Sechszehntausender DSL

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Nach ungefähr 13 Jahren Wartezeit, in etwa solang wie man in der DDR auf einen Trabi warten musste, hat Fronrot seit gestern nun auch endlich HighSpeed-DSL. Vor 13 Jahren ungefähr wurde DSL populär in Deutschland, aber leider bekam man in Fronrot nur einen ISDN-Anschluss.

Ich kann garnicht beschreiben, wie schön es ist, bei Youtube-Videos nicht mehr 5 Minuten vor dem Abspielen warten zu müssen, bis es geladen ist und das sogar bei der HD-Auflösung! Wer die Odysee vom Ausbau nachlesen will, kann das hier tun. Jeder Link ist ein extra Blogeintrag. Datiert zwischen August 2009 und April 2011.

Mein analog Screenshot!

Mein analog Screenshot!

Heute Mittag hab ich aus Spaß an der Freude Ubuntu geladen vom Server der Hochschule Esslingen und zwar ziemlich konstant mit 1740 kb/s.

Zum Vergleich nochmal: bis Monntag lag mein Download-Speed (DSL 384) noch bei 40 kb/s. Wenns gut lief 43 kb/s. Und jetzt ist es genau vierzig (40!) mal so schnell! #hach

Große Spannung!

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Gestern gab es endlich den sehnsüchtig erwarteten Anruf der Deutschen Telekom. Es geht wieder mal um den DSL-Ausbau Fronrot/Hettensberg.

Letztes Jahr hieß es ja zunächst noch im Herbst sei es soweit, dann wurde es schon Januar und als ich Ende Januar nochmal nachhakte, da hieß es erst einmal “DSL-Ausball? Wir wissen von nichts”. Erst als die Gemeinde selbst nochmal nachhakte erfuhr unser Bürgermeister dann den Termin “Ende März”. Und jetzt soll es wohl tatsächlich soweit sein!

DSL 16.000 in greifbarer Nähe?

DSL 16.000 in greifbarer Nähe?

Noch hab ich ja meine Zweifel. Irgendwas geht bei der Umstellung bestimmt wieder schief. Wär ja nicht so, dass wir beim Umklemmen des Kabels letzten September mal 4 Tage ohne Telefon und 9 Tage ohne Internet waren. Aber die Vorfreunde wächst von Stunde zu Stunde. ;-)

Von DSL384 auf DSL16.000, das wär doch mal ein Schritt! Auf Nachfrage erfuhr ich heute, dass die Technik, die seither in Obersontheim untergebracht und somit rund 5 Kilometer weit weg war, nun nach Fronrot gewandert sei und ich nur noch 100-150 Meter Kupferkabel dazwischen liegen. Das heißt: nicht bis zu 16.000, sondern die vollen 16.000 kbit/s sollen hier ankommen. Rund 40 mal schnelleres Internet als jetzt. Hach – ich träum noch ein wenig davon.

Und sollte es am 2. April dann tatsächlich problemlos laufen, dann frag ich gleich mal nach, wann wir VDSL mit 50 Mbit/s bekommen. :-)

Update vom 1. April 16:00 Uhr:
Natülich hat die Telekom wieder einmal alles verbockt. Statt “in Arbeit” heißt es nun “storniert” im Auftrag. Telefonisch war am Freitagabend nichts genaueres mehr zu erfahren. Es sei theoretisch möglich, aber das System hätte es automatisch storniert. Man will Techniker verständigen und uns zurückrufen. Der Rückruf kam bisher nicht und wird auch nicht kommen. Morgen nerv ich die Idioten wieder…

Großes Lob an @telekom_hilft!

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Eigentlich will ich mich in diesem Eintrag nur kurz beim Twitteraccount der Telekom bedanken. Dieser verdient seinen Namen @telekom_hilft nämlich zurecht :-)

Via Twitter wollte ich dort nur die Adresse der Beschwerdestelle erfragen, da ich nach einem mehrtägigen Ausfalls unseres Anschlusses eine Gutschrift erreichen wollte. An der Kundenhotline konnte man mir auf die Frage außer einer wagen Aussagen, dass die Anschrift normal im Briefkopf der Rechnung stehen müsste, keine Aussage machen. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass dort natürlich nichts konkretes stand.

Man wollte mich aber nicht gleich weiterleiten (da dacht ich WTF?!? bei der Telekom fühlt sich mal einer zuständig!), sondern übermittelte mir eine spezielle E-Mail Adresse mit der Bitte alles ausführlich zu schildern. Die Mailadresse vom Twitter-Team bekommt man per Direktnachricht, dazu muss man Ihnen (zumindest kurzfristig) folgen.

Da ich ein wenig faul bin, kopier ich einfach meine Mail hier rein, will es ja nicht nochmal alles neu schreiben:

Hallo liebes Telekom_hilft Team,

ich wende mich heute an Euch, weil unser Anschluss die letzten 2 Wochen mehrmals nicht voll funktionstüchtig war. Der Anschluss läuft auf xxxx,  Telefon 07973-xxxx Kundennummer 193xxxx und mein Twittername ist @mahrko.

Angefangen hat alles am Montag, den 20. September. Um die Mittagszeit wurde dem ganzen Ort die Telefonverbindung ohne Vorankündigung gekappt. Wie wir hinterher erfuhren wurde der Verteilerschrank um wenige Meter versetzt und die Kabel umgeklemmt. Das Telefon (ISDN-Anschluss) funktionierte zunächst einmal bis Dienstagabend überhaupt nicht. Auch den Mittwoch und Donnerstag und die nächsten Tage hatten wir noch große Probleme, denn es knackte und knisterte laufend in der Leitung.

Die Anrufe bei eurem Kundencenter belegen dies, die Berater konnten die Geräusche aus erster Hand / Ohr hören. Längere Telefonnate als „Du bei uns spinnt das Telefon, fass dich bitte kurz, es bricht bestimmt gleich wieder ab“ waren also kaum möglich.

Am Dienstagmorgen beschwerte ich mich zum ersten Mal über die Störhotline. Dass ich von 5-10 weiteren Anschlüssen im Ort wisse, denen es genauso geht interessierte die Damen gar nicht. Ihre Diagnose: bestimmt der NTA defekt. Wir schicken mal einen neuen. Ich sagte, daran liegt es zu 90% sowieso nicht, aber stieß auch auf taube Ohren.

Um aber keinen Tag Zeit durch die Post zu verlieren fuhr ich am Mittag nach Schwäbisch Hall in den T-Punkt (einfache Strecke 24km) und hab mir dort einen neuen NTA und Splitter besorgt. Anschlossen und oh Wunder, es funktioniert genauso wenig. Also wieder die Hotline angerufen. Es wurden mir immer versprochen es wird sich darum gekümmert und ich bekomme einen Rückruf. Zur Sicherheit hatte ich hier meine Handynummer angegeben.

Dann Donnerstagmorgen (nachdem mir schon ca. 4mal versprochen wurde es ruft jemand zurück) dann der Anruf, ein Techniker würde am Freitag zwischen 10 und 13 Uhr vorbei kommen. Halben Tag umsonst gewartet., denn gekommen ist keiner und als ich abends wieder die Hotline anrief, da hieß es dann es seien Probleme im Erdkabel festgestellt worden. Es muss ein Bautrupp kommen, aber das wird wohl vor Montag nichts, sei ja schließlich Wochenende.

Samstag und Sonntag passierte überhaupt nichts. Montag auch nichts, auch die nochmalige Nachfrage ergab nichts.  Erst am Dienstag wurden wir wieder angerufen von einem Techniker vor Ort. Telefon müsste jetzt wieder funktionieren. Funktionierte auch tatsächlich! Auf die Nachfrage „ja und was mit DSL“ musste er nochmals nachprüfen. 2 Stunden später am Dienstag 28. September gegen 13 Uhr ging dann zum ersten Mal wieder unser DSL-Anschluss.

Wir dachten, nun hätten wir es überstanden, aber letzten Montag  (4. Oktober) fiel dann Telefon und DSL schon wieder aus. Gott sei Dank nur wenige Stunden, aber wieder war Ärger mit der Hotline vorprogrammiert.

Zusammenfassung:

Telefonkomplettausfall: 2,5 Tage

Telefon mit großen Störgeräuschen: 6 Tage

DSL-Ausfall komplett 8,5 Tage!

In der Zeit musste ich natürlich trotzdem ins Internet und konnte hierfür nur den ISDN-Anschluss nutzen und musste pro Minute bezahlen. Diese Gebühren möchte ich Sie bitten uns komplett zu erlassen und außerdem bitte ich noch um eine Gutschrift auf der nächsten Rechnung für entstandene Ausfallzeit, Ärger, verfahrene Kilometer etc..

Immerhin stand uns unser Anschlussfast fast 1/3 des Monats überhaupt nicht zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Bereth

Wenige Tage nach dem Versand meiner E-Mail kam dann auch schon der Rückruf, man wolle uns 30 Euro erstatten. Damit war ich einverstanden und der Fall erst einmal erledigt für mich. Als dann aber Ende Oktober die neue Rechnung eintraf war da nichts von einer Gutschrift zu sehen, außerdem konnte ich sehen, dass die Paar Stunden im Internet über ISDN-Call-by-Call schon knapp 17 Euro gekostet haben.

Also erneut an die bekannte E-Mail-Adresse gewannt und wenige Tage später wieder einen Rückruf bekommen. Von den versprochenen 30 Euro Gutschrift konnte der Servicemitarbeiter nichts im System sehen, er versprach aber umgehend eine neue Gutschrift. Anstatt der 30 Euro wurde mir nun angeboten, die komplette Monatsgrundgebühr (53,94 EUR) zu erstatten, dies sei dann auch als Gutschrift für die Call-by-Call-Entgelte zu sehen, denn diese könnte man nicht einfach aus der Abrechnung streichen. Die Gutschrift wird nun bei der nächsten Rechnung abgezogen. Die Bestätigung hierüber flatterte eben per E-Mail rein. :-)

Bestätigung über die Gutschrift in Höhe von 53,94 EUR

Bestätigung über die Gutschrift in Höhe von 53,94 EUR

Also nochmals besten Dank an @telekom_hilft!

Update:
Artikel gepostet hab ich um 13:27 Uhr. Feedback von der Telekom gabs knapp eine Stunde später um 14:33 ;-)

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Telekom_hilft @mahrko Vielen Dank für das Lob & den Blog. :-) Wenn Sie zufrieden sind, dann bin ich es auch. Fragen? Dann twittern Sie mir einfach. ^ja By Telekom_hilft on 4-11-2010 13:33:30 in reply to Marco

DSL-Ausbau: Eine endlose Odyssee…

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… und ein Ende ist nicht in Sicht. DSL , Telekom und Fronrot, das sind einfach 3 Dinge, die nicht zusammen passen. :)

Das erste Mal drüber gebloggt habe ich im Zusammenhang mit meinem Blogartikel über den Radwegbau, da war ich noch optimistisch, dass es langsam mal was werden könnte. Der Artikel stammt vom 3. August 2009 und damals hieß es, die Leerrohre für ein neues Kabel sind verlegt worden, nun muss nur noch die Telekom ihr Kabel durchziehen und anschließen – mit Betonung auf “nur noch”! Ja und was hat sich seither getan? Im November hab ich nochmal drüber gebloggt und hab die komplette Vorgeschichte ab 1999 erzählt. Da war ich dann schon nicht mehr so gut gelaunt.

Und was ist in den 9 Monaten seit November passiert? Nicht viel, außer einem Zeitungsartikel im Haller Tagblatt Ende Juni. Das war’s dann aber auch. Lasst euch nicht verwirren, dass dort nun Hettensberg steht, aber die beiden Orte sind praktisch eins und das Kabel ist das selbe.

Hettensberg geht verspätet ans schnelle Netz

Bühlertann. Hettensberg soll ans Netz: Im November hätte ein Glasfaserkabel verlegt werden sollen. Es kommt, aber verspätet, ärgert sich Bürgermeister Dambacher. Denn zu seiner Überraschung hatte Dambacher nämlich am Telefon erfahren, dass die Telekom das Kanel Kabel noch später verlegen wird als vereinbart. Im Sommer 2009, dem letzten Jahr in Bürgermeister Hans Weiss’ Amtszeit, hat die Gemeinde einen Teil des Radwegs von Fronrot nach Hettensberg ausgebaut und dabei auch gleich ein Leerrohr für das Glasfaserkabel verlegen lassen. Geplant war der Beginn der bauarbeiten Bauarbeiten für Oktober 2010, jetzt vertröstete die Telekom den Bürgermeister auf Januar 2011. Die Telekom indes bedauert die Verspätung, sie führt technische Gründe an, hat aber auch gute Nachrichten zu vermelden: „Wir werden in Bühlertann eine neuere DSL-Technik einbauen als ursprünglich geplant“, erklärt eine Sprecherin des Konzerns. Dies freut den Bürgermeister, doch kritisiert er die Informationspolitik: „Nur auf eigenes Nachfragen haben wir überhaupt von der Verzögerung erfahren“, klagt Dambacher.

Erscheinungsdatum: Samstag 26.06.2010

Die durchgestrichenen Worte waren im Original falsch geschrieben, aber ich hab sie mal korrigiert, wenn schon das HT keine Rechtschreibkontrolle zu besitzen scheint.

Vor 2-3 Tagen hab ich gesehen, dass die Telekom neue Verteilerkästen anliefern hat nach Fronrot.

Neuer Verteilerkästen der Telekom....

Neuer Verteilerkästen der Telekom....

Da hab ich natürlich gleich nachgefragt, aber die Antwort war ziemlich ernüchternd.

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Telekom_hilft @mahrko Habe Ihren Anschluss überprüft. Derzeit ist leider kein Ausbau geplant. :( Gerne aber noch mal im Januar 2011 nachfragen. :) ^me By Telekom_hilft on 2-9-2010 06:36:23 in reply to Marco

Ich werf mal meine Glaskugel an und schau in die Zukunft und sehe da schon neue Probleme im Januar. Ach und extrem kalt wird’s auch sein, wer hätte auch damit rechnen können Mitten im Winter… es ist zum Kotzen :-(

Und auf LTE habe ich eigentlich auch keinen Bock, zumal der Ausbau ja bisher auch großspurig nur angekündigt wurde…

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