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Direkte Bürgerbeteiligung ist ja schön und gut, auch wenn sie im Fall vom Stuttgart21 wohl gut und gerne 10 Jahre zu spät kommt.
Aber wenn man sich jetzt schon mal dazu gerungen hat, das Volk doch noch zu befragen, warum muss die Frage dann wieder so kompliziert sein, dass man sie auf Anhieb überhaupt nicht versteht?
Jeder hat sicherlich seine Meinung zu Stuttgart 21, aber ob er die auch richtig ankreuzen wird? Ich halt’s für sehr fraglich…
So müssen die Parteien eben wieder groß plakatieren und die “richtige” Antwort dick und fett auf die Plakate schreiben, dann wirds der Durchschnittsbürger schon kapieren.
[Bild des Stimmzettels via Stuttgarter Zeitung]
Disclaimer: Ich will hier weder die Obenbleiber, noch die Projekt-Befürworter in ihrer Entscheidung beeinflusssen. Mir geht’s einzig und allein um die bescheurte Fragestellung.
Update von 17:36 Uhr
Wir bekommen bald Post. 18 Seiten Gesetzestext werden ins Haus flattern. Wie viel Bäume für all das Papier wohl sterben mussten? Bei ca. 7.8 Millionen Wahlberechtigen macht das bei 20 Seiten Papier pro Nase rund 156 Millionen Seiten. Vielleicht hat man dafür ja die aus dem Schloßpark genommen.








