Fragebogen: meine bisherigen Handys

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Gerade habe ich bei @m4gic einen Artikel auf seinem Blog m4gic.net gefunden, da möchte ich auch gleich mitmachen. Wenn sich genug Ergebnisse finden, dann hat er vor sie auszuwerten und bei sich zu veröffentlichen. Also wenns euch gefällt und interessiert, dann machts ruhig nach!

Er hat eine paar Fragen zusammen gestellt. Die will ich nun gleich mal beantworten.

  1. Welche Handys/Smartphones besitzt du?
  2. Handy besitze ich nur eines  – obwohl ich eigentlich einen Vertrag und eine Prepaid-Karte besitze, muss die alte Karte mal leer telefonieren. Meine alten Handys nutzt im Normalfall Mama immer noch 1-2 Jahre weiter.

  3. Wann hast du dein erstes Mobiltelefon gekauft?
  4. Das genaue Datum weiß ich nicht mehr, es muss irgendwann im Herbst 2000 gewesen sein. Und den Vertrag hatte ich dann mit derselben Nummer 8 Jahre lang. Ich hätt die Nummer ja auch mitgenommen zu o2, aber die neue gefiel mir einfach zu gut.

  5. Wie viele Handys/Smartphones hast du seither besessen?
  6. Da wäre das Nokia 3310, das SonyEricsson T68i, das Samsung D900 und schließlich jetzt das Samsung i890HD. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht, dass ich eins zwischen T68i und D900 vergessen hab. Weiterlesen »

Kleiner Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber & ins Ansbacher Brücken-Center

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Wenn mein tolles Handy schon so tolle Bilder macht, dann muss man die eigentlich ja auch mal zeigen oder? Weiter im Text dann unter den 4 Bildern.

So unfotogen biste garnicht ;-)

So unfotogen biste garnicht ;-)

Und auch von mir gabs mal ein schönes Bild

Und auch von mir gabs mal ein schönes Bild

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Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes

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Eins gleich mal vorweg, ich hab den Text nicht selber geschrieben, ich hab ihn nur kopiert – von F!XMBR um genau zu sein. Aber er ist einfach so genial, dass ich ihn hier haben wollte. Damit ich die Seite nicht vergess, hab ich sie gleich mal gebookmarkt in den Favoriten gespeichert und den RSS-Feed abonniert.

So jetzt aber – Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes*:

15. Februar 2009
Wir planen eine neue Kampagne. Scholz & Friends hat uns geraten, ins Web 2.0 zu gehen. Das sei überhaupt kein Problem. Man kaufe einfach ein paar Blogger und schon läge uns die deutsche Blogosphäre zu Füßen. Klasse, wir freuen uns. Bald gehören wir dazu.

09. März 2009
Die deutschen Top-Stars unter den Bloggern, Sascha Lobo und Nico Lumma, sind bereits eingekauft worden. Mit ihnen wird unsere Kampagne die erfolgreichste der letzten Jahrzehnte. Da bin ich mir ganz sicher. Das sind Profis. Bald werben alle Blogger kostenlos für uns, schließlich gehören wir jetzt dazu. Ich überlege, ob ich mir einen E-Mail-Account anlege. Das Web fasziniert mich. Da gibt es alles kostenlos, sogar Werbung für uns.

27. April 2009
Wir haben mit Adnation die deutschen Top-Blogs eingekauft. Sie werden Werbebanner für uns schalten. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, so wird uns von Johnny Haeusler und Rene Walter versprochen. Wir gehören dazu. Ich bekomme meine erste E-Mail mit einem Link von Johnny Haeusler. Ich klicke auf den Link und sehe einen pummeligen Jungen, der mit einem Besenstil Star Wars nachspielt. Ich lache den ganzen Abend. Ich frage mich allerdings, ob der Junge die Urheberrechte mit George Lucas abgeklärt hat. Ich werde da mal nachfragen. Privat habe ich jetzt auch einen Internetzugang.

08. Juli 2009
Unsere Pressekonferenz wird live im Web übertragen. Das ist toll. Blogger werden darüber berichten, auf Twitter wird in Echtzeit unser Unternehmen beworben. Das Paradies auf Erden für jede Firma. Und wir sind darauf gekommen. Das Web 2.0 ist unbeschreiblich schön. So einfach ist es also, will man dazugehören. Es werden sogar Kommentare aus Facebook eingebunden. Wir haben keine Zeit, sie zu lesen. Macht nichts, wir gehören ja jetzt dazu. Sie sagen bestimmt, dass wir die besten sind.

09. Juli 2009
Die üblichen Verdächtigen und Krakeler melden sich zu Wort. Wen interessiert das schon? Darauf hat uns unsere Werbeagentur Scholz & Friends mit den Beratern Sascha Lobo und Nico Lumma vorbereitet. Die Diskussion, ob Blogger werben dürfen, ist ja sowas von old school. Damit lockt man heute doch keinen Leser mehr hinter dem Ofen hervor. Und diese Zensurschreier sollten endlich mal verstehen, dass die Netzsperren gegen Kinderpornografie eingesetzt werden. Wir werden diese Diskussion für beendet erklären, dann halten diese Nerds, die nie eine Frau abbekommen werden, endlich den Mund. Wir dürfen das, schließlich gehören wir dazu. So einfach ist das. Basta.

10. Juli 2009
Wir feiern eine große Party mit unserer Werbeagentur. Sascha Lobo und Nico Lumma sind auch da. Ich besorge mir von den beiden Autogramme für meine Kinder. Ich bin stolz, dass wir von Vodafone nun endlich dazugehören. Zur Feier des Tages habe ich am Abend einen One-Night-Stand. Mit mir selbst. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Mutter hat immer gesagt, Onanie macht blind. Gehört meine Mutter eigentlich auch dazu, wenn ich dazugehöre? Das muss ich klären.

Schaut euch das Lobafone-Logo bitte ganz genau an ;-)

Schaut euch das Lobafone-Logo bitte ganz genau an ;-)

12. Juli 2009
Noch immer schreiben die Blogger undifferenziert und laut krakelend über unsere neue Kampagne. Nur die PR-Blogger halten zu uns. Sascha Lobo und Nico Lumma meinen, das wäre zu erwarten gewesen. Die positiven Meldungen werden bald überwiegen. Wir sollen keine Angst haben, wir gehören doch jetzt dazu. Das habe ich mir schon gedacht. Die beiden wissen, wovon sie reden. Es sind immerhin die deutsche Topstars. Ich habe meine erste Spam-Mail erhalten. Ich fühle mich geehrt, jetzt gehöre ich wirklich dazu. Ich drucke die Mail aus und lasse sie an alle Vodafone-Mitarbeiter verschicken. Damit sie verstehen.

15. Juli 2009
Krisensitzung des Vodafone-Vorstandes. Zwei Kollegen greifen mich laut und sehr undifferenziert wegen der grandiosen Kampagne an. Ha, die haben doch nichts verstanden. Ich antworte, dass wir doch jetzt dazugehören und bald alle Blogger positiv über uns berichten werden. Was glauben die denn, wofür wir das ganze Geld ausgegeben haben? Kopfschüttelnd verlasse ich die Krisensitzung. Als ich durch unsere Büroräume gehe, werde ich von anderen Mitarbeiter wegen der ausgedruckten Mail angegriffen und beleidigt. Haben die jetzt alle ihr Rückgrat verloren, nur weil es am Anfang nicht gleich läuft? Mit mir nicht. Ich verschicke Abmahnungen mit dem expliziten Hinweis, dass die Mitarbeiter, machen sie so weiter, nicht mehr dazugehören. Das wird ihnen eine Lehre sein.

16. Juli 2009
Im Web werden viele neue Namen für Vodafone kreiert. Wir heißen nun Vodafail, Yodafone, Zensurfone und Vaderfone. Wir brauchen größere Visitenkarten. Das Vodafone-Desaster ignorieren wir. Das sind alles nur Neider. Sascha Lobo und Nico Lumma versprechen uns erneut positive Blogartikel. Schließlich gehören wir nun dazu. Wir freuen uns. Jetzt geht es endlich bald los. Die Kritiker werden uns noch kennenlernen. Die geben bald auf und unsere Sonne geht auf. Das habe ich im Gefühl.

18. Juli 2009
Noch immer gibt es bis auf die PR-Blogger und eingekauften Blogger keine positiven Reaktionen auf unsere neue Kampagne. Mein Vorstandskollege, der mich vor drei Tagen so unflätig angegriffen hat, ruft an. Er fragt, wann es denn nun endlich losgehen würde. Das Lachen zwischen den Zeilen habe ich verstanden. Ich bin doch nicht blöd. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, wir gehören schließlich dazu. Dem werde ich es zeigen. Ich schwärze ihn beim Aufsichtsrat an. Der wird nicht mehr lange lachen.

20. Juli 2009
Geschockt sitze ich in meinem Büro. Noch immer gibt es kein positiven Reaktionen. Selbst unsere PR-Meldungen und Pressemitteilungen, die wir in Blogform veröffentlicht haben, helfen nicht. Was ist nur schiefgelaufen? Ich rufe Sascha Lobo auf seinem neuen HTC Magic an. Der Teilnehmer ist zurzeit nicht erreichbar. Ich versuche es auf seinem iPhone und erreiche ihn sofort. Er lacht und meint, wir sollen uns keine Sorgen machen. Wir gehören doch jetzt dazu. Ich bekomme stündlich Memos vom Aufsichtsrat. Ich ignoriere sie. Was wissen diese ignoranten Schlipsträger schon?

25. Juli 2009
Der Vorstand beschließt, die Kampagne sofort zu stoppen und mit einem neuen Werbespot an den Start zu gehen. Ich muss mir viel Kritik anhören. Pah, was denken die, wer sie sind? Jetzt haben wir verloren. Wir gehören doch dazu und stellen uns nun gegen das tolle Web 2.0? Das kann nicht gutgehen. Vorsorglich lösche ich meinen E-Mail-Account. Ich überlege, zur Telekom zu wechseln. Das iPhone ist schon eine feine Sache.

29. September 2009
Unsere neue Kampagne startet und wird ein voller Erfolg. Was haben wir damals nur falsch gemacht? Ich treffe Sascha Lobo und Nico Lumma. Sie zeigen mir exklusiv das neue iPhone. Ich gehöre immer noch dazu. Ich strahle wie ein Honigkuchenpferd. Als ich mich verabschiede drehe ich mich noch einmal um. Sascha und Nico stecken die Köpfe zusammen und lachen lauthals. Das sind schon zwei witzige Typen.

15. Januar 2011
Sascha Lobo und Nico Lumma ziehen ins Dschungelcamp ein und twittern für RTL und die Telekom mit ihrem neuen iPhone Double X live aus Australien. Stefan Niggemeier berichtet darüber in seinem Blog. Mensch, warum sind wir damals nicht darauf gekommen? Nun gehört die Telekom dazu. Ich werde melancholisch und werde dem Vorstand berichten. Nur schade, dass ich als Angestellter der Postabteilung nicht mehr großes Gehör finde.

03. Juni 2013
Bald wird Vodafone sein neues Handy vorstellen. Es ist Mikrowelle, Kühlschrank und Spaceshuttle in einem Gerät. Für die neue Kampagne verspricht Scholz & Friends den Weg ins Web 3.0. Ich freue mich. Bald werden wir wieder dazugehören. Die Generation World wartet auf uns. Das ist alles so wunderbar…

*Name der Redaktion nicht bekannt.

cc80x15 by Chris, f!xmbr.de

Wie aus Arcor doch noch Vodafone wurde

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Die Vodafone Group ist bei der Arcor AG ja schon seit langem der Hauptaktionär, seit Mai 2008 sogar der einzige Aktionär mit 100% Besitz. Aber so ganz wollte Vodafone die Marke Arcor nie aufgeben. Wir sind mit unserem DSL 16.000 und ISDN-Anschluss immer noch Arcor-Kunden.  Trotzdem werden in letzter Zeit immer mehr Arcor-Shops modernisiert und heißen hinterher Vodafone-Shop.

Doch warum überhaupt der zugegebenerweise ziemlich sinnlose Artikel hier *g*. Wir hatten vor ca. eine Woche eine kleine Überschwemmung in der Küche. Das Wasser der Waschmaschine floss aus unerklärlichen Gründen nicht mehr ins Abflußrohr sondern auf den Boden. So hat sich dann ein kleiner See gebildet und der floß auch unter die Eckbank, wo die Arcor-Starterbox und das DSL-Modem seit ungefähr 2 Jahren provisorisch befestet auf dem Fußboden ihr Dasein fristen. Die stören dort ja auch kaum und sehen tut man sie auch nicht. Blöderweise floß das Wasser aber auch in die Starterbox, welche ihren Dienst danach verweigerte. Gott sei Dank hats dem DSL-Modem aber nichts ausgemacht, eine Woche ohne Internet wäre viel schrecklicher gewesen als eine Woche ohne ISDN-Telefon. Ich hatte ja sowieso noch mein VoIP-Telefon und mein Handy :-)

Ich hab dann Arcor über den Kundenbereich geschrieben, dass die Starterbox nach knapp 3 Jahren leider ihren Geist aufgegeben hat und sie doch so gut sein sollen und kostenfreien Ersatz zu schicken. Kam auch prompt die Antwort per E-Mail, dass man uns gerne angerufen hätte (ja ihr Helden, das Telefon ging doch die ganze Woche nicht…) zum den Termin abstimmen, aber man schicke uns jetzt kostenlosen Ersatz. Einzige Bedingung: wir müssen das alte Ding innerhalb von 20 Tagen zurück schicken, sonst würde man uns die neu Box berechnen.

Aus alt....

Aus alt....

... mach neu!

... mach neu!

Und jetzt dürften auch alle sehen, warum ich überhaupt gebloggt habe. Zumindest hardware-technisch sind wir jetzt doch bei Vodafone :-) . Dass die alte Box einen Wasserschaden erlitten hat wird Arcor natürlich nie erfahren. Eben noch schnell den Retouren-Schein ausgefüllt, dort hieß es jetzt auf einmal, dass ich nur noch 14 Tage Zeit hab zum zurückschicken, aber was solls, das Ding geht heute Nachmittag dann zurück zu Arcor.

Update: Grad hab ich dann noch gelesen, dass die Marke Arcor zum 1. August 2009 aufgelöst wird, ab dann gibt es dann wohl nur noch Vodafone.  Dann ist Arcor wohl endgültig Geschichte und wir werden vollends richtige Vodafone-Kunden.

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