Auf Reise 28. April 2017

Ausflug rund um Ninh Binh: Rundgang durch die Bai Dinh-Tempelanlage

Es folgt der zweite Teil des Tagesausfluges. Den ersten Teil findet ihr hier. Am fast leeren XXL-Parkplatz des Tempelkomplexes konnte man wählen, ob man die letzten 2 Kilometer zu Fuß gehen oder lieber mit einem Golfcaddy fahren. Ich entschied mich für’s Fahren. Die Fahrt kostet hin und zurück etwa 2,50 Euro, Eintritt für die Anlage selbst wird keiner erhoben.

Das Haupttor der Bai Dinh-Tempelanlage.

Das Haupttor der Bai Dinh-Tempelanlage.

Eine der Haupthallen in der Anlage.

Eine der Haupthallen in der Anlage.

Der Blick von oben die Treppen hinab zur großen Halle.

Der Blick von oben die Treppen hinab zur großen Halle.

Laut Reiseführer ist die Anlage der größte buddhistische Tempelkomplex in ganz Vietnam, zu welchem zudem gerne gepilgert wird. Zum Glück war aber gerade keine Pilgerzeit und ich hatte das Ding fast für mich allein.

In beinahe endlosen überdachten „Kreuzgängen“ ging es die Hügel empor. Die Seite zur Anlage hin offen, die andere mit hunderten Statuen gesäumt. Das Berühren der Knie und des Buddha-Bauches bringt Glück, entsprechend blankpoliert waren diese auch. Da ich ohne Guide unterwegs war und nicht allzu viele Infos habe, lass ich einfach Fotos sprechen…

Der tausendfach berührte Buddha-Bauch.

Der tausendfach berührte Buddha-Bauch.

Hier sieht man gut, wie jedes Knie berührt wurde.

Hier sieht man gut, wie jedes Knie berührt wurde.

Dieser Turm wird Glockenturm genannt.

Dieser Turm wird Glockenturm genannt.

Er beherbergt eine 36 Tonne schwere Glocke.

Er beherbergt eine 36 Tonne schwere Glocke.

In der Mitte die Haupthalle, rechts ein weitere Turm der Tempelanlage.

In der Mitte die Haupthalle, rechts ein weitere Turm der Tempelanlage.

Der Glockenturm nochmal von weiter oben fotografiert.

Der Glockenturm nochmal von weiter oben fotografiert.

Die untere Haupthalle nochmal aus der Nähe.

Die untere Haupthalle nochmal aus der Nähe.

Der erste buddhistische Altar ohne blinkende LED-Lichterketten.

Der erste buddhistische Altar ohne blinkende LED-Lichterketten.

Im Inneren der Haupthalle ein vielarmiger Buddha.

Im Inneren der Haupthalle ein vielarmiger Buddha.

Auf der anderen Seite sieht man gut die überdachten Kreuzgänge.

Auf der anderen Seite sieht man gut die überdachten Kreuzgänge.

Gläubige beim Beten.

Gläubige beim Beten.

Schätzungsweise die Bewächter des Tempels.

Schätzungsweise die Bewächter des Tempels.

Natürlich muss man Buddha huldigen. Gerne auch mit Wasserflaschen, Keksen aber auch mal Bierdosen.

Natürlich muss man Buddha huldigen. Gerne auch mit Wasserflaschen, Keksen aber auch mal Bierdosen.

Vom Hügel der Buddha-Statue hatte man einen guten Blick auf den höchsten Turm der Anlage.

Vom Hügel der Buddha-Statue hatte man einen guten Blick auf den höchsten Turm der Anlage.

Ein 20 Meter hoher Buddha auf dem höchsten Hügel darf natürlich auch nicht fehlen.

Ein 20 Meter hoher Buddha auf dem höchsten Hügel darf natürlich auch nicht fehlen.

Grabsteintragende Schildkröten sieht man auch immer wieder.

Grabsteintragende Schildkröten sieht man auch immer wieder.

Die obere Haupthalle, die noch größere Ausmaße hatte als die untere.

Die obere Haupthalle, die noch größere Ausmaße hatte als die untere.

Drei riesengroße Statuen im Inneren des Tempels.

Drei riesengroße Statuen im Inneren des Tempels.

Die drei Statuen nochmal von der Seite.

Die drei Statuen nochmal von der Seite.

Und von hinten. Beeindruckende Ausmaße.

Und von hinten. Beeindruckende Ausmaße.

Die Räder mag man nicht auf seine Füße bekommen...

Die Räder mag man nicht auf seine Füße bekommen…

Hunderte kleine Statuen hinter Glasscheiben bildeten die Außenwand.

Hunderte kleine Statuen hinter Glasscheiben bildeten die Außenwand.

Die Außenwand nochmals von weiter weg fotografiert.

Die Außenwand nochmals von weiter weg fotografiert.

Verzierungen an der Decke des Tempels.

Verzierungen an der Decke des Tempels.

Nach den rund zwei Stunden und hunderten bewältigten Stufen in der Bai Dinh-Tempelanlage machten wir uns auf zum dritten und letzten Hotspot des Tages. Ich hatte schon wieder vergessen, was genau der am Vorabend besprochene dritte Punkt war und ließ mich einfach überraschen.

Als wir ankamen fiel es mir dann wieder ein. Gefühlt nochmal 1000 Stufen warteten auf mich am Hang Mua – Hang gehört zum vietnamesischen Eigennamen, es war nämlich einer dieser frei stehenden Felsenriesen, die so merkwürdig in der Landschaft rumstehen. Oben angekommen hätte man dann einen wunderbaren Blick auf den Trang An-Fluss.

Gespenstige Stimmung in Richtung Ninh Binh.

Gespenstige Stimmung in Richtung Ninh Binh.

Auf halber Strecke - kurzer Blick nach unten.

Auf halber Strecke – kurzer Blick nach unten.

Alles andere als DIN-genormte Stufen.

Alles andere als DIN-genormte Stufen.

Der Blick auf den Trang An-Fluss. In diesem fuhren wir am Morgen mit dem Boot.

Der Blick auf den Trang An-Fluss. In diesem fuhren wir am Morgen mit dem Boot.

Ab und zu bin ich auf mal drauf auf meinen Fotos.

Ab und zu bin ich auf mal drauf auf meinen Fotos.

Am Fuß des Felsen gab es noch eine kleine Höhle, in die man etwa 50-60 Meter reinlaufen konnte, bevor dann der weitere Weg unter Wasser stand.

Gegen die Höhlen im Phong Nha-Nationalpark natürlich winzig, das besondere hierbei: die Mua Höhle war nicht beleuchtet. Das erste Mal, dass ich meine Taschenlampe benötigt habe… 😉

Ein kleiner Versuch in der stockfinsteren Höhle: Taschenlampe plus 3 Sekunden Belichtungszeit.

Ein kleiner Versuch in der stockfinsteren Höhle: Taschenlampe plus 3 Sekunden Belichtungszeit.

Da die Stufen mal eine Höhe von 10 und mal eine von 40cm hatte befürchtete ich schweres Muskelkater am nächsten Tag. Das blieb aber zum Glück aus. ☺️ Gegen 17 Uhr setzte mich mein Mopedfahrer dann wieder sicher am Hotel ab.

Beim Abendessen ist es dann passiert, ich hörte am Tisch neben mir Schwaben und weil der Dialekt mir soo vertraut vorkam hab ich einfach gefragt, wo sie herkommen. Zwei aus Ellwangen, auf Facebook 8 gemeinsame Freunde. Klein ist die Welt.

Wir tranken noch 1-2 Bier zusammen aber dann mussten die beiden los. Per Nachtzug ging es für sie nach Süden. Für mich ging es am nächsten Morgen per Bus weiter nach Halong Bay-Stadt, wo ihr besser nicht hinfahrt! Warum erfahrt ihr im nächsten Blogpost.


Dieser Artikel wurde am 28. April 2017 um 04:35 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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