Auf Reise 29. März 2017

Angekommen in Saigon…

Der Titel verspricht ein wenig zu viel. So richtig „richtig“ angekommen bin ich in Vietnam nämlich noch nicht. Das ferne Land funktioniert eben in vielen Dingen ganz anders als Mitteleuropa, aber genau das war ja mit einer der Gründe so weit wegzufliegen in den Urlaub.

Zumindest physisch bin ich jedoch gut in Ho-Chi-Minh-City angekommen. Und auch das erste dutzend mehrspuriger Straßen habe ich unfallfrei überquert. Der Verkehr hier ist nämlich echt tricky. Aber dazu später mehr… 😊

Mein Flug

Die Anreise mit Cathay Pacific führte über Hongkong nach Saigon. Die ersten 10,5 Stunden eingepfercht wie ein kleines Schweinchen auf dem Weg zum Schlachter – schlafen konnte ich da nicht so wirklich. Da wir etwas früher ankamen hatte ich statt 1:45h rund 2:10h Zeit für den Umstieg. War überhaupt kein Problem. In weniger als 20 Minuten war ich durch alle Gänge, Rollbänder und Kontrollen am Abflugsgate. Kein Vergleich zum Chaos und der Rennerei auf dem Pariser Flughafen auf dem Weg nach Dubai!

Im Landeanflug auf Ho-Chi-Minh-City.

Im Landeanflug auf Ho-Chi-Minh-City.

Es sah zunächst auch so aus, als würden wir pünktlich um 8:35 Uhr Ortszeit (2:35 Uhr deutscher Zeit) wieder abheben, unsere Boeing 777 war auch schon auf die Startbahn gerollt, aber dann wurden irgendwelche Probleme mit der Füllmenge des Kerosins festgestellt. Also rollten wir wieder zurück aufs Vorfeld und wurden nochmal korrrekt aufgetankt. Drei anderen Maschinen ging es genauso. Vielleicht hatte der Tankwart seinen ersten Tag – keine Ahnung. Zum Glück wurde der Fehler nicht erst in der Luft bemerkt. Jedenfalls gings dann mit knapp 2 Stunden Verspätung in die Luft.

Wenigstens hatte ich genug Platz, Notausgangreihe und keine Nebensitzer! Überhaupt saßen in den Reihen 61 bis 89 nur noch 10-15 Menschen.

Ankunft in Ho-Chi-Minh-City, Vietnam 🇻🇳

Gegen 11:50 Uhr Ortszeit (6:50 Uhr deutscher Zeit) war ich dann endlich am Zielflughafen angekommen. Jetzt hieß es nur noch am Automaten Bargeld ziehen, vietnamesische SIM-Karte besorgen und einen Taxifahrer, der Touris nicht ganz so abzockt, finden und zum Hotel in Saigon fahren. Saigon ist der frühere Namen von Ho-Chi-Minh-City und immer noch Namen von District 1 (Downtown) – wenn man’s nicht so genau nimmt, kann man ihn aber immer noch für die ganze Stadt nutzen.

Schritt 1 und 2 hat funktioniert, konnte mit meiner VISA problemlos 2 Millionen Dong abheben, klingt nach kleinem Vermögen sind aber gerade mal 95 Euro. Über das vietnamesische „Spielgeld“ hab ich übrigens 2012 schon mal gebloggt.

Rund eine Viertelmillion (11,70 Euro) wurden in die SIM-Karte investiert, 7 GB Traffic für 30 Tage habe ich damit erworben. Anbieter ist Viettel, soll der beste sein in Vietnam. Läuft bisher problemlos. Immer 4G-Empfang! Internetsucht also erst einmal befriedigt. 🤗

Zwei Fensterreiniger an der Außenfassade des Bitexo Financial Towers in schwindelerregender Höhe!

Zwei Fensterreiniger an der Außenfassade des Bitexo Financial Towers in schwindelerregender Höhe!

Das mit dem Taxi, war so eine Sache, auf GoogleMaps konnte sehen, dass er einen kleinen Bogen fuhr, aber ich hab’s einfach als Sightseeing gesehen. Nur beim Aussteigen wollte er dann zusätzlich zum Taxometerpreis noch irgendeine Flughafengebühr, so ganz koscher war das wohl nicht, aber hab die 3 Euro dann hält auch bezahlt. Umgerechnet 9 Euro hat die Fahrt gekostet. Aber war mir nach 27 Stunden ohne Schlaf dann auch egal, wollte nur noch in mein Bett!

An meiner Wiesbadener Bushaltestelle war ich noch fit. Hier begann die Reise.

An meiner Wiesbadener Bushaltestelle war ich noch fit. Hier begann die Reise.

Die ersten anderthalb Tage hier

Erstmal galt es mein Schlafdefizit auszugleichen, also habe ich den ersten Tag voll verschlafen. Nur abends war ich mal 2-3 Stunden draußen und hab erste Erfahrungen mit dem Überqueren vier- und sechsspuriger Straße gemacht. Es ist zwar ab und zu mal ein Zebrastreifen aufgemalt, aber es hält original gar keiner an! Man muss einfach drauf los laufen.

Langsam und nicht stehen bleiben. Die Roller, Mopeds und Co kurven dann irgendwie um einen rum. Nur bei Autos und vor allem Bussen sollte man aufpassen! Hat die ersten paar Mal ganz schön Überwindung gekostet.. 😱

Blick auf den Unabhängigkeitspalast, erbaut in den 60ern.

Blick auf den Unabhängigkeitspalast, erbaut in den 60ern.

Heute ging es dann zum Unabhängigkeitspalast, zur Kathedrale und auf den Bitexo Financial Tower. Ganz klassisches Touri-Programm also.

Insgesamt 265 Meter hoch der Wolkenkratzer, aber die Aussichtsplattform befindet „nur“ in 200 Metern Höhe. Trotzdem sehr geiler 360-Grad-Blick auf die ganze Stadt. Oder zumindest den Teil, den man bis zum Horizont sieht. Das endlose Häusermeer nahm kein Ende.

Abends gings dann das erste mal landestypisch Essen. Mehr dazu dann im nächsten Blogpost. 👋🏻


Dieser Artikel wurde am 29. März 2017 um 20:10 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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2 Kommentare

  • Reply Beate Schmitz 30. März 2017 at 18:05:44

    ENDLICH! Welcome back. Die Fuchsmama freut sich wie doof, dass Du in die weite Welt gezogen bist und wieder bloggst. Viel Spaß und viele gute Erlebnisse!

    • Reply mahrko 30. März 2017 at 18:06:59

      Dann sinds ja jetzt schon zwei erfreute Leser! Die richtige Mama freut sich auch. Nur kommentiert sie lieber via WhatsApp. 😊

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