re:publica 2012: Die Zeit vor der #rp12

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Wie schnell die Zeit doch vergeht. Die 5 Tage, die ich rund um die re:publica in Berlin verbrachte, sind wie im Flug vergangen. Nach Berlin hochgefahren bin ich bereits am 30. April, den Montag hab ich nämlich als Brückentag mitgenommen und war anschließend bis Samstagvormittag in Berlin. Nun sitze ich gerade im verspäteten ICE Richtung Heimat. Genug Zeit also um endlich mal wieder zu Bloggen.

Auf der Fahrt in die Haupstadt - Holzbahnsteige in Naumburg.

Auf der Fahrt in die Haupstadt - Holzbahnsteige in Naumburg.

Montag, der 30. April – Erster Tag in Berlin

Zur Anfahrt kann am man nicht viel schreiben, ich hatte selten einen solch leeren ICE. Zwischen Crailsheim und Leipzig waren nie mehr als 4 Personen in meinem 1. Klasse-Wagen, das Bahnpersonal mitgerechnet. Erst dort wurde es etwas voller. Eine sieben hübsche amerikanische Touristeninnen stiegen zu. Auf die Frage, ob sie auf die freien Sitzplätze sitze könnten antwortete ich brav ja, wenn sie denn ein Ticket für die Erste Klasse hätten. Richtig zugehört haben sie mir wohl nicht, sie wurden nämlich keine Viertelstunde später vom Zugbegleitet wieder rausgeworfen – wobei rauswerfen konnte man das eigentlich nicht nennen. Ohne Fahrpreisnacherhebung und so Zeugs hat er Ihnen sogar noch die Koffer rüber in die Zweite Klasse getragen. War halt auch nur ein Mann… ;-) Weiterlesen »

Mein Rückblick auf die Grüne Woche: Wenn einer ein Spielchen mit dir spielt…

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Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt zwei Wochen später komm ich doch noch dazu über die Grüne Woche zu bloggen.

Zunächst ein paar einleitende Worte: es war meine erste Grüne Woche und ich kannte die Messe bisher nur aus kurzen TV-Ausschnitten, wenn die Landwirtschafts- & Verbraucherministerin am Eröffnungstag hindurch läuft und überall probieren darf. Es war wohl ziemlich naiv von mir zu glauben, dass ich das genauso machen könnte. Überall gab’s nämlich kleine Preisschilder, jeder Probierhappen sollte einen Euro kosten, wenn noch ein Schnaps dabei war, dann warens schon 2,50 Euro oder 3 Euro. Alles in allem etwas enttäuschend, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß dort.

Überblick über die Grüne Woche. (Fotocredit: flickr.com/Landbruks)

Überblick über die Grüne Woche. (Fotocredit: flickr.com/Landbruks)

Darüber will ich jetzt aber gar nicht bloggen, mir geht es um einen einzigen Aussteller. Dieser war in drei verschiedenen Hallen mit insgesamt vier Ständen vertreten. Das Geschäftsmodell:  möglichst viele Weinabos und Abos über Vitalsäfte an den Mann zu bringen, Literpreis für die Säfte: 8 Euro aufwärts. An dem Stand hatte ich meinen Spaß!

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Tempelhofer Feld — der Sonne entgegen…

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Der Sonne entgegen....

Der Sonne entgegen....

30. Lange Nacht der Museen in Berlin

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Für mich war es die erste lange Museumsnacht in Berlin, aber insgesamt fand die Veranstaltung schon zum 30. Mal statt. Die  600km bin ich nicht extra wegen der Museumsnacht  nach Berlin gefahren, es hatte sich eher zufällig so ergeben. Dass das Ganze an dem Abend stattfindet erfuhr ich 1-2 Wochen vorher über die Facebook-Seite meines Hotels. Bringt also doch was, dass ich alles Mögliche like.

Kurz bevor es dann am Abend losging hab ich aber nochmal ernsthaft gezweifelt, ob ich mir es wirklich antun soll. Meine Füße hatten eigentlich schon genug bevor’s losging, war ich doch tagsüber schon in Köpenick, auf dem Tempelhofer Feld sowie in Spandau und Wedding unterwegs. Zu allem Übel hat es eine halbe Stunde vor Beginn auch noch angefangen zu schneien. Datenschutz hin oder her, ich zeig Euch mal meinen Verlauf durch die Stadt. Meine Route von Samstagmorgen 10 Uhr bis Samstagnacht 03:00 Uhr.

Ein Tag in der Hauptstadt. ©GoogleMaps

Ein Tag in der Hauptstadt. ©GoogleMaps

Zurück zur Museumsnacht. Der Start verlief das muss man so sagen echt Scheiße. Ich kam aus der U-Bahnstation am Potsdamer Platz und hab den Infostand gesucht um mein Ticket zu kaufen. Weit und breit war jedoch kein Infostand zu sehen. Andere Touris irrten genauso über den Platz. Das Kulturforum war einfach nicht zu finden. GoogleMaps kannte kein “Kulturforum” und gedruckten Plan hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen. Inzwischen hab ich es gefunden, gemeint war eigentlich der Matthäikirchplatz, 650 Meter westlich vom Potsdamer Platz. Als Fremder in der Stadt, der keine Ahnung hat, läuft man da im Schneesturm natürlich nicht hin. Zumal ich gedacht hab, die Bushaltestelle an der Varian-Frey-Straße sei die zentrale Haltestelle für das Kulturforum am Potsdamer Platz. Das hätte man irgendwie besser kommunizieren können.

Gut dacht ich mir, fang ich die Tour eben woanders an und mit der S-Bahn zum Brandenburger Tor gefahren. Mein erstes Museum war dann “The Kennedys”. Das hab ich wenigstens gefunden und hier hab ich dann auch einen gedruckten Plan erhalten. Das Museum selbst war leider nicht so mein Fall. Außer kleinen Fotos mit unzähligen langen Geschichten daneben gab es leider nicht viel zu sehen. Bin dann relativ schnell weiter ins “Deutsche Guggenheim”. Die Ausstellung “Found in Translation” fand ich auch noch nicht wirklich interessant, aber ich hab mich dort auch gleich für eine Führung angemeldet durch die Räume der Deutschen Bank.

Illuminierter Innenhof des Deutsche Guggenheim Cafés

Illuminierter Innenhof des Deutsche Guggenheim Cafés

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