Diese web2.0-Menschen haben ja immer ein enormes Mitteilungsbedürfnis. Egal ob nun der Zug verspätet ist und das unbedingt getwittert werden muss, man bei Starbucks eingecheckt oder eben TV schaut. Für erstes gibt es noch keine spezielle Plattform, aber um einzuchecken gibt es mindestens 3 Plattformen. Foursquare, Gowalla und Facebook Places.
Für letzteres kannte ich bis etwa 2 Wochen auch noch keine Plattform, aber inzwischen nutze ich Miso relativ aktiv. Vom Prinzip her ist die Plattform relativ ähnlich aufgebaut wie Foursquare. Nur anstatt Venues (Orte) gibt es eben TV-Sendungen bzw. Filme. Für jeden Checkin gibt es Punkte und man kann bestimmte Anstecknadeln bekommen, sogenannte Badges. Der Punkte wegen mach ich’s aber nicht. Ich möcht einfach nur gute und interessante Sendungen im Fernsehen möglichst einfach der ganzen Welt teilen. Eine Art Live-Programmguide sozusagen, das reicht mir persönlich als Anreiz.
Wenn auch die Verbreitung in Deutschland noch eher gering ist, die gängigen TV-Sendungen findet man doch meistens schon angelegt und kann einfach einchecken. Oftmals kann man bei Serien sogar die Staffel und genaue Folge auswählen, muss halt nur vorher alles mal einer eingegeben haben.
Um die Inhalte entsprechen zu verbreiten lässt sich der Miso-Account mit Twitter und Facebook verbinden. Mit Gmail kann man den Account ebenfalls noch verbinden, aber Gmail nutz ich nicht aktiv, also hab ich das nicht gemacht.
Interessant wird das Ganze natürlich erst durch die entsprechenden Apps fürs Smartphone. Bisher gibt es die Apps für Android sowie für’s iPhone und iPad.
Bis auf eine Kleinigkeit, nämlich dass man über die App beim Neuanlegen von Sendungen kein Cover hochladen kann, funktioniert diese eigentlich recht zuverlässig. Wenn man eine neue Sendung anlegt, dann sollte man das also am besten über die Weboberfläche machen, dann klappt’s auch mit dem entsprechenden Cover.
Ähnlich wie auf Twitter kann man anderen Usern folgen, einer meiner Lieblingsfollower dort ist natürlich @TotallyTrash, ganz einfach weil wir einen ziemlich ähnlichen Geschmack haben
Was man noch verbessern müsste, das sind die automatischen Texte, die es bei Twitter und Facebook absetzt. Wenn man beim Einchecken kommentiert, dann geht es ja, aber gibt man nichts ein, dann steht da immer “Marco is watching“, hätte das aber gern in Deutsch.
Fazit: die Plattform hat auf jeden Fall Potential. Irgendwann baut Facebook die Funktion dann ähnlich wie bei Places komplett nach












