Auf Reise 8. April 2017

Swiss Village Resort – mein Hotel in Mui-Ne

Über mein Hotel in Mui-Ne will ich noch ein paar Worte bloggen, weil die Anlage echt toll war! Ich werde durch meine Hotelauswahl wahrscheinlich als schlechtester Backpacker in die Geschichte eingehen.

Während die echten Rucksack-Touris im Hostel pennen, habe ich in einem Resort mit Privatstrand genächtigt.  Aber so wirklich teuer war es mit rund 40 Euro die Nacht auch nicht. Gut, es gibt hier auch Hostels ab 4 Euro, das muss man noch dazu sagen…😀

Wellen bei roter Flagge. Baden nur noch für gute Schwimmer erlaubt.

Wellen bei roter Flagge. Baden nur noch für gute Schwimmer erlaubt.

Meine Hotelauswahl allgemein

Wie bei jeder Unterkunft habe ich ca. 25-30 Minuten in die Auswahl, Check der Bewertungen und Lage investiert. Aktuell buche ich gerade fast alles über hotels.com – zum einen weil die Preise gut sind – und in anderen Portalen auch nicht bzw. kaum mal billiger sind – und zum anderen, weil ich keine Lust habe, meine Buchungen in fünf verschiedenen Apps und nochmal zehn Mails zusammen zu suchen.

Bei 41 Übernachtungen kommt da während meiner Reise doch einiges an verschiednen Unterkünften zusammen. Ich schätze mal gut 15-17 werden es schon werden. Aber zurück zum Swiss Village Resort in Mui-Ne.

Mein Bett und reichlich Platz drum herum...

Mein Bett und reichlich Platz drum herum…

Mein Checkin in Mui-Ne

Nach der Sleeper Busfahrt aus Saigon und dem Fast-Malleur mit meinem Rucksack hieß es beim Checkin, es liege gar keine Buchung für mich vor. Nächster „Fuck!“-Moment innerhalb weniger Minuten! Aber weil beim Hotel buchen noch nie was schief ging, war ich mir relativ sicher, dass sie nur richtig suchen muss und hab ihr nochmal meinen Namen, Buchungsplattform und Co aufgeschrieben, genervt gesagt sie solle das regeln und mich pissig in die Lobbysessel fallen lassen.

Mein eigener kleiner Bungalow mit eigener Terrasse.

Mein eigener kleiner Bungalow mit eigener Terrasse.

Die Rezeptionistin tätige dann zwei oder drei sehr aufgeregte und wortreiche Telefonate, vielleicht mit dem Manager, keine Ahnung und kam dann lächelnd auf mich zu. Sie hätte zwar immer noch kein Zimmer für mich – dafür aber einen Bungalow. Jackpot dachte ich mir und lächelte zurück. Das Glück war wieder auf meiner Seite… 🤗

Ankunft im Swiss Village Resort - den Rucksack musste ich nicht selbst schleppen.

Ankunft im Swiss Village Resort – den Rucksack musste ich nicht selbst schleppen.

Vom Standard-Zimmer das Superior-Zimmer überspringen und gleich in einen Bungalow einquartiert werden, das gefiel mir doch. Der Kofferboy schnappte sich meinen Rucksack, hob ihn etwas unbeholfen auf seinen Karren – sonst verlädt er wohl nur Hartschalenkoffer und begleitete mich zu meinem Häuschen.

Mein Fensterausblick - der Blick in die Palmenwipel.

Mein Fensterausblick – der Blick in die Palmenwipel.

Im Hotelzimmer habe ich dann endlich mal dran gedacht Fotos zu machen, bevor ich alles ramponiert und mit Zeugs vollgestellt habe. Sogar eine eigene kleine Terrasse hatte ich und der Fensterausblick ging in die sich im Wind schweifenden Palmenwimpfel!

Der Strand war keine zwei Minuten zu Fuß entfernt, war sehr sauber und hatte schönen fast ganz feinen weißen Sand. Mein Hotel lag ungefähr in der Mitte der Bucht von Mui, ich konnte je zwei Kilometer nach Osten bzw. Westen entlang spazieren. Promenade gibt’s keine, aber wer braucht die schon. Direkt an der Wasserkante ist es doch eh am schönsten!

Der Blick vom Strand Richtung Hotelanlage.

Der Blick vom Strand Richtung Hotelanlage.

Ich war vier Tage in Mui-Ne, an einem war Wind und Wellen so stark, dass die schwarze Fahne wehte. Somit war das Baden verboten, aber es gab ja immer noch den Hotelpool.

Der größere der beiden Hotelpools.

Der größere der beiden Hotelpools.

 

Der kleine der beiden Pools.

Der kleine der beiden Pools.

Einziges Manko: das WLAN hatte so seine Zickerein. Abend zwischen 18 und 21 Uhr lief es meist fast gar nicht. Vielleicht haben die mir das Netz auch absichtlich abgestellt, damit ich ins Café laufe und dort andere Leute treffe. Who knows…. 😉

Die Hotelliegen am Strand. Nachmittags war's leider immer ein bisschen bewölkter.

Die Hotelliegen am Strand. Nachmittags war’s leider immer ein bisschen bewölkter.

In der Umgebung empfehle ich abends einen Besuch im Coco Beach Resort – hier kann man direkt mit Meerblick essen und in Joe’s Café. Hier treffen sich abends internationale Touristen bei Livemusik und Kaltgetränken. Und den Ausflug in die Wüste müsst ihr machen – am besten am Morgen! Die restliche Zeit könnt ihr faul am Strand rumgammeln oder vielleicht einen Kitesurfing-Kurs machen.


Dieser Artikel wurde am 8. April 2017 um 17:31 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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