Auf Reise Fotografie 31. August 2011

Dritter Tag: Junibacken & Kungsholmen

Nach dem Fernsehturm und Technischen Museum gings ins Astrid-Lindgren-Museum. Wenn Ihr einen Kinderwagen braucht, dann geht zum Kinderwagen-Parkplatz vom Junibacken. So viele nicht abgeschlossene und unbewachte Kinderwagen hab ich noch nie auf einmal gesehen. Es waren noch viel mehr als auf dem Bild zu sehen sind, auf der anderen Seite ging es nämlich noch weiter. Auf dem vierten Galeriebild kann man es halbwegs erkennen. Ich denke mal das zeigt ziemlich eindrucksvoll, was Schweden für ein sicheres Land ist.

Neuer Kinderwagen gefällig?

Neuer Kinderwagen gefällig?

Junibacken sollte laut Stockholm-Card Booklet ein Ort sein, an dem „ein Märchenzug Sie und ihre Kleinen auf eine spannende Reise durch die magische Welt Astrid Lindgrens“ bringt. Bei „und ihre Kleinen“ hätte ich aufwachen  sollen, aber ich hab nur Astrid Lindgren und im nächsten Satz noch Madita, Michel und Karlsson vom Dach gelesen. Naja jedenfalls stand ich dann in einem „Museum“ voller Kleinkinder. Zunächst kam ich mir völlig fehl am Platz vor, denn mit dem Spielplatz im ersten Raum konnte ich wenig anfangen. Der zweite Gedanke war wohl ein typisch Schwäbischer – „wenigstens hast ja nichts extra dafür bezahlt“.  Aber dann stieg man in den Märchenzug ein und fuhr von Geschichte zu Geschichte. Später hob der Zug dann auch noch ab und man schwebte durchs offene Fenster in Karlssons Bude. Pro Wagen hätte eigentlich 4 Leute Platz gehabt, aber man schickte mich alleine auf Reise.

Im Wagen gab es Lautsprecher und von einer Erzählerin wurden die unterschiedlichen Geschichten vorgelesen, natürlich auf Deutsch. Immer passend zu den Orten, an denen man gerade war. Und urplötzlich fühlte ich mich gar nicht mehr so fehl am Platz. Wahrscheinlich wurde ich wieder zum Kind. Eigentlich durfte man nicht fotografieren, aber ihr kennt mich ja, hohe ISO eingestellt und Blitz aus, schon merkt’s eh keiner mehr. Die Reise durch das Museum fand ich echt beeindruckend gemacht. Als zum Beispiel Ida am Fahnenmast in Lönneberga hing, da waren die Akteure nur 10-15cm groß. Einmal um die Ecke gebogen und man war in Michels Schuppen. Hier war die Figur dann lebensgroß.

Am Ende stieg man wieder aus dem Zug aus und konnte sich nochmals in der Villa Kunterbunt austoben. Ich jetzt eher nicht so. Ich bin gleich weiter ins Restaurant, hier gabs lecker Köttbullar mit rote Beete und Kartoffelbrei. Essen konnte man auf der Terrasse draußen, direkt am Wasser. Danach wollte ich eigentlich mit dem Hop-On Hop-Off Boot zur nächsten Insel fahren, aber die Stockholm-Card gilt nur im September auf dem Boot. Dumm gelaufen. Dann eben zu Fuß und mit dem Bus.

Nächste Station war dann der Bootsanleger am Stadshuset. Auf dem Weg dahin hab ich mir noch das Musikmuseum und den Reichstag von außen angeschaut. Danach stand die historische Kanaltour rings um Kungsholmen (Königsinsel) auf dem Programm. Bilder davon hab ich wenig gemacht. Man sah nicht so wirklich viel. Es war jetzt übrigens viertel 3 und ich hatte doch schon ein ganzen Pensum abgearbeitet. Freitag war wohl mein härtester Tag. Ich bekam Panik, dass ich am Samstag und Sonntag nicht mehr alles schaffen würde, was ich noch auf meinem Wunschzettel stehen hatte.

Die Bilder findet ihr natürlich auch wieder im Picasa-Album. Am Mittag gings im Stadshus und auf Riddarholmen weiter.

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Dieser Artikel wurde am 31. August 2011 um 17:35 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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3 Kommentare

  • Reply sandra 1. September 2011 at 09:41:52

    Oooooh, ich will auch mal in das Lindgren-Museum! <3

  • Reply mahrko 1. September 2011 at 11:53:01

    So 150km außerhalb von Schweden muss auch nochmal sowas in groß geben. Mit den Häusern von Bullerbü usw 😉

  • Reply sandra 1. September 2011 at 12:04:22

    Voll toll <3

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