Mit der Matterhorn-Gotthardt-Bahn über den Oberalppass!

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Unser heutiger Tag bestand quasi nur aus Zugfahren. Los ging es morgens kurz nach 8 Uhr in Lausanne, wo wir zunächst einmal mit der SBB nach Brig mussten. Wir hatten uns eigentlich einen RegionalExpress um 8.23 Uhr rausgesucht, waren aber etwas früher am Bahnhof, stellten fest, dass es noch einen früheren und schnellen Zug gibt und wollten so den Interregio um 8.18 Uhr nehmen.

Kurz vor dem 15 Kilometer langen Furka-Basistunnel

Kurz vor dem 15 Kilometer langen Furka-Basistunnel

Am Gleis eine weitere nette Überraschung. Wir erreichten noch den EuroCity um 8.12 Uhr. Innerhalb von zehn Minuten drei Züge in eine Richtung. Das muss man den Schweizern auch erst einmal nachmachen!

Wir drei in der Matterhorn-Gotthardt-Bahn mit einem Selfie! (Fotocredit: Malte Krohn)

Wir drei in der Matterhorn-Gotthardt-Bahn mit einem Selfie! (Fotocredit: Malte Krohn)

In Brig hieß es dann umsteigen auf die metersprurige Matterhorn-Gotthardt-Bahn. Auf der gleichen Strecke fährt auch der GlacierExpress, auch bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt. Unsere Bahn war zwar kein Schnellzug, durch die vielen Halte auf der Strecke aber noch langsamer.

Die Passhöhe von 2044 Metern ist bald erreicht.

Die Passhöhe von 2044 Metern ist bald erreicht.

Einziger Wehrmutstropfen: unser Interrail-Ticket wurde auf dem Abschnitt von Brig nach Disentis/Mustér nicht anerkannt. Wir mussten also für diesen Abschnitt ein normales Ticket kaufen, mit 49 CHF (knapp 40 Euro) leider nicht ganz billig. Den GlacierExpress haben wir nicht genommen, da hier nochmals eine separate Reservierungsgebühr von 33 CHF im Sommer (13 CHF im Winter) angefallen wäre.

Bei 30-40 km/h konnte man problemlos aus den Fenstern schauen. (Fotocredit: Malte Krohn)

Bei 30-40 km/h konnte man problemlos aus den Fenstern schauen. (Fotocredit: Malte Krohn)

Aber spätestens beim Ausstieg am Oberalppass an der Rheinquelle, wo wir eine Stunde Pause gemacht hatten, wussten wir, dass die Strecke die zusätzlichen Ausgaben auf jeden Fall wert war! Ich glaub die Bilder dürften für sich sprechen ;-)

Nach 2,5 Stunden Fahrt bergauf mit der Matterhorn-Gotthardt-Bahn war der Scheitel erreicht.

Nach 2,5 Stunden Fahrt bergauf mit der Matterhorn-Gotthardt-Bahn war der Scheitel erreicht.

Von der Passhöhe ging es dann im noch jungen Rheintal talwärts Richtung Chur. Über Reichenau und Filisur gelangten wir so ins 1500 Meter hoch gelegene Davos, wo wir heute für Interrailer vielleicht etwas ungewöhnlich im Hilton-Hotel übernachten!

Seit Brig sind wir übrigens nur noch mit der Rhätischen Bahn im Meterspurnetz gefahren. Morgen geht es dann mit ihr weiter über den Berninapass nach Tirano in Italien und von dort mit der Trenord – einer italienischen Bahn – weiter an den Comer See.

Ein paar Spielereien mit den "Ostereiern", die wir gestern gekauft haben.

Ein paar Spielereien mit den “Ostereiern”, die wir gestern gekauft haben.

Ein bisschen tricky: die Fahrplanauskunft auf der Deutschen Bahn kennt aktuell keine Verbindungsdaten der Strecke und will einen mit dem Bus weiterleiten. Am besten über sbb.ch oder trenord.it direkt nachschauen, dort werden die Züge gefunden. Ob sie auch fahren, das werden wir morgen erfahren!

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