Fünfter Tag in Dubai: Nochmal Strand und Nachmittag in der Mall

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Inzwischen war also Montag und unser letzter Tag in Dubai war gekommen. Ging leider viel zu schnell. Gemeinsames Programm gabs für den Tag nicht, jeder konnte tun und lassen, was er wollte. Nur das Hotelzimmer musste man bis um 14:00 Uhr geräumt haben und abends um 18:00 Uhr war Treffpunkt zum letzten gemeinsamen Abendessen.

Den Nachmittag konnten wir also entweder in der Hotellobby, im Warmen oder in einer gekühlten Shopping Mall verbringen. Dreimal dürft ihr raten, wofür wir uns entschieden haben. Den Morgen und Mittag wollte ich aber nochmal richtig nutzen und hatte mir in den Kopf gesetzt nochmal zu baden, kurz vor 14:00 Uhr zu duschen, dann schnell meinen Koffer zu packen und ihn in den Aufbewahrungsraum zu bringen.

Jo war schon morgens gegen acht mit Rico und Nicky ins Shopping Center gefahren, um dort noch Geschenke für Marcel und Sven zu kaufen. Und das trotz meinen Hinweisen, dass die Geschäfte dort eh nicht vor 9 oder 10 Uhr aufmachen. Jedenfalls bin ich dann kurz gegen halb 9 aufgestanden, hatte aber keinen, der mit an den Strand kommen wollte. Auch die Idee mit dem Telefonanruf morgens um kurz vor 9 kam bei einigen nicht so gut, Moritz hat dann mich zusammen geschissen, dass ich ihn geweckt hätte und 2 andere Zimmernummern blieben ebenso erfolglos :-D

Also hab ich eben alleine gepackt und mir 100 AED in die Tasche gesteckt und mir ein Taxi gerufen. Diesmal hatt ich sogar einen äußerst netten und kommunikativen Fahrer. Lag aber vielleicht auch daran, dass es das einzige mal, dass ich alleine gefahren bin, sonst traten wir ja immer im Rudel auf. Okay halt, stimmt garnicht, Rückfahrt war ich ja auch wieder alleine, der hatte kein Wort mit mir gesprochen.

Zurück zur Hinfahrt. Mein Fahrer kam aus Pakistan und Pakistan hatte am Abend irgendein großes Cricket-Spiel gewonnen und ist außerdem Weltmeister. Da war er natürlich mächtig stolz drauf und hat geredet ohne Ende, auch dass ein Junge von seiner ehemaligen Schule inzwischen im Nationalteam spielt durft ich mir noch anhören. Und über irgendeine komische Sportart, die eine Mischung aus Ballsport und Kampfsportart sei hat er mir auch noch erzählt. Das sei der zweitbeliebteste Sport in Pakistan, da würds einen Spieler geben, ebenfalls aus seiner Nachbarschaft, der war 11 Jahre lang ungeschlagen, dann hätte er einmal verloren und dann hat er seine Karriene beendet :-D Keine Ahnung was er da überhaupt für eine Sportart gemeint hat. Konnte damit nix anfangen, obwohl er es mir sogar noch auf einem Zettel skizziert hatte (an den roten Ampeln) – da sah es irgendwie aus wie Brennball *g*

Auch den Taxometer hat er schon ca. einen halben Kilometer vor dem Ziel ausgeschalten bei 19 AED ausgeschalten. Er meinte nur “it’s ok so”. Hab ihm dann aber trotzdem 25 AED gegeben und gemeint der Rest sei für ihn, da hat er sich gefreut :-) Achso, heute bin ich nicht an den BeachPark wie die letzten zwei mal gefahren, sondern an Jameira Open Beach, den öffentlichen Strand. Eigentlich hat sich der überhaupt nicht vom Beach Park unterschieden. Es gab auch hier sowas wie Strandwächter (Baywatch) und Duschen waren auch vorhanden. Los war am Strand, wo ich gegen halb 10 am morgen ankam eigentlich garnichts. Vielleicht 20-25 Leute auf dem ganzen Strandabschnitt. Davon können Rimini-Urlauber in Italien nur träumen :-D Mein Geld hab ich dann in einen Tempo-Plastikhülle reingesteckt und die dann verbuddelt und bin dann ins Wasser. So hätte ich wenigstens noch Geld gehabt, wenn sie mir den Rucksack geklaut hätten, aber war ja garkeiner da, der etwas klauen hätte können.

Wir am Strand (das Bild ist vom ersten Tag)

Wir am Strand (das Bild ist vom ersten Tag)

Am Strand wurds dann gegen Mittag natürlich immer heißer und immer leerer. Aber ich wollt solang wie möglich hier bleiben – egal wie heiß es ist. Außer mir dachten so nur noch ein Engländer-Pärchen und paar Russen, alle andern haben sich bei der Mittagssonne verabschiedet. Waren jetzt also nur noch so 10 Leute am Strand. Rausgekommen aus dem Wasser bin ich eigentlich fast garnicht mehr, nur zum Trinken, zum Eincremen und schnell trocknen lassen. Hatte wieder eine kalte Flasche und eine Eisflasche mit. Also insgesamt 3 Liter, die waren auch leer bis ich wieder zurück kam.

Uhr hatte ich ja keine mit, also musst ich immer die Engländerin fragen, wollt ich aber auch nicht zu oft und als ich dann das zweite Mal gefragt hab war schon kurz nach 13 Uhr. Da war ich noch nass, musste ja noch trocken werden, Ersatzhose hatte ich nicht mitgenommen *g* Bis ich dann halbwegs trocken war und ein Taxi hatte war schon fast 13:30 Uhr, dann noch 20 Minuten Fahrzeit durch die halbe Stadt und dann hatte ich noch genau 10 Minuten Zeit zum Duschen und Koffer packen. Aber was sind schon 10 Minuten bei den Arabern, Zimmerabgabe um viertel 3 war auch kein Problem. Die können eh nicht alle gleichzeitig putzen ;)

Nachdem nun alle inkl. mir ihr Zimmer abgegeben hatten gings auch für die letzte Gruppe mit dem Taxi Richtung Deira Shopping Center. Wir wollten den Rest des Tages im Kühlen verbringen, wir konnten ja nicht mehr Duschen bis zum Abendessen bzw. Rückflug. Genau genommen konnten wir erst in Deutschland wieder duschen. Im Shopping Center waren wir erstmal im Food Court und danach gings ein wenig Bummeln und wieder einmal zur Starbucks. Es musste wieder einmal ein mega Vanille-Milchshake sein. Danach noch ein paar Souveniers besorgt und die meisten haben ihre letzten AED ausgegeben.

Danach gabs dann nochmal einen Milchshake, den toppi spendiert hatte und irgendwann gegen halb 6 gings wieder Richtung Hotel, das ja eigentlich garnicht mehr unsern war. Haben aber ja noch die Koffer abholen müssen, die hatten wir den Nachmittag über in einem Raum eingeschlossen. Naja so hieß es zumindest. Die Koffer standen nämlich unverschlossen im Treppenhaus und haben die Feuertreppe und Notausgang blockiert. Aber gut, hat ja nicht gebrannt *g*. So ein Artikel fehlt jetzt noch: das gemeinsame Abschieds-Abendessen und die Rückreise – der kommtdann auch irgendwann noch.

Bilder vom ersten Tag in Dubai

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Erster Tag am Strand (18.06.)

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Ankunft und Erster Tag in Dubai

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Um 7:55 Uhr (also 5:55 Uhr deutscher Zeit) waren wir also in Dubai International Airport gelandet. Die Hälfte der 4 AirFrance-Flüge war also gut überstanden *g*. Obwohl ich im Flieger nur 2-3 Stunden geschlafen hatte, war ich kein bisschen müde. Nach dem Aussteigen war wieder ein langer Fußmarsch bis zur Kofferausgabe angesagt. Als wir ankamen waren unsere Koffer schon da. Alle Koffer kamen am richtigen Flughafen an, keiner ging nach Timbuktu :-)

Vor dem Flughafen wartete auch schon unser Kleinbus, der uns in Hotel brachte. Beim Koffer einladen hatten wir zum ersten Kontakt mit der heißen Luft in Dubai – die war schon morgens um 8 ziemlich unerträglich. Zum Glück gings schnell in den klimatisierten Bus. Nach kurzer Fahrt waren wir auch schon im LeMeridian in Deira, unser Hotel für die nächsten 6 Tage. Nun hatten alle erstmal ca. 2 Stunden Zeit im Hotelzimmer zur freien Verfügung.

Unser Zimmer

Mein Zimmer

Gegen 11 Uhr dann die Abfahrt zum Jameira Beach. Die war leider etwas unkoordiniert, denn nicht all unsere Taxis brachten uns an das selbe Ziel. Unser Taxifahrer brachte uns zum Open Beach (der öffentliche Strand), die anderen 3 Taxis fuhren aber zum Beach Park. Bis wir uns endlich über Handy verständigt hatten, wo genau wir nun hinmussten, kamen wir auch noch am Beach Park Gate 3 an, wo die anderen schon warteten. Für 5 Dirham (umgerechnet genau 1 Euro) durften wir in den Beach Park rein und suchten uns ein schattiges Plätzchen unter den Palmen.

Nach dem Umziehen gings über den höllisch heißen Strand ins Wasser, war aber echt keine Abkühlung. Das Wasser darf wohl auch an die 30 Grad gehabt haben, aber schön sauber war es überall. Trotz Fotoverbot entstanden auch hier ein paar Bilder.

Der leere Strand ;-)

Der leere Strand ;-)

Nach dem Baden im Meer gings unter die Dusche am Strand, das Wasser dort war fast noch heißer als der Strand. Man hat sich fast verbrüht beim Duschen. Danach musste nur noch die Hose trocknen und dann gings mit dem Taxi wieder zurück ins Hotel. Jetzt war erstmal einkaufen angesagt. 14 Deutsche haben sich also in der größten Mittagshitze zu Fuß zum nächsten Supermarkt aufgemacht. Der war nicht weit, aber die 500m haben sich irgendwie gezogen. Hauptsächlich haben wir eigentlich Wasser gekauft, das wir dann bei 43° Grad heimgetragen und den größten Teil bei uns im Kühlschrank verstaut haben.

Danach hab ich erstmal den TV im Zimmer gecheckt, CNN, BBC und FoxNews, außerdem noch DubaiOne auf englisch. Den Rest konnte man eigentlich vergessen, deutscher Sender war leider garkeiner dabei ,aber hat man auch so überlebt. Hab dann angefangen auf Hotelpapier zum Bloggen, Stichwörter halt, damit ich jetzt (eine Woche später) überhaupt noch was weiß *g*. Auf Fox News kam Obama, der alte Fliegenkiller. Das kam bei uns auch schon vor 2 Tagen, konnte also nichts wichtiges in der Welt passiert sein. Auch mal beruhigend :-)

Jetzt waren noch 2 Stunden totzuschlagen, denn um 19 Uhr sollte Abfahrt zum Abendessen sein. Da mir nichts besseres einfiel und ich doch bisschen müde war, hab ich mich einfach schlafen gelegt. Aber dann hats Telefon geklingelt 10 vor 7, wir sollen doch endlich runterkommen, die Taxis warten schon. Ich war zum Glück mit Kleidern ins Bett und war schon fertig für Abends, aber Jo, mit dem war ich auf dem Zimmer, musste sich noch im Eiltempo anziehen. Hat dann aber doch noch gereicht und von den 5 bestellten Taxis war sowieso nur eins gekommen. Den Rest haben wir uns dann auf der Straße organisiert.

Zum Essen gings ins SpicyIsland im Renaissance Hotel, da gabs dann Buffet mit All-you-can-Eat-&-Drink für uns. Da war echt für jeden etwas dabei, es gab Essen aus der ganzen Welt. Auch Sachen, die ich sonst nie anrege, habe ich mal probiert. Sushi, irgendwelchen Fisch und chinesisches Zeugs. Ist irgendwie einfacher, wenn man an den englischen Schildern am Buffet nur die Hälfte kapiert und einfach mal probiert *g* Beim Trinken waren die auch auf Zack, das eine Cola-Glas war noch nicht leer, da wurde schon ein neues gebracht und nach 2-3 meckern wussten dann auch alle Kellner, dass meine Cola immer without ice sein muss *g*

Windhock Lagerbier aus Namibia

Windhoek Lagerbier aus Namibia

Heim ins Hotel gings dann mit Freisals Hummer, von innen ist der garnicht so groß, wie man immer denkt. Im Hotel gabs dann noch ein bisschen Bier aus Namibia, Windheck Lager um genau zu sein, war echt lecker. Machen bestimmt Deutsche dort. Gegen Mitternacht haben wir uns dann alle ins Bett aufgemacht. Im Bett hatte Jo aber so einige Probleme sein iPhone auf Dubai-Zeit umzustellen. Irgendwie hats nicht klappen wollen. Also hat ers dann gelassen und den Wecker auch auf deutsche Zeit gestellt. Ewig rumgerechnet hat er dafür, bis er zum Ergebnis kam, 7:45 Uhr aufstehen = 5:45 Uhr Wecker stellen. Mir wars egal, ich hab schon halb geschlafen, aber es muss wohl gepasst haben. Am nächsten Tag wurden wir pünktlich geweckt.

Nachtrag: Ich hatte recht, was das Bier anging – hier der Eintrag dazu bei Wikipedia.

Rückblick auf Trip #5: Kiel & Sylt

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So, nachdem gestern schon wieder kein Eintrag online kam, muss ich mal wieder morgens im ICE tippen. Heutiges Ziel: Ruhrgebiet, ganz wage gesagt :-) Was mir ein bisschen Angst macht, heute Morgen kam mir der Schaffner zum ersten Mal im Fernverkehr bekannt vor.

Also los ging Trip #5 am Samstagmorgen um 7:30 Uhr über Hamburg nach Kiel. Katschi hatte ich freundlicherweise erst in der Nacht davor gegen 1 nachts per SMS Bescheid gesagt, was sie aber gar nicht mehr mitbekommen hat. Erst nachdem ich gegen Mittags schnubbi darüber informierte, dass Katschi gar nicht antwortet wurde Katschi von schnubbi geweckt, war dann aber noch fast pünktlich gegen halb 2 am Kieler Hauptbahnhof. In Hamburg war ich zwischendurch mal 10 Minuten zuspät, sodass sich die Umstiegszeit von 25 auf 15 Minuten verkürzt hat, aber hat noch gut gereicht, sogar noch zum Online gehen.

Bis Katschi ankam hab ich halt paar Kreuzfahrtschiffe fotografiert und ein paar vieeele Quallen. Das sind dann auch schon die einzigen Fotos aus Kiel *g* Weil’s so heiß war und auf Stadtführung eh keiner Lust hatte sind wir danach an Strand, für mich war’s das Meer aber genau genommen war’s glaub nur die Kieler Förde, aber sei’s drum. War zusammen mit Sven, Katschis Freund bei 17 Grad Wassertemperatur in der Ostsee baden, die zum Glück quallenfrei war, Katschi wars aber zu kalt, obwohl es eigentlich kein bisschen mehrkalt war, nachdem wir erst mal im Wasser waren.

Großes Schiff in Kiel

Großes Schiff in Kiel

Nach dem Strandausflug sind wir dann zu Katschi ins Verbindungshaus und in ALDI (war aber nur ein beschissener Aldi-Nord) zum Grillzeugs einkaufen. Nachm Einkaufen sind wir dann in Garten zum Chillen und Grillen (hui reimt sich fast…) und danach noch bisschen vorn TV, alle waren saumüde.

Abends gegen 11 sind wir dann aber trotzdem noch in die Innenstadt zum einen Cocktail trinken, ja nur einen, aber der war dafür XXXL. Geschlafen habe ich dann irgendwann gegen 2 Uhr im Keller in einem Gästezimmer, zwar ohne Kissen, aber ich wollte ja auch keins :-)

Weiter gings dann am Sonntag um 10 Uhr mit aufstehen und halb 11 sind wir zum Bahnhof gefahren. Katschi’s Zug nach Freiburg fuhr um 10:55, meiner nach Westerland auf Sylt um 11:03 Uhr.
Am Bahnhofsautomat wurden wir regelrecht belagert von Leuten, die noch Mitfahrer fürs Schleswig-Holstein-Ticket gesucht haben, in alle Richtungen.

Eigentlich hatte ich mich ja auf eine Fahrt in einer total heißen Regionalbahn eingestellt, aber die Nord-Ostsee-Bahn war klimatisiert :-) Die Fahrt bis Husum war recht entspannt, aber dort musste ich dann umsteigen in den Regionalexpress Hamburg-Altona – Sylt. Der war fast so proppen voll wie der Zug nach Straßburg, nur dass nach Sylt viel länger war und noch viel mehr Fahrräder an Board hatte.

Strand bei Westerland

Strand bei Westerland

Die Bahnhöfe nach Niebüll kam dann so gut wie garkeiner mehr in den Zug rein, aber ich hatte ja sogar einen Sitzplatz. Ankunft in Westerland war dann um 13:37 Uhr. Ohne jegliche Ahnung bin ich einfach der Meute hinterher gelaufen und so direkt an den Strand gekommen. 3,50 € wollten die da, aber gut, wenigstens war der Sand sehr sauber und es lagen kein Müll und Scherben rum.

Bin dann am Richtung Norden gelaufen so ca. 3-4km, erst am Strand entlang, dann die Uferpromenade und als die aufgehört hat noch ein Stück auf Wegen in den Dünen, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und ich hab mir die nächste Bushaltestelle gesucht und auf gleich gefunden. Von da bin ich dann die restlichen 15km nach List gefahren, der nördlichste Punkt der Insel und gleichzeitig auch nördlichster Punkt in Deutschland. Aber Sylt war schon nicht gerade billig, 3,80 € einfacher Fahrpreis, dafür hab ich in Straßburg ein 24 Stunden Ticket bekommen.

Die Fähre nach Dänemark

Die Fähre nach Dänemark

In List dann ein kleiner Rundgang im Hafen danach wieder zurück in die Stadtmitte von Westerland und nochmal zu Trinken gekauft. Mein Zug sollte dann um 17:22 Uhr fahren, da ich aber Sorge hatte, dass ich gar nicht mehr reinkomme, war ich schon um 5 am Bahnhof. Kurze Zeit später fuhr dann auch mein Zug ein und ich war so ziemlich als einer der ersten im Zug, wieder mit Klimaanlage zum Glück.

Alle Sitzplätze um mich rum wurden dann von einer Gruppe belagert. 15 Mädels aus Hamburg, die nur eine Nacht auf Sylt waren und schon am Strand gut gefeiert gehabt haben müssen. Keine 2 Minuten nach Abfahrt wurden brühwarmer Sekt und hochprozentiges sowie Ghetto-Buster ausgepackt und ich dacht schon, ohje das kann ja heiter werden. Das muss man mir wohl angesehen haben, denn ich wurde vorgewarnt, dass es noch schlimmer wird und man hat mir nahe gelegt, wenn‘s mich störe, dann müsst ich halt‘s Abteil wechseln.
Hab ich natürlich nicht gemacht, ich hab nur gemeint, dass ichs wohl nüchtern nicht überleben würde *g*. Die Anspielung kapiert man auch im Norden und so wurde ich ab da guuuut mit Korn-Cola, DirtyHarry, irgendwelchem grünen Zeug und und und versorgt.

Noch ziemlich am Anfang der Fahrt...

Noch ziemlich am Anfang der Fahrt...

Im CD-Player lief übrigens Wolle Petry, daher hab ich auch gesagt, dass es nüchtern nicht zu Überleben sei. Als der Rest des Waggons mitbekommen hatte, was wir für ein Heidenlärm machen, haben sich alle partyunwilligen auch relativ schnell verkrümmelt.

Wie viele Personen passen auf 4 Sitze?

Wie viele Personen passen auf 4 Sitze?

Die Fahrt hat jedenfalls die Fahrt von Ulm nach Augsburg letzten Montag noch getoppt, vor allem ging das ganze knapp 3 Stunden lang bis Hamburg-Altona. Dort mussten die aussteigen und ich umsteigen. Ich musst um 20:47 dann auf den ICE nach Nürnberg, Gleis weiß ich nicht mehr, ist ja auch egal. In dem Zug saßen dann 3 Weiber aus definitiv und unüberhörbar – dem oberschwäbischen Raum. Der Dialekt hat sich echt lustig angehört, arg lang hab ich die aber nicht belauscht, da ich dann Musik gehört und Bilder aussortiert hab.

Daheim war ich dann in Würzburg um Punkt 1 Uhr, mit 12 Minuten Verspätung, die wir aber schon seit Hamburg hatten. Soo das waren also Samstag und Sonntag. Jetzt ist Montag und ich sitz gerade im ICE auf der Neubaustrecke von Frankfurt nach Köln und auf dem Tacho steht gerade, dass wir ungefähr 270km/h fahren.

Weitere Bilder wieder bei Google.

Meine Bahn-Statistik Trip #5: insgesamt:
Bahnkilometer: 1551,7 km 4728,4 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 13h 16min 44h 17min
Regulärer Fahrpreis: 242 EUR 878 EUR
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