Auf Reise 14. April 2017

Ausflug von Saigon ins Mekong-Delta – Four Island Tour

In Ho-Chi-Minh-Stadt kam ich anfangs nicht so wirklich zum Bloggen, ich musste mein Schlafdefizit ausgleichen, daher fehlen vom Anfang der Reise noch ein paar Blogeinträge, einer davon ist der Tagesausflug ins Mekong-Delta.

Mit großem Boot ging es anfangs über einen breiten Arm des Mekong-Rivers.

Mit großem Boot ging es anfangs über einen breiten Arm des Mekong-Rivers.

Auf einer der wenigen Autobahnen Vietnams ging es aus der Millionenmetropole rund 120 Kilometer Richtung Süden nach My Tho am Delta des Mekong Flusses. Dieser mündet im Süden Vietnams nach rund 4350 Kilometern hier ins Südchinesische Meer.

Mein Video-Zusammenschnitt des Tages

Der Mekong ist der zwölftlängste Fluss auf der Welt und entspringt in China – streift Myanmar und durchfließt dann Indochina – sprich Thailand, Laos, Kambodscha und schließlich den Süden von Vietnam.

Zum Vergleich: die Donau ist rund 2900 Kilometer lang und der Rhein bringt es gerade mal auf 1200 Kilometer, seine durchschnittliche Abflussmenge beträgt 2,3 Millionen Liter pro Sekunde, der Mekong bringt es auf 16 Millionen Liter pro Sekunde.

Mit einem Boot mitten durch den Dschungel, eine perfekte Filmkulisse.

Mit einem Boot mitten durch den Dschungel, eine perfekte Filmkulisse.

Doch zurück zu meinem Ausflug, in Ho-Chi-Minh-Stadt werden meist zwei verschiedene Ausflüge ins Delta angeboten: die Four Island Tour und eine Tour zu den schwimmenden Märkten. Ich hätte die schwimmende Märkte gerne auch gesehen, aber da muss man schon mitten in der Nacht aufbrechen damit man um 6 Uhr dort ist. Empfehlenswert wäre hierfür eine Zweittages-Tour. Ich hatte aber ein Hotel in Saigon gebucht, also wurde es die andere Tour.

Nach einem Umstieg ging es per Ruderboot auf noch engeren Kanälen weiter.

Nach einem Umstieg ging es per Ruderboot auf noch engeren Kanälen weiter.


Viel los war hier auf diesem Kanal, zahlreiche Touristenboote waren hier unterwegs.

Viel los war hier auf diesem Kanal, zahlreiche Touristenboote waren hier unterwegs.

Man besucht hier verschiedene kleine Inseln im Delta und fährt mit netten kleinen Booten mal über den großen offfenen Fluss, mal durch winzige Kanäle innerhalb der Inseln.

Es dauerte jedoch nicht lange bis es wieder sehr still wurde.

Es dauerte jedoch nicht lange bis es wieder sehr still wurde.

Man lernt ein bisschen was über Kaffee- und Kokusspflanzen, deren Verarbeitung und sieht dann noch einen kleinen Verarbeitungsbetrieb und kann hier Schnaps, Bonbons und Co testen. Und natürlich auch kaufen wenn man mag.

Mit dieser Presse werden die Kokosnussfasern ausgedrückt und der Saft gesammelt.

Mit dieser Presse werden die Kokosnussfasern ausgedrückt und der Saft gesammelt.


Nachdem der Saft verarbeitet wurde, werden hier Bonbons verpackt. Hab welche gekauft, zäh wie Beton.. 🤗

Nachdem der Saft verarbeitet wurde, werden hier Bonbons verpackt. Hab welche gekauft, zäh wie Beton.. 🤗

Mittagsessen gab’s auf einer richtig schönen kleinen Paradiesinsel. Nach dem Essen gab’s noch 1,5 Stunden zur freien Verfügung, ich bin ein bisschen Fahrrad gefahren und hab dann in einer Hängematte unter Palmen gedöst. Die Räder wurden kostenlos gestellt, wer wollte, konnte aber auch komische Fische mit einem Fangkorb im Schlammwasser fangen, im Video sieht man das ganz am Ende.

Das reichlich aufgetischte Mittagessen für unsere Gruppe.

Das reichlich aufgetischte Mittagessen für unsere Gruppe.


Mit ganz vielen verschiedenen Saucen und Gemüse.

Mit ganz vielen verschiedenen Saucen und Gemüse.


Meine Hängematte - hier kam das erste mal richtig Urlaubsfeeling auf.

Meine Hängematte – hier kam das erste mal richtig Urlaubsfeeling auf.

Am frühen Nachmittag ging es dann mit Zwischenstopp im buddhistischen Vinh Trang Tempel in der Nähe von My-Tho zurück nach Saigon. Auf der Autobahn hat es dann „ein bisschen“ geregnet. Stört Autofahrer in Vietnam aber nicht sonderlich, man schaltet einfach den Warnblinker an und fährt im gleichen Tempo weiter.

Die Frontansicht des Vinh Trang Tempels.

Die Frontansicht des Vinh Trang Tempels.


Wie immer gilt: es muss bunt leuchten, wild blinken und gut eingeräuchert.

Wie immer gilt: es muss bunt leuchten, wild blinken und gut eingeräuchert.


Und die Schuhe bleiben vor der Tür!

Und die Schuhe bleiben vor der Tür!


Ob diese fünf LKW-Ladungen Erde Buddha besänftigen sollen, konnte ich noch nicht rausfinden...

Ob diese fünf LKW-Ladungen Erde Buddha besänftigen sollen, konnte ich noch nicht rausfinden…


Und noch eine zweite etwa 15-16 Meter hohe Statue stand vor der Anlage.

Und noch eine zweite etwa 15-16 Meter hohe Statue stand vor der Anlage.


Dieser Artikel wurde am 14. April 2017 um 09:50 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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Ein Kommentar

  • Reply Stefan aus Asiatica Travel DE 25. Mai 2017 at 11:12:23

    Zweittages-Tour ist eine gute Auswahl weil die Distanz zwischen Sai Gon und Can Tho sehr lang ist 😀

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