Irgendwie wars dem Michael und mir mal kurzzeitig langweilig. Das kam dabei raus
Edit: Da Storify so langsam läd, findet man die Geschichte jetzt nur noch in der Einzelansicht. Weiterlesen »
Dieser Artikel wurde am 17. Dezember 2011 um 00:21 Uhr von mahrko veröffentlicht. Seither wurde der Artikel 409x aufgerufen, aber bisher noch nicht kommentiert
Nur eine Woche nach dem Barcamp in Hamburg ging es schon wieder auf das nächste Barcamp, dafür aber wohl auch das letzte für dieses Jahr. Das Mainzer Barcamp war wieder am Wochenende, was mir persönlich lieber ist, als am Freitag und Samstag.
Los ging es am Nachmittag mit der Bahn nach Wiesbaden, dort hatten @olschok und ich einen Schlafplatz bei @michaelumlandt gefunden. Die Stadt und die Straße zu finden war kein Problem, mit der Hausnummer hatten wir gewisse Probleme. Unser Gastgeber hatte uns seine Schlüssel überlassen und stieß erst am späten Abend zu uns. Ich hatte Hausnummer 9 im Kopf und so wollten wir dort die Eingangstür aufschließen, war dann aber garnicht nötig, weil gerade jemand raus kam und wir so reinkamen. Dummerweise stellten wir im vierten Stock dann aber fest, dass es wohl das falsche Haus sein muss. Dann hieß es wieder runter, ins nächste Haus und wieder 4 Stockwerke hoch. Dann haben wir die Wohnung aber doch noch gefunden.
Für den Freitagabend gab es leider keine offizielle Veranstaltung, die meisten waren wohl ohnehin noch garnicht in der Stadt. Eigentlich hieß es ja auch Barcamp Rhein-Main. So waren dann ein paar in Frankfurt, ein paar in Mainz und wir zwei eben in Wiesbaden. Das verstreut sein fand ich ein wenig schade. Ich hätte es schön gefunden, wenn für alle Angemeldeten ein Lokal reserviert worden wär und man dort gemeinsam Abendessen hätte können, Essen nach Karte und jeder auf eigene Kosten. So war das zum Beispiel in Karlsruhe der Fall. So ging es eben nur mit @olschok in Wiesbaden essen.
Unseren vorsortierten Namensschilder (Fotocredit: Thomas Klose)
Aus Gründen, die ihr euch jetzt selbst denken könnt, habe ich einen Tab in Tweetdeck offen, der jeden Tweet scannt, der “ZDF” enthält. Ob ich die auch alle les, sei mal dahin gestellt, aber er ist eben offen. Und gerade rauscht es mal wieder nur so durch. 95% japanische Tweets.
Alle verlinken wieder auf ein ganz bestimmtes YouTube-Video!
Momentan hat das Video laut YouTube-Anzeige rund 2000 Views. Aber der Counter hinkt immer hinterher. Ich prophezeie für morgen mal 100.000 bis 200.000 Views!
Das Video ist ein japanisch untertitelter Frontal21-Bericht. Hatten wir vor 4-5 Wochen schon einmal. Da hatte das Video um die 200.000 Views, wurde dann vom japanischen Staats-TV sperren lassen und anschließend unzählige Male neu hochgeladen und kam wieder auf 290.000 Views. Auch Japan kennt den Streisand-Effekt. Am Ende haben den Bericht wahrscheinlich mehr Japaner als Deutsche gesehen. Das Internet machts möglich
Richards Server war schwer am Rödeln und den Montagnachmittag und -abend über komplett überlastet. Als dann auch noch @DWDL (mit eigenem Artikel) und @ProSieben auf die Geschichte aufmerksam gemacht haben, wurde mir bewusst, dass da jetzt wohl eine etwas größere Welle kommt. Erstaunlicherweise konnte ich die Nacht recht gut schlafen.
Der Teaser auf der dwdl-Startseite...
Wie jeden Morgen wollte ich am Dienstag noch im Bett liegend die nächtlichen Spammails über mein Smartphone löschen und bin dann über zwei Interview-Anfragen von SPIEGEL-online und Express.de gestolpert. Ab da war ich hellwach! Wenig später meldete sich auch noch die Süddeutsche Zeitung und DPA.
Michael war dann fast den ganzen Tag am Interviews geben und abends stand sogar noch eine Schalte zur Medien-Kuh auf dem Programm.
Der Höhepunkt war dann wohl am heute morgen der Zeitungsartikel im Haller Tagblatt. Ich sag mal so: es ist nicht der beste Artikel, aber was anderes lesen diese Offline-Menschen hier doch sowieso nicht. Jedenfalls lag er heute morgen schon ausgeschnitten auf dem Esszimmertisch und Oma weiß jetzt wohl auch, wieso mich Opa öfters mal zum Bahnhof fahren musste, als es nach Mainz ging.
Haller Tagblatt am 20.04.2011
Kleines Lob am Rande: Fronrot wurde korrekt Bühlertann zugeordnet, das ist ja beim HT nicht selbstverständlich, manchmal gehören wir auch zu Bühlerzell
Es gab aber auch noch schlechtere Artikel: mal waren wir beide Studenten, mal twitterten wir jahrelang ohne Wissen des ZDF. Andere nannten uns Twitter-Bedienpersonal oder stellten gleich unsere Begründung, wieso wir mit dem Twittern angefangen hatten, in Frage.
Es folgt eine kleine Auswahl der Webschau, Google-News listet aktuell 134 Beiträge zu unserem Thema.