Auf Reise 29. Juli 2008

Rückblick Trip auf #6: Düsseldorf, Unna, Ennepetal

Trip #6 begann morgens um 6:56 Uhr in Würzburg, leider komm ich aber erst jetzt 2 Tage später dazu, den Artikel zu schreiben. Daher weiß ich nicht mehr so genau, was meine Notizen mir sagen sollen. Auf dem Blatt steht „Psycho… Kaffee ..sich versaut ausm Fenster schauen und Schlümpfe“.

Sehr wirres Zeugs, hab wohl noch halb geschlafen 🙂 Den Rest weiß ich dann aber wieder. Der ganze Waggon hat gelacht, als kurz vor Köln ein Mr. Very Important seinem Gesprächspartner am Handy und dem ganzen Abteil gleich auch noch mitgeteilt hat, dass er im Zug nach Köln sei und irgendeiner am andern Ende vom Waggon zurück geschrien hat „riiiiiiiiiichtöööööch Köllle simma“.

In Düsseldorf wars dann morgens um halb 11 schon total schwül und mir ein bisschen schwindelig. Bin aber trotzdem ein bisschen durch die Altstadt gelaufen. Zur Kö natürlich auch, da hatte echt jeder Laden einen Securitydeppen vor der Tür.

Nach der Innenstadt bin ich zur Rheinpromenade, Landtag, Fernsehturm und anschließend in das neue Hafen-Medien-Viertel. In der ganzen Stadt hat man voll gemerkt, dass gerade Modemesse ist. Überall schicke Leute und Assis, die Werbezeugs verteilt haben. Auch ich hab eine große Tasche mit etlichen Modezeitschriften bekommen.

In Düsseldorf am Rheinufer

In Düsseldorf am Rheinufer

Nachdem ich noch ein bisschen in einem Park ausspannen war, gings dann mit einem IC nach Duisburg und von dort weiter mit einem ICE nach Dortmund, normalerweise fährt man die Strecke glaub anders und mit Regionalexpress oder S-Bahn, aber darauf hatte ich keine Lust, daher der Umweg. Hätte ich aber vielleicht besser mal lassen sollen, denn in Bochum gabs dann Probleme mit einer Regionalbahn, die unsere Stecke blockiert hatte. Wir standen dann 10 Minuten in Bochum und nochmal 10 Minuten in Essen, danach heiß es, es würde nun eine Ersatzstrecke nach Dortmund zur Verfügung stehen. Gegen dreiviertel 4 (hihi extra für dich Lena*g*) kamen wir dann in Dortmund an.

Weiter gings um 16:07 mit einem uralt mega-wäää RE. Im Waggon zusammen mit 2 Pennern und einem Pennerhund nach Unna. Der Hund war fast am abkratzen so warm wars, außerdem hat er noch auf den Fußboden gepisst, sodass ich in einen anderen Waggon bin.

Am Hauptbahnhof Unna wurde ich dann von Lena abgeholt und wir sind in die Stadt, Eis essen und es gab auch noch eine „Stadtführung“. 2 Kirchen und ein 1 Marktplatz haha…. mehr gab’s irgendwie nicht 🙂 War schön dass aber trotzdem noch so kurzfristig geklappt hat, hab ihr ja erst ne gute Stunde vorher Bescheid gesagt.

Lenalein und ich

Lenalein und ich

Um 19:18 wollte ich dann mit einem RE über Hagen, Wuppertal nach Köln-Messe und von da weiter mit einem ICE nach Frankfurt und von dort ein ICE nach Würzburg. Dooferweise gab’s aber einen Lokschaden kurz vor Hagen. Hab am Anfang noch drüber gelacht, als die Durchsage kam „Zugchef bitte beim Lokführer melden“, weil so hats am Nachmittag vor Essen auch angefangen.

Wir fuhren dann noch bis Hagen Bahnhof und da zunächst mal 20 Minuten ungewollten Aufenthalt. Es gab glaub einen Lokwechsel. Dann sollte es weitergehen, wir fuhren wieder. Leider nur 10 Meter!

Dann wieder ein Stopp und die Durchsage „es tut uns leid aber unser Zug will nicht mehr, es hat keinen Sinn, ihnen wird ein Ersatzzug bereit gestellt“. Toll…Verspätung war inzwischen bei 35 Minuten und ich hatte in Köln 10 Minuten Zeit zum Umsteigen. Nächster Zug wär nur noch bis Frankfurter Flughafen gefahren und von da wärs dann erst um 5 morgens weitergegangen nach Würzburg. Also hatte ich ein kleines Problem.

Hab aber dann kurzerhand Marcel angerufen, der mir schon angeboten hatte, dass ich doch mal auf ein Bier vorbei kommen soll, und gefragt wie weit denn Hagen von ihm weg sei, er sagte 15 Kilometer und dass kein Problem sei. 20 Minuten später hat er mich vom Bahnhof gerettet, weil Hagen ist wirklich der asozialste Bahnhof bisher, nur Deppen da, die ihre Runden um den Busbahnhof mit ihren hässlichen 3er BMWs drehen und Hartz4-Empfänger, die am Busbahnhof sitzen und Oettinger saufen.

Marcel hat dann erst mal lecker Abendessen für mich gemacht und noch ein kühles Bier bereit gestellt, die Couch umgebaut und eine Leselampe sowie LAN-Kabel besorgt, besserer Service hat man in einem 5-Sterne Hotel auch nicht. Da hab ich dann gut geschlafen, nur leider bis halb 6 morgens.

Soo Ende Trip #6, weiter geht‘s im Artikel von Trip #7.

Bilder aus der Landeshauptstadt und ein paar von unterwegs findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #6: insgesamt:
Bahnkilometer: 463,2 km 5196,7 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 6h 01min 49h 18min
Regulärer Fahrpreis: 119 EUR 997 EUR

Dieser Artikel wurde am 29. Juli 2008 um 11:22 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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