Dritter Tag: Stadshus & Riddarholmen

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Gleich nach der Kanalbootsfahrt gings in ins Stadshus, das Stockholmer Rathaus, das die Stadtregierung und das Stadtparlament beherbergt. Bis ich mal kapiert hab, dass rådhus Amtshaus und stadshus Rathaus heißt, das hat eine ganz schöne Weile gedauert. Im Rathaus musste man sich mit der Stockholm-Card wieder einen kleinen Sticker holen und schon war man für die Führung teilnahmeberechtigt. Die deutschsprachige Führung hab ich um 10 Minuten verpasst und eine Stunde wollte ich nicht warten, so hab ich eben die englische Führung genommen. Wär auch alles kein Problem gewesen, wenn nicht eine sechsköpfige Frauengruppe aus dem tiefsten Niederbayern in der Gruppe gewesen. 5 davon sprachen kein Wort Englisch und die sechste hat Simultandolmetscherin ins niederbairisch gespielt. Ein Graus!

Ich war wahrscheinlich der einzige in der Gruppe, der das Kauderwelsch sonst noch verstanden hat und kam dadurch ganz draus. Ein Ohr englisch, ein Ohr niederbairisch und dazu noch ein Spacko aus Italien, der alles gefilmt hat und dazu italienisch mit sich selbst gesprochen hat. Irgendwann ist er mal auf einem Foto mit drauf.

Im Goldenen Saal des Rathauses (stadshus)

Im Goldenen Saal des Rathauses (stadshus)

Das Rathaus mit der Blauen Halle, die ursprünglich mal blau angestrichen werden sollte, aber dann im roten Backstein-Kleid so gut aussah, dass man sie einfach so ließ und dem Goldenen Saal waren schon ziemlich beeindruckend. Staunt einfach selbst Bilder hab ich ja genug gemacht. Hier finden auch jährlich ein Teil der Feierlichkeiten zum Nobelpreis statt, die Verleihung ist aber in Oslo.

Als nächster Punkt stand Riddarholmen mit der Riddarholmskyrkan  auf meiner Liste. Bevor es in die Kirche rein ging habe ich aber erst einmal eine Weile am Ufer gedöst. Meine Füße brauchten Entspannung. Die Kirche auf Riddarholmen ist eine Begräbniskirche, ein Großteil der schwedischen Könige liegt hier begraben. Wer’s genau wissen will, dem empfehle ich den Wikipedia-Artikel dazu. Auf einem meiner Bilder unten sieht man Tafeln an der Wand mit Wappen, die durch neuere Tafeln überhängt wurden. Wenn mir das mal einer erklären könnte, das hab ich nämlich nicht ganz kapiert. War einfach kein Platz mehr?

Und auf dem viertletzten Bild müsst Ihr das Postauto mal genauer angucken! Die komplette Galerie findet man natürlich auch wieder bei Picasa. Am Abend war ich dann noch in Skansen.

Stockhom - Dritter Tag: Stadshus & Riddarholmen

Bilder aus dem Stockholmer Rathaus, in dem das jährliche Festessen zur Nobelpreis-Verleihung statt findet und von der Insel Riddarholmen.

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Post von der Stadt: Nach Augsburg dreht jetzt Mannheim am Rad

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Sicherlich erinnert ihr euch alle noch an die augsburgr.de-Geschichte und der Abmahnung aus dem Rathaus der Stadt Augsburg. Große Wellen geschlagen hatte das damals. In diesem Fall jetzt, gehts aber nicht mal mehr um eine Domain, sondern nur noch um einen Twitter-Account. Nämlich um twitter.com/mannheim

Diesen Account betreibt Mark Zondler schon seit 2007 wie auf seinem Blog zu lesen ist. Außerdem findet man dort auch die PDF-Datei, mit dem eingescannten Schreiben.

Man beruft sich darauf, dass laut BGB und baden-württembergischer Gemeindeverordnung Städtenamen geschützt sind. Ich bin ja kein Rechtsexperte, aber ob diese Gesetz auch für den US-Dienst twitter gilt?

Inzwischen gibt’s noch ein Update von ihm dazu…und auf Twitter hat er vor wenigen Minuten verkündet, dass er für Montag 14:30 Uhr ins Rathaus eingeladen wurde.

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mannheim UPDATE Stadt #Mannheim hat mich angerufen. Treffen am Montag 14.30 im Rathaus @Mannheim. Na dann schau mer mal... By mannheim on 22-1-2010 18:13:31

Na dann mal sehen, wie das weitergeht..

Neuigkeiten zu den “Schlampereien” bzw. Waffenverkauf im Crailsheimer Rathaus

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Heute kam ein Bericht darüber bei Brisant im Ersten (ARD). Die Wiederholung im mdr habe ich dann aufgenommen und bei youtube hochgeladen, damit ich sie hier einbinden kann.

Mehr zu dem Thema stand letzten Samstag (11. Juli 2009) im Hohenloher Tagblatt. Hier der Artikel.

Das Crailsheimer Ordnungsamt hat durchaus mit Schusswaffen gehandelt

Nach Pistolen-Klau und OB-Rücktritt bahnt sich jetzt in Crailsheim eine neue Affäre an: Auf dem Rathaus wurde mit Waffen gehandelt – was die Stadtverwaltung bisher bestritten hat.

Crailsheim: Die Märchenstunde begann mit einem Telefonat: Die HT-Redaktion wollte wenige Tage nach dem spektakulären Pistolen-Diebstahl an Fronleichnam wissen, ob zuvor von der Stadt Crailsheim jemals irgendwelche Waffen feilgeboten wurden – was den einschlägigen Waffenbehörden rein rechtlich durchaus erlaubt ist, moralisch aber spätestens nach dem Amoklauf von Winnenden der Bevölkerung kaum mehr vermittelbar sein dürfte.

Die Pressestelle der Stadt Crailsheim gab der HT-Redaktion eine glasklare, “offizielle” Antwort, die auf Auskünften des zuständigen Ordnungsamtsleiters Gerhard Bauer fußte, von Oberbürgermeister Andreas Raab abgesegnet und in der HT-Ausgabe vom 23. Juni unter der Überschrift “Stadt: Keine Waffe verkauft” nachlesbar war.

Die Stadtverwaltung, so hieß es in dem Artikel, habe demnach “zu keinem Zeitpunkt” Überlegungen in Sachen Waffenverkauf angestellt – und es seien somit auch aus dem Bestand jener rund 130 Schießgeräte, die nach dem Amoklauf von Winnenden freiwillig auf dem Ordnungsamt abgeliefert wurden, “keinerlei Waffen” veräußert worden. Diese bis heute weder dementierten noch korrigierten Aussagen gehören allerdings ins Reich der Fabel: HT-Recherchen belegen eindeutig, dass das Ordnungsamt unter der Regie von Gerhard Bauer in der Vergangenheit nicht nur regelrechte Verkaufsschauen in diversen Schützenhäusern (zum Beispiel im Herbst 2008) abgehalten hat, sondern bis in die jüngste Zeit hinein noch Schusswaffen versilbert hat. Etliche Waffenhändler und andere private Waffenlizenzträger waren seit Jahren Stammkunden auf dem Ordnungsamt.

Die HT-Redaktion verfügt zudem über Informationen, wonach jene elf Pistolen, die an Fronleichnam nach einem Einbruch aus dem Tresorraum des Ordnungsamtes mitsamt der passenden Munition verschwunden waren, zu den “schönsten Stücken” der städtischen Schießeisen-Kollektion zählten, für eine spätere Versteigerung zurückgehalten und deshalb zunächst nicht dem zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben worden seien – Waffen, von denen die Vorbesitzer glaubten, dass sie endgültig vernichtet werden. Stattdessen wurden genau diese Pistolen zur leichten Beute eines Einbrechers.

Das Crailsheimer Ordnungsamt ignorierte damit auch eine dringende Bitte des Regierungspräsidiums Stuttgart in einem Rundschreiben vom 30. März, wonach die Waffenbehörden künftig nicht mehr als Waffenhändler auftreten sollten.

Quelle: Am 11. Juli 2009 erschienen im Hohenloher Tagblatt.

Da isser also nun!

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So, da ist das gute Stück jetzt also, nach gerade einmal 2 Wochen Bearbeitungszeit konnt ich heut meinen neuen Reisepass auf dem Würzburger Rathaus abholen. Die Regelbearbeitungszeit wurde mit 4 Wochen angegeben, aber mein Perso anfang des Jahres hat auch nur 8 Tage gedauert.

Scheinbar gibt’s doch irgendwas, was die Würzburger schnell auf die Reihe bekommen – im Gegensatz zu so vielen anderen Dingen, wie zum Beispiel Hauptbahnhof, Killiansbrunnen, Arkaden, Hochhaus in der Augustinerstr., neue Straßenbahnlinie und Hotelturm  ;-)

Im Rathaus musst ich dann beim Abholen sogar noch ein kleines bisschen schwindeln, die Damen wollte meinen alten Reisepass haben, aber erstens hab ich keine Ahnung, wo der ist – und zweites will ich den sowieso behalten als Andenken an Ägypten und Tunesien, also hab ich einfach behauptet, es sei mein erster Reisepass :-)   Hat dann auch geklappt. Soo und hier ist es nun, gültig für alle Länder. Frag mich nur, wer ihn unterschreiben hat, kann wohl keiner Entziffern oder?

Biometrischer Reisepass

Biometrischer Reisepass

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