Auf Reise 5. August 2008

Rückblick auf Trip #12: Bremen und Cuxhaven

Trip Nummer 12 führte mich wieder ganz in den Norden. Die Fahrt nach Bremen war eigentlich problemlos, aber nach jedem Tunnel herrschte anderes Wetter. Los gings in Würzburg mit gutem Wetter, im Spessart Regen und Nebel, in Kassel wieder schön, Fulda bewölkt, Hannover sonnig und Bremen Regen. War glaub der einzige in Bremen in kurzen Hose und kurzem T-Shirt.

In Bremen hab ich natürlich wieder zuerst mal einen Rundgang durch die Stadt gemacht. War am Rathaus, in 2-3 Kirchen, im Schnoorviertel und in der Böttcher Straße. Da das Wetter alle 15 Minuten von Sonne auf Regen und wieder zurück wechselte hab ich die Stadt relativ schnell wieder verlassen.

Ziemlicher Wetter-Misch-Masch über Bremen

Ziemlicher Wetter-Misch-Masch über Bremen

Gegen halb 3 fuhr mein Bummelzug über Bremerhaven nach Cuxhaven. Im Zug hat mich dann ein aus Marokko stammender aber in Norwegen lebender mit deutschem Pass vollgequatscht. Und alle 5 Minuten hat er gefragt, wie viele Stationen es noch bis Bremerhaven Hauptbahnhof sind, ausgerechnet mich 🙂 Aber ich hab gestern in Leipzig auch ner alten Frau erklärt, welche Straßenbahn sie nehmen muss.

Im zweiten Zug von Bremerhaven nach Cuxhaven war dann wieder schön kalt, weil der Klimaanlage hatte, irgendwann ich da wohl eingepennt bin. Denn aufgewacht bin ich erst, nachdem in Cuxhaven (Endstation) schon wieder neue Fahrgäste zurück im Zug nach Bremerhaven saßen. Bin dann ausgestiegen und ich war keine 2 Minuten draußen, fuhr mein Zug los. Glück gehabt*g*

In Cuxhaven hab ich mich dann auf die Suche nach dem Hafen gemacht, aber hat eine Weile gedauert, bis ich den gefunden hab. Da angekommen war’s dann noch ein bisschen stürmischer, der Weg am Strand und einige Bänke standen schon unter Wasser.

Bißchen Land unter in Cuxhaven

Bißchen Land unter in Cuxhaven

Kurz vor Abfahrt war ich dann noch schnell in einem real, Trinken und Knabberzeugs besorgen für die 5 Stunden 20 Minuten Rückfahrt. Da gabs sogar 10 SB-Kassen, man musste sein Zeugs selber über die Scanner ziehen. Da an der normalen Kasse eine Schlange war und die SB-Kasse leer war hab ichs, mal ausprobiert. Schon bisschen ein scheiss Job, vor allem weil das Ding so langsam reagierte. Aber wenn man nur 3-4 Dinge hat, dann geht’s.

Vor Hannover stand unser ICE dann 500 Meter vor dem Bahnhof ca. 30 Minuten lang, weil unser Gleis durch irgendeinen doofen Zug mit Lokschaden blockiert war. Und sofort als die Durchsage kam, dass sich die Weiterfahrt verzögere haben 50 Leute ihr Handy rausgezogen und irgendjemand angerufen. Glaub die Bahn arbeitet hier mit T-Mobile, vodafone, o2 und E-Plus zusammen *g*

Im ICE von Hannover nach Fulda dann, da war mal wieder was Lustiges. Ein aus Los Angelos kommender Professor für Mikularbiologie saß da gegenüber von mir. Und weil unser Zug ordentlich Verspätung hatte, war der sehr besorgt um seine Anschlüsse, sprach aber kein Wort deutsch. Und immer wenn die Durchsage nochmal auf Englisch kam, da hat er zwischenrein gequatscht und mich gefragt, was gerade gesagt wurde. Irgendwie hat er’s dann aber glaub doch noch an Frankfurter Flughafen geschafft und ich kam gegen 23 Uhr auch wieder zuhause an.

Bilder von Trip #12 findet ihr hier.

Meine Bahn-Statistik Trip #12: insgesamt:
Bahnkilometer: 1156,5 km 10.001,2 km
Im Zug verbrachte Zeit (inkl. Umsteigen): 10h 35min 92h 25min
Regulärer Fahrpreis: 220 EUR 1905 EUR

Dieser Artikel wurde am 5. August 2008 um 22:22 Uhr von mahrko veröffentlicht.
Seither wurde der Artikel 4.348x aufgerufen und bisher 1x kommentiert.

Diese Einträge könnten dir ebenfalls gefallen.

Ein Kommentar

  • Reply mahrko – co2-neutral durchs web2.0.1 » Gestern im neuen Würzburger IKEA 28. Juli 2009 at 15:06:40

    […] Später in der Krustel-Abteilung wurde es dann noch ein bisschen mehr. Ein 3er Set Topfuntersetzer namens HEAT und noch 2 Bilderrahmen namens RIBBA. Bezahlt hab ich das Ganze an einer Express-Kasse. Maximal 15 Artikel stand auf dem großen Schild, dass man schon von weitem sah. Erst als ich schon an der Kasse war bemerkte ich dann den entscheidenten Unterschied. Es gab keine Kassiererin. Es war eine Du-musst-selber-scannen-Kasse, das wollt ich dann auch gleich mal ausprobieren. Über meine letzte Begegnung mit so einer Kasse hab ich übrigens auch gebloggt, die befand sich in Cuxhaven in einem real. […]

  • Hinterlasse einen Kommentar