Auf Reise 9. April 2017

Stadtrundgang durch Dalat im südlichen Hochland von Vietnam

Nach meinem Stopp in Mui-Ne hab ich nicht den direkten Weg an der Küste entlang nach Norden genommen, sondern einen kleinen Abstecher über Dalat im südlichen Hochland gemacht. Mein Reiseführer nannte die Route Ho-Chi-Minh-City – Dalat – Nha Trang als Alternative. Da ich aber Mui-Ne nicht auslasen wollte, bin ich einfach Zickzack gefahren. Die Busse fahren die Strecke auch 3-4 mal am Tag. Also überhaupt kein Problem.

Blick über einige Teile von Dalat.

Blick über einige Teile von Dalat.

Dalat liegt auf rund 1500 Höhenmetern über dem Meeresspiegel und die machen sich richtig bemerkbar. Ich fast das Klima dort fast mitteleuropäisch – wie ein schöner Frühsommer in Deutschland.

Vietnam-Symbolbild Nummer 1 - alles drauf: Kegelhut, Tragestange und Moped.

Vietnam-Symbolbild Nummer 1 – alles drauf: Kegelhut, Tragestange und Moped.

Dalat wurde von der Französischen Kolonialmacht im 18. Jahrhundert in the middle of nowhere errichet um dem heißen Klima in Saigon entfliehen zu können. Die Stadt ist für ihre Blumen berühmt, die Zwiebeln werden sogar bis nach Europa exportiert.

Hochzeitsfotoshooting direkt am See.

Hochzeitsfotoshooting direkt am See.

Mitten in der Stadt ist ein großer See angelegt. Die Schwanentretboote gaben ihm einen Touch vom Münsteraner Aasee. Direkt am See liegt der Botanische Garten, da war ich drin. Der ist zwar ganz schön und groß, aber hatte mehr was von einer Landesgartenschau als von einem Botanischen Garten. Ich hätte mehr Schildchen mit irgendwelchen lateinischen Namen erwartet, aber die gab’s nicht. Dafür riesige Beete und scharenweise Asiaten mit Selfiestick im Blumenmeer.

Die vietnamesische Flagge aus Blumen im Botanischen Garten.

Die vietnamesische Flagge aus Blumen im Botanischen Garten.


Unzählige Blumenmeere...

Unzählige Blumenmeere…


Ein Gartenhäuschen?

Ein Gartenhäuschen?


Und natürlich durfte auch hier der Schwan nicht fehlen.

Und natürlich durfte auch hier der Schwan nicht fehlen.

Mein Stadtrundgang führte mich dann vom Bahnhofsgebäude, das nur noch an einer kurzen Museumsstrecke liegt, über das Französische Viertel, das Palast Hotel und die Kathedrale zum Crazy House. Und schließlich noch zum Chua-Linh Tempel am anderen Ende der Stadt. Über den Nachmittag verteilt 18 Kilometer Fußweg hat mein iPhone behauptet. Halbmarathon ich komme… 😂

Das Bahnhofsgebäude von Dalat.

Das Bahnhofsgebäude von Dalat.


Ein Eisenbahnwagen, der noch aus der Kolonialzeit stammt.

Ein Eisenbahnwagen, der noch aus der Kolonialzeit stammt.


Französische Villen, etwas verdeckt durch 2-3 Stromleitungen.

Französische Villen, etwas verdeckt durch 2-3 Stromleitungen.


Das Palast Hotel mit einem wunderschönen Park.

Das Palast Hotel mit einem wunderschönen Park.


Im Park des Palast Hotels mit Blick auf den See.

Im Park des Palast Hotels mit Blick auf den See.


Die Kathedrale, könnte so auch in Frankreich stehen.

Die Kathedrale, könnte so auch in Frankreich stehen.


Der Eingang zum Crazy House. Die Station kann man auch weglassen.

Der Eingang zum Crazy House. Die Station kann man auch weglassen.


Im Inneren des verrückten Hauses.

Im Inneren des verrückten Hauses.


Eine Treppe im Crazy House.

Eine Treppe im Crazy House.

Im Tempel bei meiner Sonnenuntergangspause hab ich Backpackerinnen aus Argentinien, Norwegen und Portugal kennen gelernt, Tipps und Erlebnisse ausgetauscht und gleich zum Abendessen verabredet.

Das Mädel aus Oslo startete in Nepal, lag dort ein paar Tage krank im Bett und wurde dann von einem Schamanen, der sie umtanzte und Reis auf sie warf wieder geheilt. Einen anderen Arzt gab’s halt nicht ohne Zweitagesfußmarsch. Das sind dann wohl eher Ziele für Fortgeschrittene… 😱

Der Tempel und sein Garten wiederum ist eine Pflichtstation.

Der Tempel und sein Garten wiederum ist eine Pflichtstation.


Hahahahaha! Das meist missachtetste Schild der Welt!

Hahahahaha! Das meist missachtetste Schild der Welt!

Am nächsten Tag ging es dann mit Tourguide Mr. Route und einer bunt zusammen gewürfelten Minireisegruppe ins abgelegene Hinterland und zu „Village People“, die gar kein vietnamesisch sprachen, sondern nur ihre eigene Sprache. Von diesen Völkern gibt es in Vietnam noch rund 50 verteilt in den Bergen. Aber darüber gibt es einen eigenen Blogeintrag.

Am Abend auf den Straßen von Dalat.

Am Abend auf den Straßen von Dalat.


Der Nightmarket in Dalat findet glaub jeden Abend statt.

Der Nightmarket in Dalat findet glaub jeden Abend statt.


Was zu essen gefällig?

Was zu essen gefällig?


Oder vielleicht eine Portion hiervon?

Oder vielleicht eine Portion hiervon?


Dieser Artikel wurde am 9. April 2017 um 03:13 Uhr von mahrko veröffentlicht.
Seither wurde der Artikel 587x aufgerufen und bisher 1x kommentiert.

Ein Kommentar

  • Reply Stefan 25. Mai 2017 at 10:27:11

    Der See heißt Ho Xuan Huong 😀
    und der Nachmarkt finde ich interessant. Es gibt viele Streetfood 😀

  • Hinterlasse einen Kommentar