 60 Cent (1 € Normalpreis, Studenten 50 Cent) hab ich noch gezahlt, für den Turmaufstieg in der Nähe von der alten Neckar-Brücke. Das wars dann aber, Bergbahn hoch zum Schloß fand ich zu teuer, 6 € für 1 Kilometer da hoch, bin ich die dreihundert-noch-was Stufen gelaufen.

Heidelberger Schloß

Heidelberger Schloß

Und beim Hochlaufen hat mir einen Frau, die grad runterkam ihre Eintrittskarte fürs Schloß geschenkt, die würde den ganzen Tag gelten. Wieder 3 € gespart *g* oben angekommen hab ich aber gesehen, dass die Karte eingerissen war, habs aber einfach trotzdem probiert, dem Kontrolleur die Karte so gegeben, dass er die andere Seite einreißt – hat geklappt…

Also da im Schloßhof auch noch rumgelaufen, das Foto hat übrigens ein netter Japaner gemacht, den hab ich gefragt, weil er selber 2 Kameras um Hals hatte: 1. der klaut mir meine sicher nicht wenn er schon 2 hat und 2. dem Freak braucht man nix erklären, Japaner können alle fotografieren. Außerdem ist fand ich den GBOT-Faktor in Heidelberg extrem hoch, was man auf den Bildern (zweites Bild) sicher auch sieht.

Ich auf dem Heidelberger Schloß, fotografiert von einem netten Japaner

Ich auf dem Heidelberger Schloß, fotografiert von einem netten Japaner

Irgendein hübschen Mädel, das da schon posiert hat

Irgendein hübschen Mädel, das da schon posiert hat

Außerdem muss ich noch erwähen, dass ich heute 2 Mädels kennen gelernt hab, Carolina aus Chile und Sabine aus Australien. Mit der ersten hab ich in Heidelberg am Bahnhof und Zug geredet und mit der zweiten die ganze Fahrt von Frankfurt nach Würzburg – immer auf Englisch *g*

And I promised Sabine to wrote a little bit in English for her, that she also could read it. But that’s enough now, please translate the relic with Google or look at the pictures, some are here in the blog and many many more here in my online photo book…or I have a better idea, you told me that you like languages, so… you have to learn German :-)

PS: I have 2 special pages for you *lol* Umweltzone (in German) and Dosenpfand (in Englisch)

Pictures of Frankfurt Airport you will find here, but I uploaded only 54 *g*
And 57 pictures of lovely Heidelberg you will find here.

And here’s your picture…

Sabine in ICE from Frankfurt via Würzburg to Munich

Sabine in ICE from Frankfurt via Würzburg to Munich

So jetzt macht ich wieder auf deutsch weiter, aber ich glaub ihr habt auch kapiert wo man die Fotos sehen kann. Aber das war eigentlich alles von heute. Zum die Galerien angucken nehmt ihr am besten das Plugin hier, nennt sich Piclens und gibts für Firefox und InternetExplorer oder einfach die Diashow auf der Seite, die ist eigentlich auch gut :)

Ach soo ja.. morgen soll’s nach Berlin gehen *g*

Meine Bahn-Statistik Trip #2: insgesamt:
Bahnkilometer: 441,3 km 1378,9 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 05h 45min 15h 02min
Regulärer Fahrpreis: 104 EUR 289 EUR
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