Eisenbahnreise 13. August 2018

Tag 10 der Tour Baltica: Im Winterpalast und in der Eremitage – wohl Pflichtprogramm in St. Petersburg

Sonntag war es etwas regnerisch in St. Petersburg. Zumindest am Vormittag. So war es ganz gut, dass ich die Tageshälfte ohnehin im Museumskomplex der Eremitage verbringen wollte. Auf dem Programm standen Winterpalast sowie Alte und Neue Eremitage. Eine der größten Kunstsammlungen weltweit.

Von außen habt ihr die Eremitage im letzten Blogpost schon gesehen.

Von außen habt ihr die Eremitage im letzten Blogpost schon gesehen.

Leider merkt man das auch an den Besucherzahlen. Jedes Kreuzfahrtschiff, das in St. Petersburg anlegt, wird hier durchgeschleust! Alle Kreuzfahrer mit Headset ausgestattet und wie eine Herde dummer Schafe stupide ihrem Guide mit dem Fähnchen folgend. Zum Glück bin ich groß und schwer. Wenn ich mal irgendwo im Weg stehe, dann stehe ich da auch. Kann sich die Herde mal schön um mich rum teilen.

Gleich zu Beginn im großen Treppenhaus. Starker Herdentrieb.

Gleich zu Beginn im großen Treppenhaus. Starker Herdentrieb.

Um der Ticketschlange am Eingang etwas aus dem Weg zu gehen, habe ich mir mein Ticket online gebucht. Das ist mit 17 US-Dollar zwar etwas teurer als vor Ort, aber so spart man sich wenigstens 1-2 Stunden Warteschlange. Für das Onlineticket gibt es einen speziellen Eingang an der Seite, das muss man vorher wissen. Sonst stellt man sich am Haupteingang an.

Ein seltenes Selfie. Bisher hab ich glaub genau zwei Stück gemacht.

Ein seltenes Selfie. Bisher hab ich glaub genau zwei Stück gemacht.

Im Museum hab ich mir dann noch einen Audioguide für 6 Euro gegönnt. Am besten ihr habt noch eigene Kopfhörer mit Kabel dabei, sonst müsst ihr das Ding die ganze Zeit gegen das Ohr halten.

Der Raum mit der goldenen Pfauenuhr. Hier war der Andrang am Stärksten. Für mich uninteressant, da hinter Glas nicht gut zu fotografieren.

Der Raum mit der goldenen Pfauenuhr. Hier war der Andrang am Stärksten. Für mich uninteressant, da hinter Glas nicht gut zu fotografieren.

Es gibt einige Räume, da ist der Trubel recht groß, aber es gibt auch viele Räume abseits der 45-Minute-Route, die die meisten Gruppen wählen. Insgesamt habe ich rund 3,5 Stunden im Museumskomplex verbracht. Davon war etwa eine halbe Stunde eine kleine Mittagspause. Wie ihr an den Fotos sicher sehen könnt, trotz der Besuchermassen auf jeden Fall einen Besuch wert! Doch genug der Worte. Lassen wir lieber Bilder sprechen.

Huch! Wo sind all die Menschen hin?

Huch! Wo sind all die Menschen hin?

Ahh! Da sind sie ja. Haben sich nur kurz hinter mir versteckt.

Ahh! Da sind sie ja. Haben sich nur kurz hinter mir versteckt.

Schaut die Decke an. Ist sie nicht herrlich?

Schaut die Decke an. Ist sie nicht herrlich?

Noch eine Decke zum Verlieben!

Noch eine Decke zum Verlieben!

Decken en masse! Da geht noch was!

Decken en masse! Da geht noch was!

Eine habe ich noch!

Eine habe ich noch!

Genug der Decken. Jetzt kommt auch mal ein Fußboden dran!

Genug der Decken. Jetzt kommt auch mal ein Fußboden dran!

Oh und dieser hellblaue Saal war auch entzückend.

Oh und dieser hellblaue Saal war auch entzückend.

Oder wenn es ein bisschen kitschiger sein darf, das Ganze in Gold?

Oder wenn es ein bisschen kitschiger sein darf, das Ganze in Gold?

Im ersten Stock findet man noch einen riesengroßen römischen und griechischen Ausstellungsbereich.

Im ersten Stock findet man noch einen riesengroßen römischen und griechischen Ausstellungsbereich.

Und ist euch die tolle Decke im letzten Foto aufgefallen?

Und ist euch die tolle Decke im letzten Foto aufgefallen?

Und rechts an der Wand eine überlebensgroße Jupiter-Statue.

Und rechts an der Wand eine überlebensgroße Jupiter-Statue.

Aber nicht nur Statuen konnte man bestaunen. Auch hunderte Gemälde sind in der Eremitage ausgestellt.

Aber nicht nur Statuen konnte man bestaunen. Auch hunderte Gemälde sind in der Eremitage ausgestellt.

Menschen, die mit dem iPad Fotos machen. Weiß man da genaueres?

Menschen, die mit dem iPad Fotos machen. Weiß man da genaueres?

Und überhaupt! GEHT WEG IHR MENSCHEN!

Und überhaupt! GEHT WEG IHR MENSCHEN!

Der Raum hat mir mit am besten gefallen. Genannt wird er Rauchersalon, aber Bücherei würde auch ganz gut passen.

Der Raum hat mir mit am besten gefallen. Genannt wird er Rauchersalon, aber Bücherei würde auch ganz gut passen.

Was im Winterpalast etwas kurz kommt sind die Gärten. Aber dafür hatten die Zaren ja eigene Paläste vor den Toren der Stadt. Natürlich.

Was im Winterpalast etwas kurz kommt sind die Gärten. Aber dafür hatten die Zaren ja eigene Paläste vor den Toren der Stadt. Natürlich.

Nach dem Museum ist ja bekanntlich vor dem nächsten Museum. Meine nächste Station in St. Petersburg war dann das Eisenbahnmuseum. Nicht minder spektakulär, aber viel weniger Trubel!

Zu den weiteren Blogposts aus St. Petersburg

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Dieser Artikel wurde am 13. August 2018 um 22:39 Uhr von mahrko veröffentlicht.
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2 Kommentare

  • Reply Dieter 14. August 2018 at 09:20:03

    Super – da muss ich doch mal hin.
    Mach weiter so!

  • Reply Jutta 14. August 2018 at 19:34:14

    Dann ist es dir wie mir ergangen: Wohin schauen, was im Bild festhalten: die Decken, die Kronleuchter, die Fussböden, die Einrichtung, die Tapeten, die Figuren, Nippes oder die Gemälde? Ich war hin und weg von dieser Pracht und Schönheit.

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