Gepostet unter: #lndm12, Berlin, BVG, Lange Nacht der Museen, Museumsnacht
Für mich war es die erste lange Museumsnacht in Berlin, aber insgesamt fand die Veranstaltung schon zum 30. Mal statt. Die 600km bin ich nicht extra wegen der Museumsnacht nach Berlin gefahren, es hatte sich eher zufällig so ergeben. Dass das Ganze an dem Abend stattfindet erfuhr ich 1-2 Wochen vorher über die Facebook-Seite meines Hotels. Bringt also doch was, dass ich alles Mögliche like.
Kurz bevor es dann am Abend losging hab ich aber nochmal ernsthaft gezweifelt, ob ich mir es wirklich antun soll. Meine Füße hatten eigentlich schon genug bevor’s losging, war ich doch tagsüber schon in Köpenick, auf dem Tempelhofer Feld sowie in Spandau und Wedding unterwegs. Zu allem Übel hat es eine halbe Stunde vor Beginn auch noch angefangen zu schneien. Datenschutz hin oder her, ich zeig Euch mal meinen Verlauf durch die Stadt. Meine Route von Samstagmorgen 10 Uhr bis Samstagnacht 03:00 Uhr.
Zurück zur Museumsnacht. Der Start verlief das muss man so sagen echt Scheiße. Ich kam aus der U-Bahnstation am Potsdamer Platz und hab den Infostand gesucht um mein Ticket zu kaufen. Weit und breit war jedoch kein Infostand zu sehen. Andere Touris irrten genauso über den Platz. Das Kulturforum war einfach nicht zu finden. GoogleMaps kannte kein “Kulturforum” und gedruckten Plan hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen. Inzwischen hab ich es gefunden, gemeint war eigentlich der Matthäikirchplatz, 650 Meter westlich vom Potsdamer Platz. Als Fremder in der Stadt, der keine Ahnung hat, läuft man da im Schneesturm natürlich nicht hin. Zumal ich gedacht hab, die Bushaltestelle an der Varian-Frey-Straße sei die zentrale Haltestelle für das Kulturforum am Potsdamer Platz. Das hätte man irgendwie besser kommunizieren können.
Gut dacht ich mir, fang ich die Tour eben woanders an und mit der S-Bahn zum Brandenburger Tor gefahren. Mein erstes Museum war dann “The Kennedys”. Das hab ich wenigstens gefunden und hier hab ich dann auch einen gedruckten Plan erhalten. Das Museum selbst war leider nicht so mein Fall. Außer kleinen Fotos mit unzähligen langen Geschichten daneben gab es leider nicht viel zu sehen. Bin dann relativ schnell weiter ins “Deutsche Guggenheim”. Die Ausstellung “Found in Translation” fand ich auch noch nicht wirklich interessant, aber ich hab mich dort auch gleich für eine Führung angemeldet durch die Räume der Deutschen Bank.
Gepostet unter: Asien, Berlin, Höflichkeit, iPad, Japan, McDonald's, Samsung
Heute Mittag hab ich im McDonald’s Restaurant Berlin-Friedrichstraße gegessen, dabei saß ich mit drei Jugendlichen aus Asien gemeinsam am Tisch. Ich meine es waren Japaner.
Zwei Dinge haben uns verbunden. Wir alle haben die Pommes mit den Fingern gemampft und Cola aus dem Strohhalm getrunken. Dabei konnt ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Auch technisch waren sie auch bestens ausgestattet. Aus den Taschen kramten sie ein iPad und riesige Samsung-Smartphones, die fast so groß waren wie das iPad. GoogleMaps und Twitter wurden gecheckt.
Ja liebe Leser, irgendwie ist die letzten 3 Wochen nicht viel passiert. Zumindest nichts, was sich gelohnt hätte in einen Blogpost zu schreiben. Auch wenn ich hier normalerweise über fast alle Themen blogge, gewisse Dinge spar ich doch meistens aus. Politik zum Beispiel ist so ein Feld, wobei man sich jetzt auch fragen könnte, ob der Fall Wulff vs. Diekmann vs. Öffentlichkeit und BILD überhaupt noch Politik ist oder doch eher ein großer medialer Schwanzvergleich?
Jedenfalls ist es im Moment ja so, dass sich die Nachrichtenlage ohnehin zweimal am Tag ändert. Also auch nichts, worüber man bloggen müsste. Für blöde Wulff-Witze reichen ja 140 Zeichen auf Twitter auch.
Verreist war ich über Weihnachten, Silvester und Neujahr auch nicht, also auch keine lustigen Bahngeschichten, die ich unbedingt erzählen müsste. Aber das ändert sich zum Glück bald wieder. 3 Tage München und 5 Tage Berlin stehen an. München, weil da Barcamp ist und nach Berlin geht’s, weil der Herr Umlandt und ich da so’n Preis entgegen nehmen müssen. Den 3. Platz zum “Journalist des Jahres 2011″ in der Kategorie Newcomer wurde an uns verliehen. Kam ein wenig überraschend, wir wussten ja nicht mal, dass wir nominiert waren. Eines schönes Tages Ende Dezember kam von einer @web.de-Adresse eine kurze E-Mail, dass wir unbedingt und möglichst sofort ein Foto schicken sollten, wir hätten was gewonnen und kommen mit in das Magazin, in dem alle Gewinner aufgelistet werden.
Apropos Foto. Ich mag keine Blogeinträge ohne Foto, aber weiß beim besten Willen nicht, welches Bild ich jetzt hätte einfügen sollen. Daher erzähl ich Euch vielleicht noch kurz, dass der Community e.V. (Träger von c-inside.de) heute seine Jahreshauptversammlung hatte und ich erneut zum Schriftführer gewählt wurde. Das dürfte dann jetzt glaub das vierte Jahr in Folge sein, dabei kann ich doch eigentlich gar nicht wirklich schreiben und muss die Protokolle immer offline auf Papierzettel schreiben, da ich am Laptop viel zu sehr abgelenkt wär. Böses Twitter, böses Facebook und überhaupt!
Jedenfalls fand die Sitzung heute im Vellberger Vereinsheim statt und wir hatten eine Tafel im Raum. Auf der mussten sich ELLY und ich uns irgendwie verewigen. Da das das einzige Foto ist, das ich heute gemacht habe, musste das jetzt eben für diesen Blogeintrag herhalten.
Wenn ihr einen besseren Vorschlag habt, dann könnt Ihr mir das ja in den Kommentaren mitteilen. Überhaupt könntet ihr mich mal ein wenig beschimpfen oder wenigstens kritisieren, dass der Eintrag hier ziemlich belanglos ist. Ja macht mal. Kommentiert mal. Vielleicht freu ich mich ja drüber. Und wenn nicht, dann kann ich die Kommentare ja immer noch heimlich löschen….











